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	<title>AUTOMOBIL PRODUKTION &#187; Dudenh</title>
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		<title>Deutscher Automarkt: Zeit der Schnäppchen-Jäger</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 07:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Gottwald</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<img  src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/07/CAR-taktische-Neuzulassungen-Juni-2010-570pjpg-180x180.jpg" alt="Illustration" style="float: left; margin-right: 15px;" />Die bessere Konjunktur hilft dem deutschen Automarkt wenig. Nach wie vor gestaltet sich der Neuwagenverkauf in Deutschland schwer. Die Rabatte im deutschen Automarkt sind im Juni 2010 erneut gestiegen. Dies zeigt die Juni-Analyse der Incentives und Rabatte des CAR &#8211; Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen. <a href="http://www.automobil-produktion.de/2010/07/deutscher-automarkt-zeit-der-schnappchen-jager/">weiter...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die bessere Konjunktur hilft dem deutschen Automarkt wenig. Nach wie vor gestaltet sich der Neuwagenverkauf in Deutschland schwer. Die Rabatte im deutschen Automarkt sind im Juni 2010 erneut gestiegen. Dies zeigt die Juni-Analyse der Incentives und Rabatte des CAR &#8211; Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen. <span id="more-11387"></span>In allen vier Kategorien, die das CAR zur Messung des Preisdrucks im deutschen Automarkt zugrunde legte, haben sich im Juni Verschlechterungen ergeben, konstatiert Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer,Direktor des CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen.</p>
<p>So ist die Zahl der offenen Aktionen der Hersteller von 322 auf 347 im Juni gestiegen, erklärte Karsten Neuberger. Laut dem Leiter Preisstudien am CAR ist die Zahl der Aktionen mit hohen Rabatten (über 15 Prozent Preisnachlass) von 80 auf 87 gestiegen. Die bei Internet-Vermittlern eingeräumten Rabatte sind im Durchschnitt von 15,2 auf 15,4 Prozent gestiegen. Als viertes sind die taktischen Zulassungen (Tages- und Dienstwagen-Zulassungen) auf 26,1 Prozent aller Neuwagenzulassungen gewachsen.</p>
<p>Deutsche Autobauer sind laut Studie bei den Rabatten bei offenen Aktionen zurückhaltender als die Importeure. Dort wird mit Rabatten bis zu 38,2 Prozent für den Fiat Panda geworben, gefolgt von 32,2 Prozent Rabatt auf den Nissan Micra. Bei den Internet-Vermittlern ist unter den deutschen Premiumherstellern Audi mit dem höchsten Preisnachlass von knapp 17 Prozent für den angegrauten Audi A4 im Markt. Der Audi A4 wird damit auch zu höheren Nachlässen als der VW Passat bei Internet-Vermittlern angeboten.</p>
<p>Erstmals weist das CAR auch einen CAR-Rabatt-Index aus, der die verschiedenen Entwicklungen zusammenfasst. Der Rabatt-Index zeigt seit April steigende Preisnachlässe im deutschen Automarkt.</p>
<p><strong>Offenen Aktionen auf 347 gestiegen – Zweithöchste Zahl </strong></p>
<p>Im Juni ist die Zahl der am CAR recherchierten und ausgewerteten offenen Nachlaß-Aktionen auf 347 Aktionen angestiegen. Damit liegen mehr offene Rabattaktionen als im Vormonat und im Vorjahr vor. Nur im Juli 2009 waren mit 348 offenen Aktionen vom CAR noch mehr erfasst worden. Im Juni 2010 liegt damit die zweithöchste Zahl an offenen Aktionen seit Beginn der CAR-Zählung vor. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass im deutschen Automarkt im Jahr nach der Abwrackprämie die Käufer fehlen, wie Dudenhöffer meint. Dieser Trend sei gegenläufig zu anderen Branchen, in denen die verbesserte Konjunktur zu besseren Verkäufen führe.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Zahl offener Verkaufsaktionen</strong></p>
<p><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/07/CAR-Juni-2010-Zahl-offener-Verkaufsaktionen-.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11390" title="CAR Juni 2010 Zahl offener Verkaufsaktionen" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/07/CAR-Juni-2010-Zahl-offener-Verkaufsaktionen-.jpg" alt="" width="570" height="187" /></a>Offene Aktionen sind alle direkt von den Autobauern offiziell beworbenen Rabatte wie Sondermodelle, Sonderzinsen, Barrabatte, Eintauschprämien usw., die bundesweit angeboten werden. Bei den offenen Aktionen sind die vom einzelnen Händler dem Kunden zusätzlich eingeräumten Rabatte, etwa in Form eines Barnachlaß oder einer Tageszulassung, noch nicht enthalten.  Die Importeure sind bei den offenen Aktionen besonders aktiv. So bietet Fiat seinen Panda mit eigener Abwrackprämie (Stilllegung des Altfahrzeugs) von 3.700 Euro oder 38,2 Prozent Rabatt an. Sehr preisaggressiv geht auch Nissan mit seinem mit seinem Barrabatt von 4.100 Euro oder 32,1 Prozent Nachlass auf den Nissan Micra an.</p>
