13.03.2009, 0:05 Uhr
Toyota hat 2008 erwartungsgemäß trotz eines eigenen Absatzrückgangs um vier Prozent den US-Konzern General Motors nach über 70 Jahren als weltgrößter Autobauer bei den weltweiten Fahrzeugverkäufen überflügelt. Die Überraschung ist Volkswagen gelungen: Die Wolfsburger ließen nicht nur erstmals Ford, sondern auch wieder knapp die Renault-Nissan-Allianz hinter sich. Auch Daimler schiebt sich ohne signifikante Zuwächse vor seinen stark schwächelnden Ex-Partner Chrysler.
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11.12.2008, 0:05 Uhr
Von A bis Z: Wer liefert was?
Die Zulieferer des GOLF VI im Überblick
Weitere Systemlieferanten im Fokus:
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04.12.2008, 0:01 Uhr
Mit weniger als 3,1 Millionen Pkw-Neuzulassungen in Deutschland wird das Jahr 2008 schwächer ausfallen als zuvor erwartet. Noch bis einschließlich August legte der deutsche Markt um zwei Prozent zu, doch in den letzten Monaten "kippte die Konjunktur regelrecht ab", heißt es beim Verband der Automobilindustrie (VDA). Ursachen für den Markteinbruch sei die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise.Allein in Deutschland sind im November mit 233.800 rund 18 Prozent weniger Pkw abgesetzt worden. Auch im Dezember wird der Rückgang anhalten. Für das Gesamtjahr 2008 wird nun beim Vertband mit weniger als 3,1 Millionen statt 3,25 Millionen Pkw gerechnet.Keine ErholungAuch die Prognose für 2009 fällt entsprechend düster aus. Mit 2,9 Millionen Neuzulassungen erwartet der VDA-Präsident den schwächsten Pkw-Absatz in Deutschland seit der Wiedervereinigung. Indikator seien für Wissmann die aktuellen Auftragseingänge, die keinerlei Erholung erwarten ließen. "Seit Juli 2008 sind die Bestellungen Monat für Monat rückläufig. Allein im November lagen die Inlandsorder bei minus 28 Prozent."Auch eine eventuell noch etwas schwächere Entwicklung sei aus heutiger Sicht nicht auszuschließen. Export und Pkw-Produktion dürften voraussichtlich zweistellig rückläufig sein. Laut Wissmann brauche es günstige politische Rahmenbedingungen, um das Verbrauchervertrauen zurück zu gewinnen.Nach Auskunft von VDA-Geschäftsführer Dr. Kunibert Schmidt gab es zwar bei den Pkw-Lagerbeständen im Inland keine nennenswerten Erhöhungen. Doch im Ausland hätten die Halden deutlich zugelegt und müssten nun abgebaut werden – mit ein wesentlicher Grund die verlängerten Produktionsstopps über die Weihnachtsfeiertage.Sinkende ExporteDie Exporte deutscher Hersteller leiden durch die rückläufige Entwicklung auf den Weltmärkten. Während im ersten Halbjahr die Ausfuhren noch leicht über dem Niveau des Rekordjahres 2007 lagen, gingen sie im zweiten Halbjahr kräftig zurück. Allein im November um minus 18 Prozent. Damit könnte das Exportvolumen von 4,3 Millionen Pkw im Vorjahr auf 4,1 bis 4,2 Millionen in 2008 sinken.Im Oktober 2008 lagen die Exportrückgänge deutscher Hersteller in Osteuropa laut VDA-Angaben etwa bei ungefähr minus 20 Prozent, in China beispielsweise bei minus zehn Prozent. Im stark eingebrochenen US-Markt haben die deutschen Hersteller hingegen deutlich weniger gelitten als etwa die einheimischen oder asiatischen Anbieter. Im Oktober und November sanken die gesamten Verkäufe des US-Gesamtmarktes um 32 beziehungsweise 37 Prozent. Deutsche Anbieter konnten in diesem sehr schwachen Marktumfeld ihren Marktanteil um einen Prozentpunkt auf aktuell annähernd sieben Punkte erhöhen. Für VDA-Präsident Wissmann ist dies aber kaum ein Trost, stecke dahinter doch ein realer Absatzrückgang der Marken bis einschließlich November um vier Prozent, wenn auch der US-Gesamtmarkt mit 16 Prozent deutlich mehr einbüßte.Auswirkungen auf BeschäftigungAuch der bisherige Beschäftigungsaufbau in der deutschen Automobilindustrie ist mittlerweile zum Stillstand gekommen. Zwar war die Beschäftigung im September mit 761.00 Mitarbeitern noch um 13.500 Stellen höher als im Vorjahresmonat. Doch gegenüber August sank die Zahl der Stammbelegschaften bereits um 1.850 Mitarbeiter.Die Nachfrageabschwächung treffe Hersteller und Zulieferer gleichermaßen, so der VDA-Präsident. Auf die deutlich geringere Nachfrage reagierten Unternehmen mit dem Auslaufenlassen von Zeitarbeitsverträgen, dem Abbau von überstunden sowie der Nutzung der Arbeitszeitkonten der Stammbelegschaft. Zudem seien bereits ungefähr 8.000 bis 10.000 Zeitarbeiter von diesen Kürzungen beziehungsweise dem Stellenabbau betroffen. Neuere Zahlen lägen für Oktober und November noch nicht vor.
