Liqui Moly Firmenleitung

Vertriebsleiter Günter Hiermaier, Exportleiter Gerhard Riedmüller, Geschäftsführer Ernst Prost und Marketingleiter Peter Baumann (v.l.n.r.) blicken zufrieden auf das abgelaufene Halbjahr. - Bild: Liqui Moly

 

Von Januar bis Juni erlöste das schwäbische Unternehmen 203 Millionen Euro, wie Liqui Moly am Freitag in Ulm mitteilte. Die Exportumsätze stiegen in der ersten Jahreshälfte 2012 um 28 Prozent gegenüber dem Zeitraum Januar bis Juni 2011. Inzwischen erwirtschaftet das Unternehmen rund die Hälfte des Umsatzes außerhalb des Stammmarktes Deutschland. Der Gewinn sei stabil, hieß es weiter. Konkrete Angaben dazu machte Liqui Moly aber nicht.

Steigerung der Exporte

Für das Gesamtjahr peilt das Familienunternehmen 400 Millionen Euro Umsatz an. In acht Jahren wolle Liqui Moly dann die Marke von 1,5 Milliarden Euro erreichen. Gut 570 Menschen sind dort beschäftigt.

Besonders im Blick hat Liqui Moly die eigenen Auslandsgesellschaften in Südafrika, den USA und Portugal. Im Land der Regenbogennation hat sich das schwäbisch-saarländische Unternehmen sehr gut etabliert und auch die Organisationen in Nordamerika und Südeuropa gewinnen an Dynamik. “Unsere südafrikanische Gesellschaft hat gewissermaßen Vorbildcharakter, wobei die Märkte für einen direkten Vergleich zu unterschiedlich sind”, erklärt Firmenchef Ernst Prost. Es sei der richtige Weg für den Markteintritt in allen Staaten gewesen.