Volvo kann Absatz deutlich steigern
Der schwedische Autohersteller Volvo blüht unter seinen neuen Eigentümern auf und schraubt seinen Absatz deutlich nach oben.

2011 konnte Volvo mit einem Plus von mehr als 50 Prozent den größten Absatzgewinn im Reich der Mitte verzeichnen. - Bild: Volvo
Das Unternehmen, das seit 2010 zum chinesischen Mischkonzern Geely gehört, steigerte seinen Absatz im vergangenen Jahr den eigenen Erwartungen gemäß um ein Fünftel auf knapp 450.000 Fahrzeuge. Allerdings machen sich trotz ehrgeiziger Ziele für die Zukunft bei der Traditionsmarke auch Unsicherheiten breit.
“Die größte Unsicherheit liegt aufgrund der anhaltenden Schuldenkrise in Europa”, sagte Volvo-Sprecher Per-Ake Froberg. “In China dagegen gehen wir 2012 von einem starken Wachstum aus”. Schon 2011 konnte Volvo mit einem Plus von mehr als 50 Prozent den größten Absatzgewinn im Reich der Mitte verzeichnen.
Volvo setzt auf chinesischen Markt
Geely hatte Volvo im Jahr 2010 von Ford übernommen und die Präsenz der schwedischen Traditionsmarke in China seither stetig ausgebaut. Aus einer Verkaufsgesellschaft entwickelte sich eine umfassende Niederlassung mit Hauptsitz in Schanghai. Auf China, wo demnächst auch produziert werden soll, setzt Volvo nämlich die größten Hoffnungen. Bis 2020 sollen hier 800.000 Fahrzeug im Jahr aus den Autohäusern rollen.
Der größte Markt ist derzeit aber noch Nordamerika, wo es 2011 um 23 Prozent nach oben ging. In Europa nahm sich das Wachstum mit 13 Prozent dagegen eher moderat aus. Volvo Cars sieht als Absatzmotor vor allem die Autos der 60er-Serie, die Limousine S60, den Kombi V60 und den geländetauglichen XC60 Crossover.
In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres hatte Volvo einen Gewinn von 477 Millionen Schwedischen Kronen erzielt und geht davon aus, im Gesamtjahr schwarze Zahlen zu schreiben.
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Dow Jones Newswires/kru





