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	<title>AUTOMOBIL PRODUKTION &#187; GAZ</title>
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		<title>Volkswagen vereinbart Auftragsproduktion in Russland</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 12:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Kruschke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img  src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2011/06/vw_gaz_russland1-180x180.jpg" alt="Illustration" style="float: left; margin-right: 15px;" />Der Wolfsburger Autobauer plant die lokale Produktion von VW- und Skoda Modellen in Nizhny Novgorod durch den russischen Hersteller Gaz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wolfsburger Autobauer plant die lokale Produktion von VW- und Skoda Modellen in Nizhny Novgorod durch den russischen Hersteller Gaz. </strong><span id="more-29925"></span></p>
<div id="attachment_29931" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><img src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2011/06/vw_gaz_russland1.jpg" alt="VW GAZ Russland" title="VW GAZ Russland" width="300" height="230" class="size-full wp-image-29931" /><p class="wp-caption-text">Volkswagen und Gaz vereinbaren Auftragsproduktion in Russland. - Bild: VW</p></div>
<p>Volkswagen und GAZ haben ihre geplante Kooperation nun endgültig besiegelt. Der russische Hersteller wird im Auftrag von Europas größtem Autobauer in seinem Werk in Nischni Nowgorod künftig 110.000 Fahrzeuge der Modelle Volkswagen Jetta, Skoda Octavia und Skoda Yeti pro Jahr für den dortigen Markt bauen. Um die stark wachsende Nachfrage schnell bedienen zu können, soll das erste von GAZ gefertigte Auto bereits Ende 2012 vom Band laufen, wie der Wolfsburger DAX-Konzern am Dienstag mitteilte.</p>
<p>&#8220;Der russischen Markt ist einer der Wachstumsmotoren für die Automobilindustrie und eine wichtige Säule unserer Strategie 2018&#8243;, sagte Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn. Spätestens im Jahr 2018 will VW die automobile Weltspitze erklimmen und den krisengeplagten japanischen Hersteller Toyota sowie den wiedererstarkten US-Konkurrenten General Motors von der Spitze verdrängen.</p>
<p>&#8220;Durch den kurzfristigen Ausbau der Produktionskapazitäten gemeinsam mit GAZ wird der Volkswagen-Konzern seine Position in diesem Schlüsselmarkt deutlich stärken&#8221;, so Winterkorn. In die Erweiterung und Modernisierung vorhandener Fertigungsanlagen sowie den Aufbau eines neuen Karosseriebaus in Nischni Nowgorod wollen die Niedersachen rund 200 Mio EUR investieren.</p>
<div id="attachment_26573" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><img src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2011/05/winterkorn-300x280.jpg" alt="Dr. Winterkorn" title="Dr. Winterkorn" width="300" height="280" class="size-medium wp-image-26573" /><p class="wp-caption-text">Dr. Martin Winterkorn,: Der russische Markt ist für Volkswagen eine wichtige Säule unserer Strategie 2018. - Bild: VW</p></div>
<p>VW-Chef Winterkorn hatte bereits 2010 eine Kooperation mit GAZ als Option bezeichnet, die Fertigungskapazitäten in Russland kurzfristig aufzustocken. Im Februar wurde dann eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, die nun endgültig besiegelt ist. Zwischenzeitlich hatte es sogar Gerüchte gegeben, es sei eine Überkreuzbeteiligung geplant. Diese hatte Europas größter Autohersteller aber umgehend zurückgewiesen.</p>
<p>GAZ ist Russlands zweitgrößter Autobauer und im Westen vor allem für die Marke Wolga bekannt. Das Unternehmen stellt vornehmlich Transporter her. Ende 2010 einigte sich GAZ mit Daimler auf eine ähnliche Zusammenarbeit wie nun mit Volkswagen. Im GAZ-Stammwerk in Nischni Nowgorod werden künftig jährlich 25.000 Mercedes-Benz-Transporter vom Band rollen. Die Stuttgarter investierten dazu mehr als 100 Millionen Euro.</p>
<p><strong>Volkswagen will auch in Kaluga expandieren</strong></p>
<p>VW-Generalbevollmächtigter Detlef Wittig erklärte am Dienstag, die Vereinbarung mit GAZ sei ein Meilenstein zur Ausweitung des Engagements in Russland. &#8220;Neben der Auftragsfertigung von jährlich 110.000 Fahrzeugen bei GAZ werden wir auch die <a href="http://www.automobil-produktion.de/2011/06/volkswagen-will-in-russland-an-die-spitze/">Kapazitäten in unserem Werk in Kaluga ausbauen</a>, um am Boom des russischen Marktes partizipieren zu können&#8221;. Details dazu nannte er nicht.</p>
<p>An dem Standort rund 170 Kilometer südwestlich von Moskau baute VW 2007 für insgesamt mehr als 500 Mio EUR ein Montage- und Fertigungswerk. Die Kapazität des Standorts liegt aktuell bei bis zu 150.000 Fahrzeugen jährlich. Der Leiter der VW-Landesgesellschaft, Marcus Osegowitsch, hatte bereits vor einigen Monaten angedeutet, dass in Kaluga künftig auch der neue Polo Sedan sowie andere Modelle montiert werden könnten.</p>
