Karl-Thomas Neumann Ampera breit

Deutlicher Preisnachlass: Ab sofort gibt es den Opel Ampera in Deutschland bereits ab 38.300 Euro. - Bild: Opel

Der Ampera werde ab jetzt in Deutschland nur noch 38.300 Euro kosten, sagte Vorstandschef Karl-Thomas Neumann auf dem Zukunftsgipfel der Wochenzeitung Zeit kurz vor Beginn der IAA. Das sind etwa 8.000 Euro weniger als bislang.

Der hohe Preis ist laut Experten eines der größten Hindernisse, das der größeren Verbreitung von Elektroautos im Wege steht. Alleine die Batterie für einen Stromer kann gut und gerne so viel Kosten wie ein herkömmlicher Kleinwagen.

Strategie der nachhaltigen Mobilität

Opel sei bereit, noch stärker in die E-Mobilität zu investieren und setzte seine Strategie nachhaltiger Mobilität fort, sagte Neumann und erlaubte sich eine Spitze in Richtung der Konkurrenz: Auch die Wettbewerber aus dem Norden und Süden träten allmählich in den Markt ein.

Volkswagen wird auf der IAA den e-up sowie den e-Golf, BMW den Stadtflitzer i3 sowie eine Studie des Hybridsportwagens i8 vorstellen. Der Opel-Ampera ist ein Elektroauto mit einem Reichweitenverlängerer, also einem kleinen Benzinmotor, mit dem die Batterie während der Fahrt mit Energie gespeist werden kann. Der Wagen, mit dem Opel nach eigene Angaben Marktführer in Europa ist, ist seit 2011 auf dem Markt.

Die strengen zukünftigen Emissionsrichtlinen seien nur mit einer Kombination aus Elektrifizierung des Antriebsstrangs und Optimierung herkömmlicher Verbrennungsmotoren möglich, sagte Neumann. Opel selbst habe das Ziel, den Flottenausstoss um weitere 27 Prozent zu reduzieren.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke