Stefan Sommer, ZF

Sieht sein Unternehmen gut für den Wettbewerb aufgestellt: ZF-Chef Stefan Sommer. Bild: ZF

Das sei eine Stärke, die so kein anderer Wettbewerber habe. Sommer ergänzt: ” Wir werden im nächsten Jahr mit einem breiter aufgestellten Produktportfolio auftreten und gleichzeitig Kosten sparen können, weil wir mit der Integration von ZF TRW gut vorankommen.” Die Integration sei – neben dem Aufbau der neuen Division E-Mobility sowie der Verbesserung der Kostenstrukturen an den deutschen Standorten – ein bestimmendes Thema in diesem Jahr. Darüber hinaus erklärte Sommer, dass die neue Division in diesem Monat ihre Arbeit aufnehmen wird. Sie bündelt sämtliche Aktivitäten rund um die Elektrifizierung von Automobil und Nutzfahrzeug.

Im Zuge der Integration von ZF TRW hat ZF derweil eine erste Standortentscheidung getroffen. Im April 2016 wird der bisherige Firmensitz von ZF TRW in Livonia, Michigan zur ZF-Hauptverwaltung für Nordamerika. Administrative Aufgaben werden künftig in Livonia gebündelt. Parallel dazu wird der rund 20 Autominuten entfernte ZF-Standort Northville, Michigan zum zentralen Vertriebs- und Entwicklungszentrum. Sommer kommentiert: “Das Zusammenlegen der Verwaltungsaufgaben von ZF und ZF Trw in Nordamerika ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im Integrationsprozess.”

Livonia wird damit Sitz des Leitungsteams von ZF North America sowie von Franz Kleiner, ZF-Vorstandsmitglied für Nordamerika und CEO vin ZF TRW. Des Weiteren wird Kleiner zum 1. April 2016 die Leitung von ZF North America mit übernehmen.

Zudem bekräftigte Sommer auf der Detroit Motorshow, dass das zum Halbjahr 2015 kommunizierte Umsatzziel des Konzersn von 29 bis 30 Milliarden Euro für 2015 erreicht werde. Ebenso werde der Automobilzulieferer die Ergebnisziele erreichen.

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gp