Die Ankündigung, das Feld der Ladeinfrastruktur in China für private Investoren zu öffnen, setzt

Die Ankündigung, das Feld der Ladeinfrastruktur in China für private Investoren zu öffnen, setzt den Markt unter Hochspannung wie der von Conti für China entwickelte Elektromotor. Bild: Continental

10.000 neue Ladestationen in Peking noch bis Ende 2015, 10.000 neue Stationen bis Mitte 2016 in Shanghai, 100.000 Station in der Metropole in wenigen Jahren, dazu die Verkündung von Gesamtinvestitionen nahezu im Milliardenbereich. Die chinesische Industrie, darunter eine Reihe Autobauer, scheint nur darauf gewartet zu haben, dass die chinesische Regierung den Bereich Ladeinfrastruktur stärker als bisher für private Investoren öffnet. Kaum war dies im Zusammenhang mit dem nächsten Fünf-Jahres-Plan, bei dem im Automobilbereich ein starker Fokus auf der Elektromobilität liegt mit dem Ziel, im Jahr 2020 fünf Millionen Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf der Strasse zu haben und eine Produktionskapazität von dann zwei Millionen Einheiten, prasseln die Nachrichten von neuen Firmen, die sich mit der Infrastruktur beschäftigen, nur so auf den Tisch. So hat Beijing Automotive ein Subunternehmen aus der Taufe gehoben, das noch bis Ende 2015 10.000 Ladepunkte in der Metropole Peking einrichten möchte. Die Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) hat die Tochtergesellschaft Anyue gegründet, deren Ziel es ist, bis 2020 landesweit 50.000 Ladestationen zu errichten.

Ebenfalls in Peking investiert Leishen Technology in Beijing Dianzhuang Technology, ein neues Unternehmen mit dem zentralen Geschäftszweck, Ladeinfrastruktur aufzubauen und das Telekommunikationsunternehmen ZTE kündigte ein Investment in Höhe von umgerechnet 55 Millionen US-Dollar im Bereich kabellose Ladeinfrastruktur an.

In Shanghai wiederum sollen bis Juni 2016 10.000 weitere Ladepunkte eingerichtet werden. Das Vorhaben ist Teil des Crowd-Funding-Projekts Star Charge das alleine in Shanghai 100.000 Ladepunkte installieren möchte und 250.000 landesweit. Das Gesamtinvestment des Projekts beläuft sich auf über 700 Millionen US-Dollar.

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Frank Volk