Renault-Nissan will Avtovaz übernehmen
Der französisch-japanische Konzern Renault-Nissan will bis Mitte 2014 über ein Gemeinschaftsunternehmen die Mehrheit am russischen Fahrzeughersteller Avtovaz halten. [weiter...]
Der französisch-japanische Konzern Renault-Nissan will bis Mitte 2014 über ein Gemeinschaftsunternehmen die Mehrheit am russischen Fahrzeughersteller Avtovaz halten. [weiter...]
Die Renault-Nissan Allianz und der russische Hersteller Avtovaz haben in Togliatti eine neue Fertigungslinie mit einer Kapazität von 350.000 Fahrzeugen pro Jahr eingerichtet. [weiter...]
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Angesichts der weiter steigenden Nachfrage wird der französische Autobauer mit seinen Partnern die Produktionskapazität in Russland bis 2016 auf 1,6 Millionen Einheiten pro Jahr steigern. [weiter...]
Die beiden Autohersteller Renault und Nissan stehen einem Pressebericht zufolge kurz vor der Übernahme der Kontrolle beim russischen Autokonzern AvtoVAZ. [weiter...]
“Go east” heißt es wohl auch bei Renault-Nissan. Die französisch-.japanische Allianz liebäugelt mit einer Aufstockung des Anteils an Russlands größtem Autohersteller AvtoVAZ auf 50 Prozent. Dieses Vorhaben hat auch die Politik auf den Plan gerufen.
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Der französische Automobilkonzern will acht neue Modelle anbieten, allein in Russland sollen drei neue Modelle gebaut werden; in Indien wird die Produktpalette ebenso um fünf Modelle ausgeweitet.
Der französische Autobauer Renault baut mit dem Kauf eines 25-prozentigen Anteils am Lada-Hersteller AvtoVaz sein Engagement im russischen Markt aus. Der größte Autobauer Russlands soll nach dem Willen des neuen Mitbesitzers später auch Autos der Marken Renault und Nissan bauen, sagte Renault-Chef Carlos Ghosn bei der Verkündung der Beteiligung am AvtoVaz-Sitz in Togliatti. Renault konnte sich in zwei Jahre dauernden Verhandlungen gegen große Wettbewerber wie General Motors und Fiat durchsetzen. Die Franzosen, die nun eine Sperrminorität an AvtoVaz halten, kauften ihre neu erworbenen Anteile von der russischen Firma Rosoboronexport, der gut 75 Prozent an AvtoVaz gehört. Rosoboronexport will weitere Aktien an die Börse bringen, aber mindestens 25 Prozent an dem russischen Autobauer behalten. Zum Kaufpreis äußerte sich Renault nicht. Rosoboronexport-Chef Sergej Tschemesow sagte: "Wir haben einen fairen Preis bekommen." Der Kaufpreis für die 25 Prozent plus eine Aktie dürfte Moskauer Analysten zufolge bei etwa 1,35 Milliarden Dollar liegen.AvtoVaz soll mit französischer Unterstützung expandieren. Die Produktion solle auf 1,5 Millionen Autos pro Jahr steigen, so Tschemessow. Von Januar bis September 2007 setzte AvtoVaz 472.000 Autos ab. Renault soll AvtoVAZ auch mit Motoren und Getrieben für das neue Modell im C-Segment sowie bei der Entwicklung eines neuen Modells im B-Segment unterstützen. Renault montiert bereits in Moskau innerhalb des Gemeinschaftsunternehmens Avtoframos das Modell Logan.Erst kürzlich hat Renault-Wettbewerber Volkswagen ein eigenes Werk in Kaluga südlich von Moskau eröffnet. In Russland sollen 2007 rund 2,5 Millionen Fahrzeuge verkauft werden, bis 2011 könnte das Land mit 3,3 Millionen Autos der größte europäische Markt vor Deutschland werden. In Deutschland rechnet der VDA für 2007 mit einem Rückgang auf 3,16 bis 3,17 Millionen Neuzulassungen.