Mercedes-Benz fährt weitere Sonderschichten
Wegen der anhaltend hohen Nachfrage fährt die Daimler-Tochter Mercedes-Benz im Werk in Bremen weitere Sonderschichten. [weiter...]
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Das Geschäft brummt, die Bänder laufen an der Kapazitätsgrenze. Verantwortlich für den reibungslosen Ablauf und somit für die Rendite sind Einkauf und Produktion, gesteuert von Wolfgang Bernhard. [weiter...]
Der Daimler-Konzern dementiert einen Medienbericht, nach dem Vorstandsmitglied Wolfgang Bernhard Konzernchef Dieter Zetsche an der Spitze der Autosparte ablösen werde. [weiter...]
Daimler beabsichtigt, Dr. Wolfgang Bernhard zum ordentlichen Vorstandsmitglied der Daimler AG zu ernennen.
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Im größten europäischen Autokonzern Volkswagen sind nach den Sitzen im Aufsichtsrat auch Top-Management-Strukturen neu geordnet worden: VW-Markenchef Dr. Wolfgang Bernhard leitet künftig die Gesamtkonzern-Produktion, Audi-Chef Dr. Martin Winterkorn übernimmt die Entwicklungsverantwortung für alle Marken. Damit stehen Konzernlenker Dr. Bernd Pischetsrieder die zwei wichtigsten Konzernmanager bei der Restrukturierung des Wolfsburger Konzerns zur Seite – mit erweiterten und klar gegliederten Aufgabenbereichen. Dem VW-Chef ermöglichen diese Änderungen, die verschiedenen Konzernmarken besser zu verzahnen. Vorausgegangen waren der Neuordnung ein Streit zwischen Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch sowie den Großaktionären Porsche und dem Land Niedersachsen um die Kontrolle des Unternehmens. Der Kompromiss lautet nun, dass Piëch den Vorsitz im Kontrollgremium 2007 abgeben wird und Porsche in Person des Chefs Wendelin Wiedeking im Gegenzug sorfort in den Aufsichtsrat und in dessen Präsidium einziehen wird. Er ersetzt das bisherige mitglied Lord David Simon. Ein weiterer Porsche-Manager, Finanzchef Holger Härter, soll bei der nächsten Aktionärsversammlung im Mai in den Aufsichtsrat gewählt werden. Für die beiden Sitze verzichtet der größte VW-Aktionär aus Stuttgart dafür auf den Vorsitz.Noch vor der Hauptversammlung soll auch Dr. Pischetrieders Vertrag um fünf Jahre verlängert werden. Aktienverteilung beim VW-Konzern:18,53% Porsche18,09% Land Niedersachsen12,97% VW 8,58% Brandes Investment 3,50% Investor Capital38,33% StreubesitzQuelle: VW
VW-Markenvorstand Dr. Wolfgang Bernhard hat die Luxusstrategie für die Marke VW bei der Modellpolitik des Volkswagen-Konzerns kritisiert. "Ein Volumenhersteller, der glaubt, er könne sich in Luxus flüchten, weil dort die Früchte noch saftiger sind, unterliegt einem Irrglauben", sagte Bernhard dem Magazin Capital. Bernhard "wage zu behaupten: Auch dort werden die fetten Jahre bald zu Ende gehen." Der derzeitige Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piech hatte als Vorstandsvorsitzender des Konzerns die Modellpalette der Marke VW in das Luxussegment ausgeweitet.Bernhard bekräftigte zudem seine Kritik an der im Vergleich zu den Wettbewerbern schwachen Produktivität von Volkswagen in Deutschland. Während Rivalen im Schnitt "25 Stunden oder weniger" brauchen, um ein Auto zusammenzubauen, benötige VW 50 Stunden, heißt es weiter in dem Bericht.Die Konsequenz daraus ist Bernhard zufolge dass "VW entweder Standorte in Frage stellen müsse, oder die Art und Weise, wie sie arbeiten".Der deutsche Teil von Volkswagen kann nach Bernhards Einschätzung nur überleben, weil "VW-Werke im Ausland oder Beteiligungen mit Quersubventionen helfen". Der Konzernbereich, in dem alle Geschäfte und Aktivitäten in Deutschland zusammengefasst seien, mache seit 2003 Verluste in Milliarden-Euro-Höhe, zitiert Capital den VW-Markenvorstand weiter.
Das Wirtschaftsmagazin für die Automotive-Elite Inhaltsverzeichnis und Leseproben aus der AUTOMOBIL-PRODUKTION Ausgabe 8/August 2005 Standort D – quo vadis? Die Titelgeschichte und das EXKLUSIV-Interview der AUTOMOBIL-PRODUKTION mit VDA-Präsident Prof. Dr. Bernd Gottschalk über den Automobilstandort Deutschland.