<p>Bei den offenen Verkaufsförderungsaktionen sind insbesondere die Aktionen mit Preisvorteilen über 15 Prozent im Monat Juni um sieben Aktionen auf  87 Aktionen gestiegen. Hinzu gekommen sind hier neue Aktionen von Ford, Mercedes, Alfa, Hyundai, Jeep, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Renault, Skoda. <a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/07/CAR-offene-Aktion-Juni-2010-gross.jpg" target="_blank"><strong>Link: Wichtige offene Aktionen im Überblick (nach Rabatthöhe in %).</strong></a></p>
<p>Hohe Kundenvorteile werden weiterhin von den Importeuren eingeräumt. Fiat ist Spitzenreiter mit seinem „Ecoplus-Bonus“ für den Fiat Panda. Bei Abgabe eines Altfahrzeugs zur endgültigen Stilllegung erhält der Kunde einen Preisnachlass in Höhe von 3.700,- Euro oder 38 Prozent. Preis-Aggressiv neben Nissan und Chevrolet ist auch Hyundai. Mit der neuen Aktion „Fifa-WM-Finanzierung“ wird der relativ neue Hyundai i20 mit 26,3 Prozent Preisvorteil bei Finanzierung angeboten.</p>
<p>Deutsche Autobauer halten sich bei Rabatten bei offenen Aktionen eher zurück. Allerdings geben deutsche Autobauer eher direkte Prämien an Händler, die dann zu höheren Rabatten bei Kunden genutzt werden können. Dies zeigen die bei Internet-Vermittlern erzielbaren Rabatte.</p>
<p><strong>Internet-Vermittler: Audi, Ford, Opel mit hohen Rabatten</strong><br />
So wird der Audi A4 mit durchschnittlich 16,9 Prozent Nachlass bei den Internetvermittlern angeboten (vgl. auch Tabelle im Anhang). Dabei handelt es sich um individuell spezi-fizierbare Neuwagen ohne Tageszulassung. Ähnliches gilt für den Audi A3, der bei Internet-Vermittlern im Durchschnitt mit 15,7% Rabatt im Angebot ist. BMW ist hier mit seiner BMW 1er Reihe mit 13,5% und BMW 3er Reihe mit 14,7% Preisnachlass zurückhaltender und Mercedes sind bei Internet-Vermittler „nur“ mit 10% Rabatt im Angebot. Audi gibt damit die höchsten Rabatte bei Internet-Vermittlern unter den deutschen Premiumanbietern. Die Audi-Rabatte sind sogar höher als die Preisnach-lässe bei VW und Skoda. Dies ist ein Zeichen dafür, daß Audi mit Prämien „Markt“ macht.</p>
<p>Die deutschen Volumenherstellern Ford und Opel sind bei Internet-Vermittlern mit Durchschnittsrabatten um die 20 Prozent im Angebot. Die Durchschnittsrabatte der Inter-net-Vermittler nach Modellreihen sind im Anhang aufgeführt.</p>
<p><strong>Eigenzulassungen gestiegen</strong><br />
Einen weiteren wichtigen Indikator zur Einschätzung des Rabattgefüges bilden die taktischen Zulassungen. Taktische Zulassungen sind auf Hersteller- und Händler getätigte Neuwagenzulassungen, die nach kurzer Zeit als Tageszulassungen oder jun-ge Dienstwagen mit hohen Preisnachlässen in den Markt kommen. Dabei werden jeweils die taktischen Zulassungen des Vormonats &#8211; die dann im jeweiligen Monat als Tageszulassungen und Vorführwagen angeboten werden können &#8211; als Indikator genutzt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Taktische Zulassungen Hersteller und Händler (Eigenzulassungen)</strong></p>
<p><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/07/CAR-taktische-Neuzulassungen-Juni-2010-570pjpg.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11392" title="CAR taktische Neuzulassungen Juni 2010 570pjpg" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/07/CAR-taktische-Neuzulassungen-Juni-2010-570pjpg.jpg" alt="" width="570" height="185" /></a>Im Mai 2010 wurden mit 65.270 taktischen Zulassungen zwar mehr taktische Zulassungen als im Abwrackprämienjahr 2009 gezählt, aber doch deutlich weniger als im Vergleichsjahr 2008. Der Vergleich mit dem Abwrackprämienjahr zeigt, daß sich langsam der Bestand an Tageszulassungen auf den Händlerhöfen wieder erhöht. Auch dies ist ein Zeichen für gestiegenen Preisdruck gegenüber dem Jahr 2009.</p>