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27.10.2008, 0:05 Uhr
Diese Kurzübersicht ist nur ein Teil der insgesamt 148-seitigen Sonderausgabe “Global Ranking Top 100 Automotive Suppliers” der AUTOMOBIL-PRODUKTION. Sie nennt die hundert größten Automobil-Zulieferer und ihre Umsätze, platziert nach ihren exklusiv recherchierten Automotive-Umsätzen (inkl. Erstausrüstung und Aftermarket) aus den jeweils aktuell verfügbaren Geschäftsjahren 2007/2008. Zulieferer-Ranking 2008/2009: Exlusiver Club Um im weltweiten Club der Top 100 Automobil-Zulieferer mitspielen zu dürfen, ist derzeit ein Automotive-Umsatz von knapp zwei Milliarden US-Dollar die gültige Eintrittskarte (basierend auf dem Jahresumsatz aus den aktuellst verfügbaren kompletten Geschäftsjahren 2007/2008, je nach Bilanzabschluss des Konzerns). Alle 100 Unternehmen erwirtschaften zusammen im Automobilgeschäft einen Umsatz von rund 710 Milliarden US-Dollar. Unangefochten an der Spitze: Bosch, gefolgt von Denso und nun Magna. Das auf redaktionellen Recherchen der AUTOMOBIL-PRODUKTION basierende Ranking der Automotive-Konzerne stützt sich auf deren Automotive-Umsätze und beinhaltet auf 148 Seiten in tabellarischer Übersicht zu jedem einzelnen Konzern englischsprachige Infos wie über Hauptprodukte, -wettbewerber, und -kunden sowie eine Menge zusätzlicher Kontaktdaten, Verlinkungen und vieles mehr …Weitere Informationen zum Sonderheft “Weltweites Ranking Top 100 Automotive Suppliers” der AUTOMOBIL-PRODUKTION finden Sie hier!Direkt zur Bestellung!
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15.10.2008, 0:05 Uhr
Der Automobilabsatz in Europa (EU- und EFTA-Staaten) ist im September mit gerade 1,305 Millionen Neuzulassungen um 8,2 Prozent zurückgegangen, der schlechteste September-Wert seit 1998. In den vergangenen Jahren war der September nach der Sommerflaute immer ein eher starker Monat, zumal es 2008 im Vergleich zum Vorjahresmonat auch noch zwei Arbeitstage mehr gab. Von den Volumenmärkten schnitt allein Frankreich im September mit einem Plus von 8,4 Prozent gut ab. In Deutschland war die Nachfrage mit minus 1,5 Prozent leicht rückläufig, im August war der Abwärtstrend stärker gewesen. Die größten Verluste hatten die stark von der Immobilienkrise betroffenen Länder Großbritannien und Spanien mit minus 21,2 Prozent beziehungsweise minus 32,2 Prozent zu verzeichnen. Der italienische Markt ging um 5,5 Prozent zurück. Von den deutschen Herstellern konnte im September der Volkswagen-Konzern, vor allem aufgrund einer zweistelligen Zuwachsrate bei Audi, um 1,4 Prozent auf 263.435 Fahrzeuge zulegen. Die BMW Gruppe verzeichnete bei beiden Marken BMW und Mini einen zweistelligen Rückgang und lag im September mit 15,4 Prozent im Minus bei 74.367 Neuzulassungen. Ebenfalls rückläufig waren die Neuzulassungen bei Daimler mit Minus 6,3 Prozent auf 75.604 Einheiten, wobei der prozentuale Rückgang in etwa zu gleichen Teilen auf die Marken Mercedes-Benz und smart zurückging. Im Zeitraum von Januar bis September 2008 fiel der spanische Markt mit minus 22 Prozent zum Vorjahr am stärksten zurück. Auch in Italien (minus 11,3 Prozent) und Großbritannien (minus 7,5 Prozent) fielen die Rückgänge stark aus. Deutschland, der volumenstärkste europäische Markt, liegt nach den den ersten neun Monaten des Jahres 2008 mit 2.371.473 Neuzulassungen oder einer Steigerung um 1,3 Prozent noch leicht im Plus. Seit Jahresbeginn liegt die Zahl der Neuzulassungen bei minus 4,4 Prozent oder absolut 11,710 Millionen Fahrzeuge.