<p>Nachdem die russische Pkw-Nachfrage in der Wirtschaftskrise massiv eingebrochen war, ziehen die Verkäufe wieder deutlich an. Russland gilt &#8211; nicht zuletzt wegen des schwierigen Umfelds auf einigen europäischen Märkten &#8211; als wichtiger Zukunftsmarkt. Pkw-Importe sind aufgrund hoher Zölle, mit denen die Regierung ihre Industrie schützen will, wenig lukrativ. Diese Zölle entfallen, wenn zumindest die Endmontage in Russland erfolgt.</p>
<p><em>Dow Jones Newswires/kru</em></p>
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		<title>GM hat Russland im Visier</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 06:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Gomoll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img  src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2011/02/GM_logo_thumbnail.jpg" alt="Illustration" style="float: left; margin-right: 15px;" />Die Opel-Mutter setzt verstärkt auf Vor-Ort-Produktion. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Opel-Mutter setzt verstärkt auf Vor-Ort-Produktion. Das ist eine Konsequenz aus der Marktentwicklung.</strong><span id="more-17311"></span></p>
<p>Der US-Automobilhersteller General Motors (GM) will seine Position auf dem russischen Markt stärken und mehr Fahrzeuge in dem Land produzieren. In den Werken des russischen Herstellers GAZ lassen die Amerikaner ab Mitte 2012 den neuen Chevrolet Aveo bauen. &#8220;Wir begegnen der Nachfrage nach günstigen Kleinwagen und wollen mehr Fahrzeugteile für unsere Angebotspalette in Russland vor Ort produzieren&#8221;, sagte der GM-Geschäftsführer Russland, Jim Bovenzi, am Dienstag.</p>
<p>Vom Aveo sollen jährlich rund 30.000 Fahrzeuge hergestellt und auf dem russischen Markt verkauft werden, der sich von seinem Einbruch in Folge der weltweiten Krise erholt. 20 Prozent der für die Produktion benötigen Komponenten wolle GM vor Ort beschaffen, den Rest importieren. Der Anteil der in Russland gefertigten Autoteile wolle der Konzern aus Detroit sukzessive auf 30Prozent ausbauen, sagte GAZ-CEO Bo Anderson.</p>
<p>Dow Jones Newswires</p>
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		<title>Daimler plant Kooperationen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 06:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Gomoll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img  src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/12/Zetsche_thumbnail.jpg" alt="Illustration" style="float: left; margin-right: 15px;" />Für Daimler-Chef Dieter Zetsche wird das Weihnachstfest 2011 ein friendliches. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Daimler-Chef Dieter Zetsche wird das Weihnachstfest 2010 ein friedliches. Ganz im Gegensatz zum letzten Jahr. Das Geschäft brummt und auch strategisch tut sich einiges.<span id="more-15856"></span></p>
<div id="attachment_15861" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/12/Zetsche_lauftext.jpg"><img class="size-full wp-image-15861" title="Zetsche_lauftext" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/12/Zetsche_lauftext.jpg" alt="Zetsche, Daimler" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Dieter Zetsche hat gut lachen: Das Geschäft brummt und die strategische Ausrichtung geht voran. (Bild: Daimler)</p></div>
<p>Daimler geht für die ersten Monate 2011 von einem weiterhin dynamischen Geschäft aus. Auch der Dezember sei &#8220;toll gelaufen&#8221; und Daimler sei &#8220;sehr zufrieden&#8221;, sagte CEO Dieter Zetsche der <em>&#8220;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&#8221;</em> . Für 2011 gehe es gerade so dynamisch weiter, betonte der Manager. &#8220;Die Prognosen für das erste Halbjahr sind schon ziemlich belastbar.&#8221; Daimler habe nach dem guten Dezember keinen Zweifel, den angekündigten Gewinn (EBIT) 2010 von mehr als  sieben Milliarden Euro zu erreichen.</p>
<p>Der Stuttgarter Konzern stoße &#8220;überall&#8221; an Kapazitätsgrenzen. Mercedes-Kunden müssten deshalb längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Wer etwa eine C-Klasse bestelle, müsse sich auf mehrere Monate Lieferzeit einstellen: &#8220;Ein Vierteljahr kann`s schon dauern&#8221;, sagte Zetsche.</p>
<p>Besorgt zeigte sich der Manager über die Euro-Krise. &#8220;Wird in unserer vernetzten Wirtschaft ein Raum erschüttert, bebt die ganze Welt. Außerdem profitiert keine Nation so stark vom Euro wie wir als Exportführer&#8221;, sagte Zetsche.</p>
