Skoda setzt auf außereuropäische Märkte
Die VW-Tochter Skoda rechnet damit, bis 2018 die Mehrheit ihrer Fahrzeuge außerhalb Europas abzusetzen.

Jürgen Stackmann: Skoda wird besondern in Indien, Russland und China deutlich zulegen. - Bild: Skoda
Marketingchef Jürgen Stackmann sagte in einem Interview mit “Automotive News Europe”, daß sich derzeitige Verhältnis von 60 Prozent Europa und 40 Prozent außerhalb Europas bis dahin umkehren dürfte.
Skodas Wachstumsmärkte sind Russland, China und Indien
Der Absatz der tschechischen Tochter der Volkswagen AG dürfte nach seinen Worten in den kommenden Jahren steigen. Doch die Wachstumsraten in anderen Ländern wie Russland, China und Indien dürften deutlich darüber liegen.
Obwohl Skoda vor allem auf die Schwellenländer setzt, peilt der Autobauer auch in Europa weiteres Wachstum an. Stackmann erwartet, “dass die absolute Verkaufszahl für Europa weiter steigen wird. Unser Marktanteil liegt in Westeuropa bei drei Prozent. Ich sehe hier auf alle Fälle mehr Potenzial.”
Bis 2018 will Skoda mindestens 1,5 Millionen Fahrzeuge pro Jahr verkaufen. Im vergangenen Jahr waren es mit 879.200 rund 15 Prozent als ein Jahr zuvor.
Bester Jahresstart in der Unternehmensgeschichte
Mit einem Absatzrekord im Januar ist der tschechische Autobauer ins Jahr 2012 gestartet. Die weltweiten Verkäufe legten im Januar 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,2 Prozent auf 75.400 Fahrzeuge zu. Das ist zugleich das beste Januar-Ergebnis in der 117-jährigen Unternehmensgeschichte. Der Marktanteil wuchs auf 1,58 Prozent.
Künftig wachsen Volkswagen und Skoda im Produktionsbereich noch enger zusammen. Der unter Ulrich Hackenberg entwickelte Modulare Querbaukasten (MQB) ermöglicht in Kombination mit dem Modularen Produktionsbaukasten (MPB) eine Gleichteilestrategie für mehrere Konzernmarken. Es ist theoretisch denkbar, dass mehrere Typen verschiedener Marken aus demselben Werk kommen.
“Dieses System ist für den Konzern und für unsere Marke sicherlich ein zentraler Baustein des Wachstums”, unterstreicht Stackmann mit Blick auf das weltweit kompatible System.
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Dow Jones Newswires/ampnet/Sm/kru





