Die bessere Konjunktur hilft dem deutschen Automarkt wenig. Nach wie vor gestaltet sich der Neuwagenverkauf in Deutschland schwer. Die Rabatte im deutschen Automarkt sind im Juni 2010 erneut gestiegen. Dies zeigt die Juni-Analyse der Incentives und Rabatte des CAR – Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen. weiter…
Der Aufsichtsratsvorsitzende der BMW AG, Prof.  Joachim Milberg, wird auf Vorschlag der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät Honorarprofessor an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Der ehemalige BMW-Vorstandsvorsitzende ist Gründungspräsident und Präsidiumsmitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). weiter…
Die Zukunft von Opel gerät zum Schachspiel: Nachdem Ripplewood, Fiat und BAIC ausschieden, spricht alles dafür, dass General Motors die Marke Opel an Magna verkauft. Zusammen planen Magna und Opel den russischen Markt mit einem ‚VOLKSAUTO‘ zu erobern.
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Porsche verdient an jedem verkauften Auto deutlich mehr als die anderen Autobauer, wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf eine Studie des Prognoseinstituts B&D-Forecast berichtete. Porsche verdiente demnach im Schnitt je Fahrzeug 21.799 Euro vor Steuern, 2005 waren es nur 14.008 Euro Profit. Dies sei neun mal so viel wie beim Zweitplatzierten BMW. Die Münchner kamen demnach auf 2.475 Euro pro Auto. Nach der Studie lag Toyota bei 1.684, Audi bei 1.580 Euro und Daimler-Chrysler (Mercedes Car Group und Chrysler gemeinsam) bei 708 Euro. Volkswagen sei auf 332 Euro pro verkauftes Auto gekommen.Porsche hatte im Geschäftsjahr 2005/06 fast 97.000 Autos verkauft. Dabei konnte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking einen Rekordgewinn vor Steuern von 2,11 Milliarden Euro verbuchen. Dieser war allerdings auch durch Sonderfaktoren positiv beeinflusst. Zudem ist anzumerken, dass der Vergleich mit anderen Automobilherstellern auch deswegen etwas hinkt, weil sich Porsche auf hochwertige Fahrzeuge spezialisiert hat. Bei diesen können leichter höhere Verkaufspreise und damit auch höhere Margen durchgesetzt werden. Dennoch unterstreicht die Studie die außergewöhnlich hohe Profitabilität von Porsche.Porsche gilt seit einigen Jahren als profitabelster Autobauer der Welt. Porsche habe vor allem von seinen "geschickten Finanzmarktgeschäften" profitiert, die sich im vergangenen Jahr auf 600 bis 750 Millionen Euro summierten, zitiert die Zeitung B&D-Chef Ferdinand Dudenhöffer. Natürlich hinkt ein solcher Vergleich – doch je anspruchsvoller das Modell, desto größer die Chance, höhere Gewinne pro Einheit durchzusetzen. Porsche kritisiert BerechnungDer Stuttgarter Sportwagenhersteller wies die Berechnung des Prognose-Instituts als unseriös zurück. Die Berechnung sei irreführend, denn sie berücksichtige nicht die umfangreichen Einmaleffekte und Sondereinflüsse, die in das Vorsteuerergebnis des Konzerns im Geschäftsjahr 2005/06 eingeflossen seien, so Porsche in einer Presseverlautbarung. Diese Beträge hätten mit dem originären Porsche-Geschäft nichts zu tun.So stammten nach Porsche-Angaben allein 203 Millionen Euro des Vorsteuerergebnisses aus der Beteiligung an der Volkswagen AG. Bei dieser Summe handele es sich zum größten Teil um eine rein buchhalterische Größe, die Porsche nach dem Gesetz in seine Ergebnisrechnung aufnehmen muss, obwohl davon kein Euro in die Kasse des Sportwagenherstellers fließe. Darüber hinaus summierten sich die Erträge aus Kurssicherungen in Zusammenhang mit dem Erwerb der VW-Beteiligung auf einen deutlich dreistelligen Millionenbetrag, der ebenso wenig mit dem eigentlichen Fahrzeuggeschäft zu tun hat. Außerdem hat der Sportwagenbauer eigenen Angaben zufolge durch den Verkauf der CTS Fahrzeug-Dachsysteme GmbH einen Buchgewinn von 80,7 Millionen Euro realisiert. Auch dieser Betrag kann nicht dem Fahrzeuggeschäft zugerechnet werden. Und doch: Auch wenn sie nicht ganz exakt sind, die Zahlen sprechen Bände.
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