<p>Bei den taktischen Zulassungen sind deutlich die Importeure am „drücken“. An der Spitze steht im Monat Mai Subaru mit 59 Prozent aller Neuwagenzulassungen als taktische Zulassungen. Nach Subaru folgt Chevrolet mit 49 Prozent Anteil taktischer Zulassungen und Jaguar mit 47 Prozent. Jaguar ist darüber hinaus bei den offenen Aktionen mit einem Leasingangebot für den XF im Angebot, in welchen ein Preisnachlass von 22,2 Prozent eingerechnet ist. Auffällig im Mai ist auch eine gestiegene Zahl von 13.326 taktischen Zulassungen bei VW. Dies entspricht einem Anteil für VW hohen Anteil von 25 Prozent aller Zulassungen als taktische Zulassungen. Damit werden in den Folgemonaten auch in VW-Autohäusern die Angebote von Tageszulassungen und jungen Dienstwagen steigen.</p>
<p>Die Spuren der Abwrackprämie sind deutlich noch im Automarkt spürbar und werden auch im Monat Juni zu schlechten Zulassungsergebnissen führen. Besonderen Preisdruck bauen dabei die Importeure auf. Sowohl bei den offenen Aktionen als auch bei den taktischen Zulassungen und den Internet-Rabatten sind die Importeure am preisaggressivsten im Markt tätig.</p>
<p><strong>Fazit: Rabattdruck bleibt hoch – deutscher Automarkt im Abwrackloch</strong><br />
Der Preisdruck und das Rabattniveau sind im Monat Juni ist im deutschen Automarkt erneut gestiegen. Alle vier Indikatoren für das Rabattniveau weisen Steigerungen auf. Das hohe Rabattniveau im deutschen Automarkt zeigt die Schwäche des Marktes. Nach CAR-Prognose werden die Neuwagenverkäufe im Juni in Deutschland auf die Zahl von 285.000 Verkäufen fallen. Das sind 142.000 Verkäufe oder 33 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zu Jahr 2008 beträgt der Rückgang 19.000 Neuwagenzulassungen oder ein Minus von sechs Prozent. Auch in den Folgemonaten muß im deutschen Automarkt mit hohem Preisdruck gerechnet werden. Die Zeiten für Schnäppchen-Jäger bleiben sehr gut.</p>
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		<title>BMW-Aufsichtsrat Milberg wird Honorarprofessor</title>
		<link>http://www.automobil-produktion.de/2010/03/bmw-aufsichtsrat-milberg-wird-honorarprofessor/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 07:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Mayer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img  src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/03/Milberg_neu.jpg" alt="Illustration" style="float: left; margin-right: 15px;" />Der Aufsichtsratsvorsitzende der BMW AG, Prof.  Joachim Milberg, wird auf Vorschlag der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät Honorarprofessor an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Der ehemalige BMW-Vorstandsvorsitzende ist Gründungspräsident und Präsidiumsmitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).<a href="http://www.automobil-produktion.de/2010/03/bmw-aufsichtsrat-milberg-wird-honorarprofessor/">weiter...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Aufsichtsratsvorsitzende der BMW AG, Prof.  Joachim Milberg, wird auf Vorschlag der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät Honorarprofessor an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Der ehemalige BMW-Vorstandsvorsitzende ist Gründungspräsident und Präsidiumsmitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).<span id="more-9664"></span>Milberg steht seit vielen Jahren mit der Universität und der Fakultät für Ingenieurswissenschaften im engen Austausch und Kontakt. Mit seiner Unterstützung wird das Profil der Automobil-Wissenschaften bei den Duisburger Ingenieuren weiter gestärkt. Große neue Herausforderungen der Automobilindustrie, wie die Elektromobilität, an denen die Duisburger Forscher intensiv arbeiten, können durch den großen Wissens- und Erfahrungsschatz von Milberg noch systematischer in der Wissenschaft aufgegriffen und bearbeitet werden. „Mit der Honorarprofessur haben wir die große Chance, die wissenschaftliche Diskussion mit Joachim Milberg weiter zu systematisieren und zu vertiefen“, so Prof. Dr. Dieter Schramm, Dekan der Ingenieurswissenschaftlichen Fakultät.</p>
