Hyundai legt in Europa kräftig zu
Anders als der EU-Automarkt, der 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent zurückging, konnte der koreanische Autobauer Hyundai seine Absatzzahlen deutlich steigern.

Der koreanische Autobauer Hyundai legt in Europa kräftig zu - und der i30 hat daran einen nicht unerhebichen Anteil. - Bild: Hyundai
Die Marke verkaufte im Gesamtjahr in den 27 Ländern der Europäischen Union 382.255 Pkws, das sind 10,4 Prozent mehr als 2010. Damit baute Hyundai seinen Marktanteil europaweit von 2,6 auf 2,9 Prozent aus. Die Hyundai Motor Group, zu der auch Kia gehört, steigerte ihren Marktanteil in der EU von 4,5 auf 5,1 Prozent und setzte insgesamt 669.047 Einheiten ab. Damit ist die Gruppe erstmals auf Rang acht der größten Automobilhersteller in Europa vorgerückt.
Spezielles Europa-Programm
Das Wachstum führt man vor allem auf das speziell für den europäischen Markt zugeschnittene Fahrzeugprogramm zurück. Und dass diese Strategie sich auch in anderen Regionen bewährt, zeigt besonders der stark gestiegene russische Markt. Hyundai ist hier ein Wachstumssprung von 88 Prozent auf 163.447 neu zugelassene Fahrzeuge gelungen.
Im Ranking rückte die Marke damit auf Rang drei vor, während der Hyundai-Konzern zusammen mit Kia auf Platz zwei der beliebtesten Hersteller auf dem russischen Markt kletterte. Zurückzuführen ist dies vor allem auf den großen Erfolg des eigens für den russischen Markt entwickelten und im neuen Werk in St. Petersburg gebauten Solaris. Das B-Segment-Modell verkaufte sich seit Auslieferungsstart im Januar 97.243 Mal und sprang damit aus dem Stand auf den fünften Platz in der Liste der meistverkauften Modelle in Russland.
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Auto-Reporter.NET/br