| Pkw-Neuzulassungen in Europa nach Herstellern – Januar bis September 2008 |
| Hersteller/Marke |
Marktanteil |
Marktanteil |
Neuzulassungen |
+/- |
| |
2008 |
2007 |
2008 |
2007 |
gg Vj |
| VW-Gruppe |
20,1 |
19,7 |
2 349 861 |
2 411 460 |
-2,6 |
| -Volkswagen |
10,3 |
10,1 |
1 211 549 |
1 238 099 |
-2,1 |
| -Audi |
4,3 |
4,1 |
507 169 |
507 917 |
-0,1 |
| -Seat |
2,3 |
2,4 |
268 335 |
297 549 |
-9,8 |
| -Skoda |
3,1 |
3 |
359 738 |
364 028 |
-1,2 |
| -Andere 1) |
0 |
0 |
3 070 |
3 867 |
-20,6 |
| PSA-Gruppe |
12,7 |
11,6 |
1 489 000 |
1 419 940 |
4,9 |
| -Peugeot |
6,9 |
6,3 |
810 484 |
765 779 |
5,8 |
| -Citroën |
5,8 |
5,3 |
678 516 |
654 161 |
3,7 |
| FORD-Gruppe |
9,8 |
9,9 |
1 151 656 |
1 211 426 |
-4,9 |
| -Ford |
8,3 |
8,3 |
975 087 |
1 012 958 |
-3,7 |
| -Volvo |
1,5 |
1,6 |
176 569 |
198 468 |
-11 |
| GM-Gruppe |
9,7 |
10,4 |
1 139 796 |
1 269 568 |
-10,2 |
| -Opel/Vauxhall |
8 |
8,5 |
935 464 |
1 047 251 |
-10,7 |
| -Chevrolet |
1,3 |
1,3 |
147 628 |
154 215 |
-4,3 |
| -Saab |
0,4 |
0,5 |
52 410 |
63 763 |
-17,8 |
| -GM (USA) |
0 |
0 |
4 294 |
4 339 |
-1 |
| RENAULT-Gruppe |
8,7 |
8,5 |
1 022 114 |
1 042 098 |
-1,9 |
| -Renault |
7,5 |
7,5 |
883 662 |
917 443 |
-3,7 |
| -Dacia |
1,2 |
1 |
138 452 |
124 655 |
11,1 |
| FIAT-Gruppe |
8 |
7,9 |
938 814 |
964 325 |
-2,6 |
| -Fiat |
6,5 |
6,1 |
765 277 |
749 611 |
2,1 |
| -Lancia |
0,8 |
0,8 |
89 487 |
97 080 |
-7,8 |
| -Alfa Romeo |
0,7 |
0,9 |
78 619 |
113 272 |
-30,6 |
| -Andere 2) |
0 |
0 |
5 431 |
4 362 |
24,5 |
| BMW-Gruppe |
5,5 |
5,2 |
647 730 |
632 574 |
2,4 |
| -BMW |
4,5 |
4,3 |
529 189 |
523 580 |
1,1 |
| -Mini |
1 |
0,9 |
118 541 |
108 994 |
8,8 |
| TOYOTA-Gruppe |
5,4 |
5,9 |
631 761 |
724 862 |
-12,8 |
| -Toyota |
5,2 |
5,7 |
608 529 |
693 433 |
-12,2 |
| -Lexus |
0,2 |
0,3 |
23 232 |
31 429 |
-26,1 |
| DAIMLER |
5,3 |
5,2 |
624 465 |
640 220 |
-2,5 |
| -Mercedes |
4,7 |
4,7 |
547 654 |
573 808 |
-4,6 |
| -Smart |
0,7 |
0,5 |
76 811 |
66 412 |
15,7 |
| Nissan |
2,4 |
1,9 |
277 081 |
237 342 |
16,7 |
| Honda |
1,8 |
2 |
215 738 |
249 111 |
-13,4 |
| Hyundai |
1,8 |
1,9 |
214 304 |
230 007 |
-6,8 |
| Suzuki |
1,7 |
1,8 |
202 374 |
218 916 |
-7,6 |
| Mazda |
1,7 |
1,5 |
202 287 |
187 169 |
8,1 |
| Kia |
1,6 |
1,5 |
188 047 |
187 879 |
0,1 |
| Mitsubishi |
0,8 |
0,9 |
96 706 |
110 992 |
-12,9 |
| Jaguar-Land Rover Group |
0,8 |
0,9 |
89 285 |
107 820 |
-17,2 |
| -Land Rover |
0,5 |
0,7 |
58 327 |
81 095 |
-28,1 |
| -Jaguar |
0,3 |
0,2 |
30 958 |
26 725 |
15,8 |
| Chrysler |
0,7 |
0,7 |
77 117 |
91 074 |
-15,3 |
| Andere ** |
1,3 |
2,6 |
152 385 |
315 007 |
-51,6 |
| Quelle: ACEA; ** geschätzt; Marktanteile und Veränderung zum Vorjahr in Prozent; 1) VW-Gruppe: Andere = Bentley, Bugatti und Lamborghini; 2) Fiat-Gruppe: Andere = Ferrari und Maserati. |
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