"Ich bin schnell, fokussiert, das heißt, ich rede nicht lange um den heißen Brei herum und spare mir gerne Formalien. Ich bin ergebnis- und umsetzungsorientiert und zugegebenermaßen nicht geschult im “Doppelten Rittberger” der Diplomatie", bekennt ganz freimütig VW-Neuvorstand Dr. Wolfgang Bernhard. Und was reizt ihn an seinem neuen Job bei VW? "Sich irgendwo in ein warmes Nest zu setzen, wo es keine Arbeit gibt, das mag für den einen oder anderen vielleicht interessant sein ” mich reizt es nicht."Bernhard plauderte in einem Interview im VW-Hausblatt autogramm ausführlich über sein derzeitiges Tun und das, was er in Wolfsburg vor hat. Derzeit lerne er, beispielsweise "wer im Unternehmen wofür verantwortlich ist." Und dann ist da noch das Volkswagen-Vokabular, dem der Schwabe offenbar noch nicht so recht mächtig ist: "also, dass ein BKV ein Bremskraftverstärker ist und dass EG nicht Erdgeschoß bezeichnet, sondern Entwicklung Gesamtfahrzeug."Noch ein gutes halbes Jahr hat er Zeit, den Wolfsburg-Slang zu verinnerlichen. Er wir$trade;s schaffen, denn dass bei Bernhard alles schnell geht ” und schnell gehen muss “, dafür war er schon bei Mercedes-Benz berühmt-berüchtigt. Er sagt: "Schnelligkeit bekommt man nur über Vertrauen, wenn sie alles kontrollieren müssen, können sie nicht schnell sein."Sobald Bernhard am 1. Januar 2006 den Vorsitz der Markengruppe Volkswagen übernommen hat, wird für manchen VW-Manager der Boden wohl heiß werden in Wolfsburg. Bernhard ("Beim “Doktor” können wir gleich mit dem Sparen anfangen") fordert Bereitschaft zur Veränderung: "Wenn einer glaubt, er kann seinen Stiefel so weitermachen, dann kann ich ihm jetzt schon sagen, dass es so nicht funktioniert."Ach ja und übrigens: "Volkswagen ist eine bärenstarke Marke". Die derzeitigen Ertragsprobleme seien nicht auf die Produkte zurückzuführen, sondern ein Kostenproblem, vor dem VW nicht als einziger Autohersteller stehe. VWs Sparprogramm “ForMotion” werde weiter voran getrieben. "Kopfschmerzen" bereitet dem Manager nach eigenem Bekunden der Dollar-Wechselkurs. In den USA sieht er für VW "Nachholbedarf" auf der Qualitätsseite und bei den Kosten. Tina Rumpelt
Der frühere DaimlerChrysler-Manager Dr. Wolfgang Bernhard soll ab Februar 2005 Konzernvorstand bei der Volkswagen AG, Wolfsburg werden. Wie Dow Jones Newswires berichtete, bestätigte der Automobilhersteller am Dienstag erneut aufgekommene Medienberichte. Das Präsidium des Aufsichtsrates habe die Personalentscheidung getroffen, den das Kontrollgremium am 12. November noch bestätigen müsse, hieß es von VW weiter. Zunächst habe Bernhard keinen Geschäftsbereich, solle aber spätestens zum Jahresbeginn 2006 in seiner Eigenschaft als Mitglied des Konzernvorstandes den Vorsitz der Marke Volkswagen übernehmen. Konzern-Vorstandsvorsitzender Bernd Pischetsrieder erklärte, sobald der Prozess der konsequenten Entflechtung von Marken- und Konzernfunktionen bei Volkswagen, vollständig abgeschlossen sei, soll Bernhard die Marke VW eigenständig führen.
Prof. Jürgen Hubbert, Chef der Mercedes Car Group von DaimlerChrysler, bleibt noch mindestens ein Jahr im Amt. Wie aus Kreisen des Aufsichtsrates bekannt wurde, sei über eine Nachfolge Prof. Hubberts noch keine Entscheidung gefallen. Sein 2005 auslaufender Vertrag könne aber durchaus verlängert werden. Anders als geplant wird der Chrysler-COO und DaimlerChrysler-Konzernvorstand Dr. Wolfgang Bernhard nicht 2004 das Amt von Prof. Hubbert übernehmen. Er sei den Kreisen zufolge am internen Widerstand gescheitert. Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und dem amtierenden Mercedes-Chef über die strategische Ausrichtung der Gruppe sowie Ablehnung auf Arbeitnehmerseite werden als Ursachen für die Entscheidungskorrektur genannt. Dr. Bernhard gilt als harter Sanierer. Er soll laut Unternehmensangaben weiter dem Konzernvorstand von DaimlerChrysler angehören.