Honda FCV

Futuristische Optik und futuristischer Antrieb: Honda FCV. – Bild: Honda

Der japanische Autobauer will das FCV im März 2016 in Japan auf den Markt bringen. Kurz danach soll es in den USA, zunächst im Bundesstaat Kalifornien, erhältlich sein. Ob es auch in Europa auf den Markt kommen wird, hat Honda noch nicht bekanntgegeben.

Direkter Wettbewerber des FCV ist der Mirai. Diesen hat Toyota bereits im November 2014 vorgestellt. 2017 wollen auch Mercedes, Ford und Nissan nachziehen. Die drei OEMs entwickeln zusammen einen neuen Brennstoffzellen-Antriebsstrang.

Honda hat für das neue Modell einen neuen Antriebsstrang und eine neue Brennstoffzelle entwickelt. Die ist nun deutlich kleiner sind als bei dem Vorgängermodell. Dadurch konnten die Ingenieure dem FCV ein Layout wie bei einem konventionellen Auto verpassen: Brennstoffzellen und Antrieb sind im Motorraum untergebracht. Bei anderen Elektro- oder Brennstoffzellenautos sitzt der Antriebsstrang im Boden unter dem Fahrgastraum. Dank der konventionellen Unterbringung des Antriebs bietet der Mittelklassewagen Platz für fünf Insassen.

Die Brennstoffzellen sind aber nicht nur um ein Drittel geschrumpft. Sie sind auch leistungsfähiger: Entwickler haben die Energiedichte um 60 Prozent gegenüber den Zellen des Vorgängermodells gesteigert, sagt Honda. Sie liefern nun eine Leistung von 100 Kilowatt.

Mit einer Tankfüllung soll das Auto rund 480 Kilometer weit kommen. Das Tanken dauert nicht viel länger als das Betanken eines herkömmlichen Autos: Nach drei bis fünf Minuten soll der Wasserstofftank voll sein.

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gp