<p>Dazu der Duisburger Automobilwissenschaftler Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer: „Für uns sind die Diskussionen mit ihm und seine großen Erfahrungen in der Automobilwelt als Spitzen-Manager von unschätzbarem Wert. Unser jährliches CAR Symposium hätten wir ohne ihn nicht zu dieser internationalen Topadresse für Nachwuchsmanager und Industrievertreter entwickeln können“.</p>
<p>Während seiner zwölfjährigen Tätigkeit als Professor für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften an der TU München hat Milberg wesentliche Grundlagen zur Weiterentwicklung der rechnerintegrierten Konstruktion und Produktion geschaffen, die wichtige Impulse zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie gegeben haben.</p>
<p><strong>Feierliche Ernennung am 8. Juli</strong></p>
<p>Die Fakultät Ingenieurwissenschaften an der UDE zählt mit 80 Lehrstühlen und 5.200 Studenten sowie einer Reihe wichtiger Institute zu den größten ingenieurswissenschaftlichen Fakultäten in Deutschland. „Ausbau und Profilierung unserer Automobilwissenschaftlichen Bereiche sind ein zentraler Baustein der strategischen Ausrichtung unserer Fakultät. Für die weitere Schärfung des Profils können wir uns keinen besseren Partner wünschen“, so der Dekan der Fakultät Prof. Dr. Dieter Schramm.</p>
<p>Die feierliche Ernennung zum Honorarprofessor findet im Rahmen des zweiten Wissenschaftsforums Mobilität am 8. Juli in Duisburg statt. Erwartet werden über 300 Teilnehmer, Wissenschaftler und Industrieteilnehmer. Im Fokus der Tagung stehen Zukunftsfragen der Mobilität. Anmeldeunterlagen sind unter <a href="mailto:car@uni-due.de">car@uni-due.de</a> abrufbar.</p>
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		<title>New Opel erobert Russland</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 11:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Gottwald</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img  src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-anlauf-300p-180x180.jpg" alt="Illustration" style="float: left; margin-right: 15px;" />Die Zukunft von Opel gerät zum Schachspiel: Nachdem Ripplewood, Fiat und BAIC ausschieden, spricht alles dafür, dass General Motors die Marke Opel an Magna verkauft. Zusammen planen Magna und Opel den russischen Markt mit einem ‚VOLKSAUTO‘ zu erobern.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zukunft von Opel gerät zum Schachspiel: Nachdem Ripplewood, Fiat und BAIC ausschieden, spricht alles dafür, dass General Motors die Marke Opel an Magna verkauft. Zusammen planen Magna und Opel den russischen Markt mit einem <span style="color: #ff0000;"><strong>‚VOLKSAUTO‘</strong></span> zu erobern.</p>
<p><span id="more-7149"></span></p>
<p><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-anlauf-300p.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7151" title="apr-11-2009-titelstory-anlauf-300p" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-anlauf-300p.jpg" alt="apr-11-2009-titelstory-anlauf-300p" width="300" height="197" /></a></p>
<p>Seinen Auftritt begann Siegfried Wolf mit einem freundlich gemeinten Seitenhieb: „Zeit ist ein kostbares Gut. Ich habe wenig Zeit, weil Herr Forster mir nämlich Stress macht.“ Forster konterte gleich im Anschluss: „Wir brauchen eine Lösung, so kann es nicht weitergehen.“</p>
<p>Die Vorträge der beiden Automobil- Größen beim 11. AUTOMOBIL-FORUM in Graz Ende Oktober sollten eigentlich schon Aufschluss geben, wie sich die Traditionsmarke Opel unter dem Einfluss des kanadisch-österrischen Zulieferers Magna entwickeln könnte. Schließlich sollte die Restrukturierung von General Motors und Opel schnell gehen. Bis Ende September hätten die Übernahmeverträge zwischen General Motors, Magna und der deutschen Bundesregierung unter Dach und Fach sein sollen. Denn schließlich werden zwischen 70 und 100 Millionen Euro pro Monat verbrannt, besagt die Buchhaltung von GM. Doch das Geschachere um Opel und die Steuer-Milliarden zieht sich inzwischen durch allerlei Manöver in die Länge.</p>
<p>Mehr als eine Absichtserklärung der Parteien ist bis Ende Oktober jedoch nicht drin gewesen. Ein Überbrückungskredit von 1,5 Milliarden Euro hält die Marke Opel und deren Mitarbeiter derzeit über Wasser – theoretisch noch bis Mitte Januar. Erzielt General Motors bis Ende November keine Lösung, könnte die deutsche Bundesregierung gar die ausgezahlten Tranchen zurückfordern. Opels Insolvenz wäre damit besiegelt. Und dann? Der verzwickte Poker wird ein Dutzend Kapitel in den Geschichtsbüchern füllen – das letzte Kapitel auf dem Weg zu New Opel bleibt bis dato aber offen.</p>
