Renault zeichnet düsteres Bild für Europas Automarkt
Die Situation ist besorgniserregend: Der französische Autobauer Renault hegt 2012 wenig Hoffnungen für seinen Heimatmarkt.

Carlos Ghosn:Renault leidet angesichts seiner starken Abhängigkeit von den französischen Autokäufern besonders stark. - Bild: Renault
Gleichzeitig malt Vorstandsvorsitzender Carlos Ghosn für den gesamten europäischen Markt ein düsteres Bild. Auf dem alten Kontinent dürften die Autoverkäufe um zwei bis drei Prozent abnehmen, sagte der Manager in einem Interview mit dem französischen Sender Inter Radio.
Starke Abhängigkeit vom französischen Markt
Für Renaults Heimatmarkt rechnet der Unternehmenschef sogar mit einem Absturz um fünf bis sechs Prozent. “Es wird für alle schwer, nicht nur für Renault”, führte Ghosn weiter aus.
Keinen Silberstreif am Horizont macht Ghosn für Frankreich aus: Die Situation sei besorgniserregend. Renault leide angesichts seiner starken Abhängigkeit von den französischen Autokäufern besonders stark.
Türkei als Wachstumsmarkt
Außerhalb Europas dürfte das Geschäft in diesem Jahr dagegen anziehen und eventuell die Rückgänge auf Renaults angestammten Märkten kompensieren. Eine dieser Wachstumsregionen ist die Türkei. Beobachter hatten wegen des neuen französischen Genozid-Gesetzes vor Wirtschaftsverwerfungen im Handel zwischen beiden Länder gewarnt.
Ghosn beschwichtigte aber, dass Renault von den türkischen Behörden bisher keinerlei Druck verspüre. Renault betreibt ein wichtiges Autowerk in der Türkei.
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Dow Jones Newswires/kru





