Smog über Peking

Auch durch die E-Mobility Offensive soll der Smog in chinesischen Großstädten reduziert werden. Bild: alephnull – Fotolia.com

Zudem könnte die chinesische Regierung das Geld in die Subvention von Elektroautos stecken. “Wenn die Regierung Fördermittel zuschießt, so dass ein E-Auto genauso viel kostet wie ein konventionelles Automobil, würden sich mehr Kunden für ein Elektromobil entscheiden”, erklärte BYD-Vorstand Wang Chuanfu.

Bis 2020 will chinesische Regierung fünf Millionen reine Elektro-Autos beziehungsweise Plug-in Hybride auf der Straße sehen. Die Chinesen haben schon verschiedene Initiativen auf den Weg gebracht, um die Elektromobilität zu fördern. Die bislang wichtigste war die Mehrwertsteuer-Befreiung für E-Autos. Zudem sei geplant, dass 30 Prozent der Behördenfahrzeuge bis 2016 E-Autos sein müssen.

Die verschiedenen Initiativen zeigen aber schon jetzt Wirkung. Die Produktion von Elektrofahrzeugen und Hybriden ist in den ersten sieben Monaten des Jahres 2014 um 280 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum in die Höhe geschossen ? 25.946 Einheiten liefen vom Band. Die Fertigung von reinen E-Fahrzeugen ist sogar um 700 Prozent gestiegen: Chinesische Fabriken produzierten von Januar bis Juli diesen Jahres 13.829 E-Autos.

Einer der wichtigsten Player auf dem chinesischen E-Auto Markt ist BYD. 7.600 E-Fahrzeuge konnte der Autobauer in der ersten Jahreshälfte 2014 absetzen. Mit dem neuen Denza hat BYD jetzt ein weiteres Eisen im Feuer. Aber die Konkurrenz schläft nicht. Noch im September will BMW den i8 und den i3 auf den chinesischen Markt werfen. Ende des Jahres soll der Elektro-Up das VW Geschäft im Reich der Mitte zusätzlich beleben.

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Gabriel Pankow / Quelle: IHS