<p><strong>New Opel setzt auf Russland </strong></p>
<p>Der russische Markt soll für Opel und Magna zum Schlüsselmarkt werden: Der Plan sieht vor, schon 2010 in Russland Gewinne einzufahren. Bis 2014 plant der Zulieferer gar, den Umsatz mit Opel-Fahrzeugen dort verdoppeln zu können. Laut Wirtschaftswoche plant Magna 566 Millionen Euro in die Modernisierung der vier russischen Werke zu investieren.</p>
<p>Vom Einstieg bei Opel erhofft sich Russland den Zugang zu deutschem Know-how und erhob ihn zur „Investition von nationaler Bedeutung.“</p>
<p><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-grafik-2-300p.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7154" title="apr-11-2009-titelstory-grafik-2-300p" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-grafik-2-300p.jpg" alt="apr-11-2009-titelstory-grafik-2-300p" width="300" height="368" /></a>Magna-Chef Wolf lässt durchblicken, dass der Zulieferer schon längst ein Auge auf Russland geworfen hatte. „Wir haben uns vor drei Jahren entschlossen gemeinsam mit Opel, beziehungsweise mit General Motors, ein spezielles Fahrzeug für den russischen Markt zu entwickeln. Wir haben mit der AvtoVAZGruppe diesen ‚2116‘ Mittelklassewagen für den russischen Markt entwickelt. Dann ist uns aber der Logan, sprich Renault, dazwischen gekommen, die sofort in eine Finanzierung eingestiegen sind.“</p>
<p>Das Projekt scheint aber nicht begraben, sondern nur aufgeschoben. „Bis zum letzten Monat hat es den Wunsch gegeben, dass es bei dem Konzept bleibt, das man mit uns entwickelt hat“, verriet Wolf. „Wir hatten ein klares Konzept in Russland und wir hatten einen unterschriftsreifen Vertrag, der 350.000 Fahrzeuge für den russischen Markt gemeinsam mit unserem russischen Partner und mit General Motors vorgesehen hat. Denn wir wussten, dass für diesen Markt ein spezielles, um jetzt nicht zu sagen Volksauto, fällig ist.“ Der Mittelklassewagen speziell für das russische Straßennetz besitzt laut Wolf in Sachen Robustheit, Kraftstoffverträglichkeit und vor allen Dingen auch hinsichtlich der Reparaturfreundlichkeit lokales Niveau. „Man hat in Russland kein Netz, wo man ein Diagnosegerät dranhängt und dann sagt ‚das ist es jetzt’. Das wird es sicherlich einmal geben, aber das dauert noch.“</p>
<p>Für die Verbindung von Magna und Opel steht nach Wolfs Plan jedenfalls fest: „Wir sehen Russland als ersten Markt.“ Auch der designierte New- Opel-Chef Carl-Peter Forster deckt uneingeschränkt Magnas Pläne.</p>
<p>Das Fahrzeug gerät jedenfalls zum ersten Projekt im Rahmen der zukünftigen Allianz. Sollte das Konzept in Russland klappen, ließ Wolf durchblicken, „dann sollte auch einem Wachstumsmarkt außerhalb Russlands nichts entgegenstehen.“</p>
<p>In Nischni Nowgorod, sechs Autostunden östlich von Moskau, soll in der „Automobilfabrik Gorki“, kurz GAZ, die neue Ära eines modernen, russischen Automobilbaus entstehen. Bevorzugt per deutscher Opel-Technologie und mit Unterstützung durch die deutschen Opel-Ingenieure. Die Produktionsstra ßen dort gleichen einer Museumsfabrik. Roboter kennt man hier noch nicht sehr lange; bisher wird vorwiegend per Hand montiert. Das modernste Instrumentarium kaufte GAZ vor zwei Jahren bei Chrysler in Detroit ein. Bald könnte hier der Opel Corsa vom Band laufen. Der hier bis dato produzierte ‚Siber‘, eine Mittelklasse-Limousine, erwies sich in Russland als unverkäuflich. Nur ein Grund, warum GAZ auf einem Schuldenberg von mehr als einer Milliarde Euro sitzt und seine Rechnungen aktuell nicht mehr bezahlen kann.</p>
<p><strong>Umstellung auf New Opel </strong></p>
<p>Mit einem Investment von 30 bis 40 Millionen Euro könnte die Produktionsstraße binnen 18 Monaten für ein Opel-Modell umgerüstet werden. Die Einrichtung einer zweiten Linie würde womöglich mehr als 50 Millionen Euro verschlingen, errechnete Ewald Kreid, Partner bei der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) in Moskau. Laut GAZ-Produktionsleiter Andrej Slepuschkin ginge die Umstellung vom ungeliebten ‚Siber‘ auf eines der Opel-Modelle innerhalb von neun Monaten.</p>
