Tesla will das Model X (hier die Präsentation des Concept-Cars)  im ersten Quartal 2016 auch in China an den Markt bringen. Bild: press-inform

Tesla will das Model X (hier die Präsentation des Concept-Cars) im ersten Quartal 2016 auch in China an den Markt bringen. Bild: press-inform

Bereits im dritten Quartal diesen Jahres steht der Marktstart in den Nordamerika auf dem Programm. Nachdem der Tesla-Absatz bislang ausschließlich vom Model S getragen wird, soll die SUV-Variante dem E-Autopionier den nächsten Wachstumsschub bescheren. Zuletzt war es für Tesla gut gelaufen. Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Auslieferungen um 54 Prozent auf 21.552 Einheiten. Nach Einschätzung von Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer dürfte der Erfolg der jungen Marke das Oberklasse-Establishment um BMW, Audi und Mercedes-Benz so langsam nervös machen: Während die Verkaufszahlen von deren Plug-in-Hybriden auf niedrigem Niveau verharren, wächst Tesla dynamisch. So hat der E-Autopionier im ersten Halbjahr 2015 in USA 10.200 Tesla S Modelle verkauft. Einzig die Mercedes S-Klasse hat im gleichen
Zeitraum mehr verkauft. Tesla steht damit auf der zweiten Position aller Oberklasse-Verkäufe in USA. Modelle wie der BNW 7er, Audi A8 oder Porsche Panamera sind deutlich abgeschlagen. Selbst der Porsche Cayenne werde in USA in geringeren Volumen verkauft wie das Model S.

Problemzone des US-Herstellers ist weiterhin China. Dort wird das Wachstum unter anderem durch die fehlende Infrastruktur gebremst. Tesla hat jüngst angekündigt, das eigene Ladenetz deutlich auszubauen. Wie Tesla-Sprecher Gary Tao gegenüber Bloomberg angekündigt hat, werde man fünf bis sechs neue Show-Räume bis Jahresende in China eröffnen. Damit läge die Gesamtzahl bei 15. Die neuen Ausstellungsräume sollen rund um die Großstädte in Beijing, Shanghai und Gaungzhou angesiedelt sein.

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