Peter Grendel, abat+

Peter Grendel, Geschäftsführer von abat+ will die Daten, die in Autos anfallen, cleverer nutzen. Bild: Steinheißer/Steinle/Koch

Ohne IT sei das Automotive Business nicht mehr vorstellbar, so Grendel, der Geschäftsführer des Software-Spezialisten abat+ ist. Doch nach wie vor stehe die elektronische Datenverarbeitung nicht im Mittelpunkt der Branche, bemängelt der ehemalige SAP-Mitarbeiter. Dabei sei mit IT im Automobilbereich noch viel mehr möglich als bisher.

Schon jetzt sammeln moderne Autos eine unfassbar große Menge an Daten. Die müssten nur cleverer genutzt werden. “Das Auto ist eigentlich ein sehr intelligentes Fahrzeug voller Sensoren, Navigations- Diagnosesysteme”, so Grendel. Die Frage sei nun, wie die Daten noch genutzt werden können.

Vorhersagesysteme seien der nächste logische Schritt, das heißt, dass Auto teilt dem Fahrer schon vorher mit, dass es zu einer Panne kommen und macht automatisch einen Werkstatttermin. “Das ist Ausfallsicherheit, die man kaufen kann”, so der abat-Chef.

Auch für das Engineering und die Produktion könnten die Daten genutzt werden. Das Potenzial in dem Bereich sei noch sehr groß. Deswegen müsse es das Ziel sein, dass die IT-Branche mit den OEMs noch enger zusammenarbeitet.

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Gabriel Pankow