<p>Wie GAZ allerdings mit Opel-Modellen und eigenen Neuentwicklungen in ein paar Jahren das angestrebte Ziel von einer Million Einheiten erreichen will, bleibt offen. Laut Berechnungen von BCG und den Beratern von Roland Berger werden in Russland 2012 wieder drei Millionen Fahrzeuge verkauft.</p>
<p><strong>Chevrolet: Freund oder Feind?</strong></p>
<p>Welche Rolle wird die GM-Tochtermarke Chevrolet spielen? GM positionierte Chevrolet als preiswerte Einstiegsmarke und plant mit ihr in volumenträchtigen und populären Wachstumsmärkten zu punkten. Chevrolet ist in Russland mit einem Anteil von acht Prozent bereits Marktführer bei importierten Fahrzeugen. Die US-Marke investierte in den vergangenen Jahren kräftig in seine Produktionsstätten in Europa: In Warschau/ Polen wird seit 2007 der kompakte Viertürer Chevrolet Aveo gefertigt. Die Produktion kann auf 150 000 Fahrzeuge pro Jahr ansteigen. Das Warschauer Werk wird vom Ukrainer Chevrolet- Partner UkrAvto geführt und gehört auch dieser Gesellschaft, die bereits eine weitere Chevrolet-Montage in der Ukraine besitzt.</p>
<p>Ähnlich verfährt Chevrolet in Ust- Kamenogorsk in Kasachstan. Dort werden mit dem lokalen Partner Azia Avto seit 2008 Chevrolet Captiva, Epica und Lacetti montiert.</p>
<p><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-bild-3-570p.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7155" title="apr-11-2009-titelstory-bild-3-570p" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-bild-3-570p.jpg" alt="apr-11-2009-titelstory-bild-3-570p" width="570" height="353" /></a>In das neueste Werk investierte General Motors 115 Millionen Dollar: In Shushary, im Bezirk St. Petersburg, laufen seit Ende 2008 vornehmlich Chevrolet Captiva vom Band. Durch die neue Fabrik erhöhte Chevrolet seine Fertigungskapazitäten in Russland auf über 100 000 Einheiten pro Jahr. New Opel soll die Produktion seines neuen Opel Astra in St. Petersburg für 2010 planen. Momentan befindet sich der Opel-Marktanteil bei mageren drei Prozent und sollte nach Magnas strategischem Konzept in absehbarer Zeit auf bis zu 20 Prozent steigen. Welche Kapazitäten Magna und Opel im künftigen Verbund mit dem Partner GAZ in Russland umsetzen kann, bleibt bis zu den endgültigen Verträgen aber offen.</p>
<p><strong>Opels ‚Tabu-Märkte‘ </strong></p>
<p>Chevrolets Kernmärkte USA und Korea sind für New Opel tabu. Opel darf laut der bisherigen Vereinbarung keine Fahrzeuge in den USA verkaufen und in China nur in eingeschränktem Maße. Im Klartext: nicht alle Fahrzeuge und diese nur über bestimmte Kanäle. Erst ab 2016 dürfen die aktuellen Opel- Modelle Astra und Insignia in China auf den Markt. Dort verkauft GM seine Fahrzeuge unter der Marke ‚Buick‘. Ab 2012 darf Opel dann auch in Kanada auf den Markt gehen. Diese Regelungen könnten sich noch ändern, sagte Magna-Gründer Frank Stronach im Juni, wenn es sich für General Motors als ökonomisch sinnvoll erweisen würde.</p>
<p>Auf dem US-Heimatmarkt hat General Motors in den ersten sieben Monaten diesen Jahres 687 000 Fahrzeuge (38 Prozent) weniger verkauft als im Vorjahr. In den 27 EU-Staaten büßte GM „nur“ 18 Prozent im Absatz ein. Allein China bleibt die Ausnahme: Dort verkaufte GM im ersten Halbjahr 224 000 Fahrzeuge mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Deshalb plant General Motors intensiver als zuvor mit der Stärke des chinesischen Marktes und will sich konsequenterweise dort durch New Opel nicht unnötig Konkurrenz machen lassen.</p>
<p><strong>Magna macht Opel-Produktion ‚lean‘ </strong></p>
<p><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-grafik-1a-500p.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7152" title="apr-11-2009-titelstory-grafik-1a-500p" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-grafik-1a-500p.jpg" alt="apr-11-2009-titelstory-grafik-1a-500p" width="500" height="436" /></a><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-grafik-1b-500p.