Opel erwartet Einhaltung der Sanierungsverträge
Der Opel-Betriebsrat geht davon aus, dass sich die Muttergesellschaft General Motors an die bestehenden Sanierungsverträge halten wird.

Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke versichert den Mitarbeitern in einer Mail, dass es bis jetzt noch keine Pläne für eine Werksschließung oder einen Stellenabbau gibt. - Bild: Opel
Die Arbeitnehmervertreter hätten keinerlei Hinweise darauf, GM oder das Management der Adam Opel AG planten, die bestehenden Verträge zu verletzen, sagte Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug.
Nach seiner Aussage sind Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen für alle europäischen Standorte bis Ende 2014 ausgeschlossen. Weiter äußerte sich Schäfer-Klug nicht.
Unklare Formulierung
Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke versicherte den Mitarbeitern in einer E-Mail laut WAZ-Mediengruppe, “dass es bis jetzt keinerlei Entscheidungen gibt, wonach Werke geschlossen, Stellen abgebaut oder Produktionsvolumen verlagert werden sollen”. Der Bochumer Opel-Betriebsrat Rainer Einenkel kritisierte gegenüber den WAZ-Zeitungen die Formulierung “bis jetzt” als uneindeutig. Stracke spricht in der Mail davon, dass “wir zweifellos gewisse Probleme lösen müssen”.
Ein GM-Offizieller hatte zuvor dem Wall Street Journal gesagt, die Frustration über die schwache Geschäftsentwicklung bei Opel nehme zu. Er sagte, es könne zu “tiefen Einschnitten” beim Rüsselsheimer Traditionsunternehmen kommen. Laut mehreren Informanten wird ein weiterer Stellenabbau ebenso diskutiert wie die Schließung der Werke in Bochum und im britischen Ellesmere Port. Insgesamt sind an den beiden Standorten mehr als 5.000 Menschen beschäftigt.
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Dow Jones Newswires/dg





