Der neu gewählte Vorstand der AG Hybride Leichtbau Technologien (v.l.n.r.): Marc Kirchhoff (TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH, Ditzingen), Nicolas Beyl (KraussMaffei Technologies GmbH, München), Matthias Graf (Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau, Eppingen), Klaus-Peter Welsch (GEISS AG, Sesslach), Peter Egger (ENGEL Austria GmbH, St. Valentin / A), Jochen Schmidt (Karl Mayer Malimo Textilmaschinenfabrik GmbH, Chemnitz). Es fehlt auf dem Bild: Lothar Gräbener (Schuler Pressen GmbH, Waghäusel). Bild: VDMA

Der neu gewählte Vorstand der AG Hybride Leichtbau Technologien (v.l.n.r.): Marc Kirchhoff (TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH, Ditzingen), Nicolas Beyl (KraussMaffei Technologies GmbH, München), Matthias Graf (Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau, Eppingen), Klaus-Peter Welsch (GEISS AG, Sesslach), Peter Egger (ENGEL Austria GmbH, St. Valentin / A), Jochen Schmidt (Karl Mayer Malimo Textilmaschinenfabrik GmbH, Chemnitz). Es fehlt auf dem Bild: Lothar Gräbener (Schuler Pressen GmbH, Waghäusel). Bild: VDMA

In der Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbau Technologien im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sind mit Gründung 175 Mitgliedsunternehmen zusammengeschlossen. Mehr als 115 Interessenten nahmen an der Gründungsveranstaltung zur AG teil.

Wie der Wirtschaftsverband meldet, sei Ziel der Arbeitsgemeinschaft, die im VDMA vorhandenen werkstoffunabhängigen Maschinenbau-Kompetenzen im Leichtbau mit dem Bedarf der Abnehmerbranchen abzustimmen. An diesem wichtigen Austausch werden sich laut VDMA daher künftig auch Anwender- und Zulieferindustrien sowie auf dem Gebiet aktive Forschungseinrichtungen beteiligen. Dem Gründungsvorstand gehören zunächst 7 Mitglieder an. Sie wählten aus ihrer Mitte Herrn Peter Egger, Engel Austria GmbH zum Vorsitzenden.

Wie aus einer Mitteilung des VDMA hervorgeht, führe der jeweils geeignete Werkstoff mit seinen besonderen Eigenschaften an der richtigen Stelle eingesetzt, im Idealfall zur konstruktiv wie wirtschaftlich angestrebten optimalen Systemlösung. Auf dem Weg zur Serienfertigung seien geeignete Produktions- und Verbindungstechnologien gefragt, wie sie der Maschinen- und Anlagenbau anbiete. Für die AG seien die Handlungsfelder von den Werkstoffen über die Verbindungstechnik bis zur Vernetzung von Produktionstechnologien vorgegeben. Übergreifende Fragestellungen widmen sich Themen wie Simulationsmethoden, Funktionsintegration und Life Cycle Betrachtungen.

Die Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbau Technologien behandele das Thema werkstoffunabhängig, anwendungsorientiert und branchenübergreifend, heißt es weiter. „Damit entsteht eine europaweit zugängliche Plattform zum Erfahrungsaustausch, die für ihre Mitglieder die Markterschließung und Stärkung der Markposition weltweit zum Ziel hat“ sagt Peter Egger, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft. „Ein Veranstaltungskonzept und der Ausbau bisheriger Messeaktivitäten werden einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.“ Laut VDMA stuft die Bundesregierung im Koalitionsvertrag den Leichtbau neben Industrie 4.0 als Querschnittsbereich von besonderer Bedeutung ein. 2015 erschien dazu im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie die Studie „Bestandsaufnahme Leichtbau in Deutschland“. Sie diene als Basis für einen industriepolitischen Dialog, in den sich der VDMA mit seiner Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbau Technologien maßgeblich einbringen werde.

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