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7153" title="apr-11-2009-titelstory-grafik-1b-500p" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-grafik-1b-500p.jpg" alt="apr-11-2009-titelstory-grafik-1b-500p" width="500" height="394" /></a>Magna erwirtschaftete 2008 weltweit 23,7 Milliarden Dollar Umsatz. Allein in Nordamerika unterhält der nach Bosch und Denso weltweit drittgrößte Zulieferer 128 Produktionsstandorte und 31 Produktentwicklungszentren mit 40 550 Mitarbeitern. Die Abhängigkeit von der US-Automobilindustrie könnte für Magna nicht größer und dramatischer sein. Fest steht: Die Kosten müssen runter und die Auslastung in den Opel-Werken steigen. Rund 11 000 Stellen will Magna bei Opel streichen, zirka 4 000 davon in Deutschland. Die Auslastung der deutschen Werke soll von derzeit 56 Prozent auf 92 Prozent steigen. Ein Wert, wie er bislang nur vom einstigen Branchenhelden Toyota bekannt ist. Die höhere Auslastung soll durch den weitreichenden Umbau des Opel-Produktionsnetzes erfolgen. So wird Bochum beispielsweise alleiniger Zafira-Produktionsort. Die Getriebeherstellung wird stillgelegt. Das spanische Werk in Saragossa soll die Herstellung von Karosserieteilen an Eisenach abgeben. Ab 2010 fokusiert sich Eisenach auf den Corsa. Opel Stammsitz Rüsselsheim wird einziger Produktionsstandort für den Insignia. Ab 2011 leistet ihm der neue Astra dort Gesellschaft. Die Getriebeproduktion wird ins Ausland verlagert. Antwerpen soll schließen.</p>
<p><strong>General Motors blufft </strong></p>
<p>GM will laut Expertenmeinung Opel nicht mit Magna teilen, muss es aber. „Russland bleibt für GM ohne Magna verschlossen“, prophezeit Professor Ferdinand Dudenhöffer von der Uni Duisburg- Essen. Durch die ungeschickten Verhandlungen würde der Kreml der Paarung GM/Opel wohl einige unüberwindliche Hürden in den Weg legen. Zudem werden Opel, Magna und GAZ ein Modulsystem aufbauen, das auch anderen OEMs „außerhalb der VW-Welt“ Technologie- und Kostenvorteile eröffnet, so Dudenhöffer. Alle Vorteile des Techniktransfers einer GM-Opel- Lösung stünden auch der Opel-Magna- Lösung offen. Dies gilt seiner Meinung nach für die Zusammenarbeit bei Modulbaukästen und den Austausch von GM-Plattformen gleichermaßen.</p>
<p style="text-align: right;"><em><strong>Bettina Mayer</strong></em></p>
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		<title>Aktuelle Meldungen der AUTOMOBIL-PRODUKTION, Ausgabe 03/März 2008</title>
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		<title>Porsche am profitabelsten</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 22:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Porsche verdient an jedem verkauften Auto deutlich mehr als die anderen Autobauer, wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf eine Studie des Prognoseinstituts B&#38;D-Forecast berichtete. Porsche verdiente demnach im Schnitt je Fahrzeug 21.799 Euro vor Steuern, 2005 waren es nur 14.008 Euro Profit.&#160;Dies sei neun mal so viel wie beim Zweitplatzierten BMW. Die Münchner kamen demnach auf 2.475 Euro pro Auto. Nach der Studie lag Toyota bei 1.684, Audi bei 1.580 Euro und Daimler-Chrysler (Mercedes Car Group und Chrysler gemeinsam) bei 708 Euro. Volkswagen sei auf 332 Euro pro verkauftes Auto gekommen.Porsche hatte im Gesch&#228;ftsjahr 2005/06 fast 97.000 Autos verkauft. Dabei konnte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking einen Rekordgewinn vor Steuern von 2,11 Milliarden Euro verbuchen. Dieser war allerdings auch durch Sonderfaktoren positiv beeinflusst. Zudem ist anzumerken, dass der Vergleich mit anderen Automobilherstellern auch deswegen etwas hinkt, weil sich Porsche auf hochwertige Fahrzeuge spezialisiert hat. Bei diesen können leichter&#160;höhere Verkaufspreise und damit auch höhere Margen durchgesetzt werden. Dennoch unterstreicht die Studie die au&#223;ergewöhnlich hohe Profitabilit&#228;t von Porsche.Porsche gilt seit einigen Jahren als profitabelster Autobauer der Welt. Porsche habe vor allem von seinen &#34;geschickten Finanzmarktgesch&#228;ften&#34; profitiert, die sich im vergangenen Jahr auf 600 bis 750 Millionen Euro summierten, zitiert die Zeitung B&#38;D-Chef Ferdinand Dudenhöffer. Natürlich hinkt ein solcher Vergleich &#8211; doch je anspruchsvoller das Modell, desto grö&#223;er die Chance, höhere Gewinne pro Einheit durchzusetzen. Porsche kritisiert BerechnungDer Stuttgarter Sportwagenhersteller wies die Berechnung des Prognose-Instituts als unseriös zurück. Die Berechnung sei irreführend, denn sie berücksichtige nicht die umfangreichen Einmaleffekte und Sondereinflüsse, die in das Vorsteuerergebnis des Konzerns im Gesch&#228;ftsjahr 2005/06 eingeflossen seien, so Porsche