Bernhard Maier Porsche

Porsche-Vertriebschef Bernhard Maier kann mit den aktuellen Absatzzahlen mehr als zufrieden sein. - Bild: Porsche

Mit insgesamt 128.978 Auslieferungen lagen die Zuffenhausener bereits Ende November deutlich über den knapp 119.000 Autos aus dem gesamten vergangenen Jahr, wie die VW-Tochter am Mittwoch mitteilte. Im vergangenen Monat setzte Porsche mit 12.928 Autos fast 40 Prozent mehr ab als vor einem Jahr.

Alle Verkaufsregionen haben auf Jahressicht ein zweistelliges Plus gegenüber den Werten aus 2011.

China und USA bleiben Wachstumstreiber

Im November erlebten auch die jüngst schwächelnden Märkte Europa und Deutschland spürbaren Zuwachs. Im größten Einzelmarkt USA stieg der Absatz um mehr als 70 Prozent auf 3.865 Autos. Im zweitwichtigsten Land China legte Porsche um 63 Prozent auf 2.919 Wagen zu. Selbst auf dem schrumpfenden europäischen Markt setzte der Sportwagenbauer knapp sieben Prozent mehr Autos ab.

Absatzstärkstes Modell war erneut der Cayenne. Im November lieferte Porsche 7354 der Geländelimousinen an Kunden aus – ein Zuwachs von 50 Prozent. Der Klassiker 911 übertraf das Vorjahresniveau im November gar um satte 91,6 Prozent. Auch die Nachfrage nach dem Boxster war ungebrochen: Der Absatz des offenen Zweisitzers verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu.

Vertriebschef Bernhard Maier warnte aber vor Selbstzufriedenheit. “Es ist vielmehr Ansporn, auch im nächsten Jahr Höchstleistung zu liefern ? trotz anhaltender Unsicherheit im Markt.” Stärkster Treiber des Erfolgs ist China – dort liegt Porsche auf Jahressicht bei 30,2 Prozent Zuwachs.

Bis 2018 will Porsche seinen Absatz auf rund 200 000 Fahrzeuge steigern. Für das kommende Jahr dämpfte Porsche-Chef Matthias Müller die Euphorie zuletzt jedoch etwas und kündigte an, das Wachstum aus dem laufenden Jahr lasse sich vermutlich nicht wiederholen.

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dpa/Guido Kruschke