BMW und Hyundai nehmen Verhandlungen auf
BMW sucht weiter nach Kooperationspartnern. Nach den Kooperationen mit Peugeot und Toyota sondiert der Münchner Autobauer die Möglichkeit einer Allianz mit dem koreanischen Autohersteller Hyundai.

BMW sondiert die Möglichkeit einer Allianz mit dem koreanischen Autohersteller Hyundai. - Bild: BMW Group
Nach Informationen aus dem Umfeld laufen bereits Verhandlungen auf höchster Ebene: Chung Eui-Sun, Vice-Chairman der Hyundai Motor Company und einziger Sohn des Hyundai-Chefs Chung Mong-Koo, war bereits zu einem ersten Gespräch in München.
Kooperationspartner für teure Motorenentwicklung
An den Gesprächen ist nur ein kleiner Zirkel von Top-Managern beteiligt. Vermutlich sucht BMW für seine technisch aufwendigen und teuren Motoren nach weiteren Kooperationspartnern, um so die Skaleneffekte zu erhöhen. Immerhin kostet die Entwicklung einer Motorenfamilie zwischen einer und zwei Milliarden Euro.
Die BMW Group verzeichnete 2011 mit 1,67 Millionen verkauften Fahrzeugen ein Rekordjahr. Um langfristig konkurrenzfähig zu sein und Skaleneffekte zu generieren, sind Allianzen unumgänglich. Die Hyundai Kia Automotive Group wäre mit knapp 5,74 Millionen verkaufter Fahrzeuge im Jahr 2011 ein geeigneter Partner für die BMW Group, da die Südkoreaner in erster Linie im Volumensegment agieren und nicht in direkter Konkurrenz zu dem Münchner Premium-Hersteller stehen.
Auf Anfrage wollte BMW dazu keine Stellung nehmen.
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