in einer Presseverlautbarung. Diese Betr&#228;ge h&#228;tten mit dem origin&#228;ren Porsche-Gesch&#228;ft nichts zu tun.So stammten nach Porsche-Angaben allein 203 Millionen Euro des Vorsteuerergebnisses aus der Beteiligung an der Volkswagen AG. Bei dieser Summe handele es sich zum grö&#223;ten Teil um eine rein buchhalterische Grö&#223;e, die Porsche nach dem Gesetz in seine Ergebnisrechnung aufnehmen muss, obwohl davon kein Euro in die Kasse des Sportwagenherstellers flie&#223;e. Darüber hinaus summierten sich die Ertr&#228;ge aus Kurssicherungen in Zusammenhang mit dem Erwerb der VW-Beteiligung auf einen deutlich dreistelligen Millionenbetrag, der ebenso wenig mit dem eigentlichen Fahrzeuggesch&#228;ft zu tun hat. Au&#223;erdem hat der Sportwagenbauer eigenen Angaben zufolge durch den Verkauf der CTS Fahrzeug-Dachsysteme GmbH einen Buchgewinn von 80,7 Millionen Euro realisiert. Auch dieser Betrag kann nicht dem Fahrzeuggesch&#228;ft zugerechnet werden.&#160;Und doch: Auch wenn sie nicht ganz exakt sind, die Zahlen sprechen B&#228;nde. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Porsche verdient an jedem verkauften Auto deutlich mehr als die anderen Autobauer, wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf eine Studie des Prognoseinstituts B&amp;D-Forecast berichtete. Porsche verdiente demnach im Schnitt je Fahrzeug 21.799 Euro vor Steuern, 2005 waren es nur 14.008 Euro Profit.&nbsp;Dies sei neun mal so viel wie beim Zweitplatzierten BMW. Die Münchner kamen demnach auf 2.475 Euro pro Auto. Nach der Studie lag Toyota bei 1.684, Audi bei 1.580 Euro und Daimler-Chrysler (Mercedes Car Group und Chrysler gemeinsam) bei 708 Euro. Volkswagen sei auf 332 Euro pro verkauftes Auto gekommen.Porsche hatte im Gesch&auml;ftsjahr 2005/06 fast 97.000 Autos verkauft. Dabei konnte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking einen Rekordgewinn vor Steuern von 2,11 Milliarden Euro verbuchen. Dieser war allerdings auch durch Sonderfaktoren positiv beeinflusst. Zudem ist anzumerken, dass der Vergleich mit anderen Automobilherstellern auch deswegen etwas hinkt, weil sich Porsche auf hochwertige Fahrzeuge spezialisiert hat. Bei diesen können leichter&nbsp;höhere Verkaufspreise und damit auch höhere Margen durchgesetzt werden. Dennoch unterstreicht die Studie die au&szlig;ergewöhnlich hohe Profitabilit&auml;t von Porsche.Porsche gilt seit einigen Jahren als profitabelster Autobauer der Welt. Porsche habe vor allem von seinen &quot;geschickten Finanzmarktgesch&auml;ften&quot; profitiert, die sich im vergangenen Jahr auf 600 bis 750 Millionen Euro summierten, zitiert die Zeitung B&amp;D-Chef Ferdinand Dudenhöffer. Natürlich hinkt ein solcher Vergleich &ndash; doch je anspruchsvoller das Modell, desto grö&szlig;er die Chance, höhere Gewinne pro Einheit durchzusetzen. Porsche kritisiert BerechnungDer Stuttgarter Sportwagenhersteller wies die Berechnung des Prognose-Instituts als unseriös zurück. Die Berechnung sei irreführend, denn sie berücksichtige nicht die umfangreichen Einmaleffekte und Sondereinflüsse, die in das Vorsteuerergebnis des Konzerns im Gesch&auml;ftsjahr 2005/06 eingeflossen seien, so Porsche in einer Presseverlautbarung. Diese Betr&auml;ge h&auml;tten mit dem origin&auml;ren Porsche-Gesch&auml;ft nichts zu tun.So stammten nach Porsche-Angaben allein 203 Millionen Euro des Vorsteuerergebnisses aus der Beteiligung an der Volkswagen AG. Bei dieser Summe handele es sich zum grö&szlig;ten Teil um eine rein buchhalterische Grö&szlig;e, die Porsche nach dem Gesetz in seine Ergebnisrechnung aufnehmen muss, obwohl davon kein Euro in die Kasse des Sportwagenherstellers flie&szlig;e. Darüber hinaus summierten sich die Ertr&auml;ge aus Kurssicherungen in Zusammenhang mit dem Erwerb der VW-Beteiligung auf einen deutlich dreistelligen Millionenbetrag, der ebenso wenig mit dem eigentlichen Fahrzeuggesch&auml;ft zu tun hat. Au&szlig;erdem hat der Sportwagenbauer eigenen Angaben zufolge durch den Verkauf der CTS Fahrzeug-Dachsysteme GmbH einen Buchgewinn von 80,7 Millionen Euro realisiert. Auch dieser Betrag kann nicht dem Fahrzeuggesch&auml;ft zugerechnet werden.&nbsp;Und doch: Auch wenn sie nicht ganz exakt sind, die Zahlen sprechen B&auml;nde. </p>
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