Elmar Degenhart

Conti-Chef Elmar Degenhart konnte noch vor einem Jahr nicht mit diesem Rekordergebnis rechnen. - Bild: Continental

Unter dem Strich notierte der Dax-Rückkehrer den Bestwert von 1,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag zur Jahresbilanz in Frankfurt am Main mitteilte. Vor allem Contis Reifensparte sorgte im laufenden Geschäft für Verbesserungen. Die Nettoverschuldung sank um gut 20 Prozent von knapp 6,8 Milliarden Euro auf rund 5,3 Milliarden Euro. Damit übertraf der Konzern sein Ziel merklich, 2012 unter die Marke von 6,5 Milliarden Euro zu kommen.

Conti-Chef Elmar Degenhart teilte mit: “Wir selbst hätten vor einem Jahr angesichts einer unübersichtlichen Marktlage nicht vorherzusagen gewagt, dass wir Ihnen heute diese beeindruckende Liste vorlegen können.”

Für das laufende Jahr warnte er aber vor zu viel Euphorie. Vielmehr zeichne sich ein schwieriges Umfeld ab: “Der Start in das Jahr 2013 gestaltet sich wie erwartet schwierig.” So sei für das erste Quartal bereits abzusehen, dass der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um “1 bis 3 Prozent” zurückgehen dürfte. Besonders von der zweiten Jahreshälfte erhoffe sich Conti aber, dass die Pkw-Produktion und auch das Reifengeschäft wieder anziehe. Auf Sicht für das Gesamtjahr soll der Umsatz daher um 5 Prozent zulegen.

Die Rekorde aus dem vergangenen Jahr dürften die Aktionäre freuen: Pro Aktie will Conti diesmal 2,25 Euro Dividende zahlen – das sind 50 Prozent Plus zum Vorjahr. Ende 2012 zählte der Dax-Rückkehrer 169 639 Mitarbeiter. Das waren rund 6000 Beschäftigte mehr als Ende 2011.

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dpa/Guido Kruschke