Conti

Die Nummer 1 der Zulieferer-Branche: Continental. - Bild: Continental.

Große Sprünge nach vorne im Top100-Ranking machten Dräxlmaier, Weichei Power und Mahle. Erstmalig Einzug ins Ranking hielt das Schweizer Unternehmen Autoneum mit 2,215 Milliarden Dollar Automotive-Umsatz.

Um in den Kreis der 20 größten Zulieferer zu gelangen, war vor drei Jahren noch ein Umsatz von zehn Milliarden Dollar ausreichend. Im aktuellen Ranking kommt BASF mit 12,311 Milliarden Dollar Umsatz gerade noch auf Platz 20. Continental und Schaeffler zusammen stehen für insgesamt 53,173 Milliarden Dollar Automotive-Umsatz weltweit – ein Abstand von rund 12 Milliarden Dollar auf den zweitplatzierten Denso.

Das Geschäftsjahr 2013 zeigt, dass die Umrechnungskurse für eine Reihe von Zulieferern immer problematischer werden. Die in Dollar gerechneten Umsätze unterliegen bei vielen Firmen teils heftigen Währungsschwankungen. Vorjahressieger Denso etwa verlor 2,792 Milliarden Dollar und konnte sich so nur noch die Silbermedaille sichern – und das, obwohl der japanische Zulieferer in seiner Heimatwährung Yen durchaus zulegen konnte. Gute Umsätze auf dem jeweiligen Heimatmarkt reduzierten sich nach der Umrechnung in US-Dollar auch für einige andere beträchtlich. „Der Umsatzausweis wird erheblich durch Wechselkurseffekte belastet”, klagt man selbst bei Bosch, dem Drittplatzierten. Wechselkursbereinigt übertrifft der Umsatz der Stuttgarter den vergleichbaren Vorjahreswert um immerhin 6,3 Prozent.

Neben dem kompletten Ranking beinhaltet die Sonderausgabe unter anderem auch Interviews mit Continental-CEO Elmar Degenhart, Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller und ZF-CEO Stefan Sommer.

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Bettina Mayer / gp