James Muir Thumb

James Muir wird künftig den direkten Kontakt mit dem Handel pflegen und Vertriebsziele der Konzernstrategie 2018 umsetzen. - Bild: Seat

In seiner neuen Funktion berichtet Muir direkt an den Konzernvertriebs- und Marketingvorstand von Volkswagen, Christian Klingler. Zum 1. Mai 2013 übergibt der Seat-Chef die Geschicke der spanischen VW-Tochter in die Hände von Jürgen Stackmann.

Aufgabe der National Sales Companies ist es, den direkten Kontakt mit dem Handel zu pflegen und Vertriebsziele der Konzernstrategie 2018 umzusetzen. Zudem ist es kein Geheimnis, dass der kontinuierliche Ausbau der Modellpalette auch zukunftsträchtige Chancen im Aftersales-Geschäft birgt. Als “rechte Hand” von Klingler wird James Muir also an den wesentlichen Säulen Konzern-Marketing, Konzern-Vertriebssteuerung, Konzern-Vertriebsstrategie, Group Fleet International, Steuerung der weltweiten Vertriebsgesellschaften arbeiten, sowie das Originalteile und -Service sowie das Volkswagen Retail Geschäft weiter ausbauen.

Nach Klinglers Angaben gibt es 20.000 Händler, die VW-Konzern-Produkte weltweit vertreiben, die wiederum zu über 100 Millionen Kundenkontakten führten. “Das muss auch alles beherrschbar bleiben”, merkte der Vertriebsvorstand erst in Genf an. “Und erfordert solide Prozesse, wo möglichst wenig Fehler passieren sollten.”

Das Amt hatten zuvor Andreas Offermann und davor der heutige VW-US-Chef Jonathan Browning inne.

James Muir bringt dafür einige Erfahrung mit: 2003 wurde Muir bei Mazda Europe zum Vice President Sales und verantwortete den gesamten Vertrieb von Mazda in Europa. 2005 wurde er zum President und CEO von Mazda Europe berufen. Seit September 2009 ist Muir Seat-Vorstandsvorsitzender.

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Bettina Mayer