<p>Damit das so bleibt will Zetsche den Konzern breiter aufstellen. Die Stoßrichtung geht gen Osten. Offenbar will die Daimler AG die geplante Kooperation mit dem russischen Automobilhersteller GAZ noch dieses Jahr besiegeln. Wie das Magazin <em>&#8220;Der Spiegel&#8221;</em> schreibt, will der Stuttgarter Konzern am 23. Dezember einen Vertrag mit der GAZ-Gruppe, dem zweitgrößten russischen Automobilproduzenten, unterschreiben. GAZ soll in seinen Werken den Mercedes-Benz-Transporter Sprinter für den russischen Markt produzieren. Durch diese Auftragsfertigung erhalte GAZ Zugang zu neuer Technologie, und Daimler verbessere seine Chancen auf einem wachstumsträchtigen Markt. Bei dem DAX-Konzern war am Sonntag kurzfristig niemand zu erreichen.</p>
<p>Im laufenden Jahr werde Mercedes-Benz in Russland noch nicht einmal 2.000 Transporter verkaufen, so <em>&#8220;Der Spiegel&#8221; </em>weiter. Hohe Einfuhrzölle verteuerten die aus Deutschland gelieferten Modelle stark. Dieser Wettbewerbsnachteil solle durch die Auftragsfertigung bei GAZ künftig beseitigt werden.</p>
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		<title>Daimler und GAZ bestätigen Gespräche</title>
		<link>http://www.automobil-produktion.de/2010/11/daimler-und-gaz-bestatigen-gesprache/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 05:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Götz Fuchslocher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img  src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/11/Sprinter_180p.jpg" alt="Illustration" style="float: left; margin-right: 15px;" />Nach Volkswagen verhandelt anscheinend auch die Daimler AG mit dem russischen Automobilhersteller GAZ über eine Auftragsfertigung. Daimler und GAZ erklärten am Dienstag, sie führten Gespräche über &#8220;eine große Bandbreite an Themen&#8221;. <a href="http://www.automobil-produktion.de/2010/11/daimler-und-gaz-bestatigen-gesprache/">weiter...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Volkswagen verhandelt anscheinend auch die Daimler AG mit dem russischen Automobilhersteller GAZ über eine Auftragsfertigung. Daimler und GAZ erklärten am Dienstag, sie führten Gespräche über &#8220;eine große Bandbreite an Themen&#8221;. <span id="more-15073"></span>Presseinformationen, wonach für 120 Mio Euro eine Produktion von Kleinlastern vom Typ Mercedes-Benz Sprinter in Russland aufgezogen werden soll, wollten die beiden Unternehmen aber nicht kommentieren.</p>
<p>Die russische Zeitung <em>Kommersant</em> berichtet am Dienstag, Daimler wolle ab Ende 2012 jährlich 60.000 Sprinter-Vans in den Werken von GAZ montieren lassen. Die Zeitung berief sich bei ihrem Bericht auf einen Brief von GAZ-Group-Chairman Siegfried Wolf an Russlands Premierminister Wladimir Putin vom 26. Oktober.</p>
<p>Ende Oktober hatte die Volkswagen AG einen Pressebericht über Verhandlungen mit GAZ über die Montage von VW-Fahrzeugen bestätigt.</p>
<p>Dow Jones Newswires</p>
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		<title>Gespräche zwischen VW und Gaz fortgeschritten</title>
		<link>http://www.automobil-produktion.de/2010/10/gesprache-zwischen-vw-und-gaz-fortgeschritten/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 04:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Gottwald</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img  src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/10/VW-Fertigung-KAluga-Russland-DB2009AU02001_300p-180x180.jpg" alt="Illustration" style="float: left; margin-right: 15px;" />Der deutsche Automobilhersteller Volkswagen befindet sich laut einem Zeitungsbericht inzwischen in fortgeschrittenen Gesprächen mit der russischen Gaz über die Montage von VW-Fahrzeugen in Nischni Nowgorod. <a href="http://www.automobil-produktion.de/2010/10/gesprache-zwischen-vw-und-gaz-fortgeschritten/">weiter...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Automobilhersteller Volkswagen befindet sich laut einem Zeitungsbericht inzwischen in fortgeschrittenen Gesprächen mit der russischen Gaz über die Montage von VW-Fahrzeugen in Nischni Nowgorod. <span id="more-13973"></span></p>
<div id="attachment_13987" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/10/VW-Fertigung-KAluga-Russland-DB2009AU02001_300p.jpg"><img class="size-full wp-image-13987" title="VW Fertigung KAluga Russland DB2009AU02001_300p" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2010/10/VW-Fertigung-KAluga-Russland-DB2009AU02001_300p.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Werden bald bei Gaz in Russland VW montiert? Im Bild die Fahrzeugfertigung im VW-Werk in Kaluga. - Bild: VW</p></div>
<p>Die dem russischen Oligarchen Oleg Deripaska gehörende OAO Gaz könnte jährlich bis zu 150.000 Fahrzeuge der Marken VW und Skoda für das Wolfsburger Unternehmen fertigen, schreibt die <em>Financial Times</em> (FT)  und beruft sich auf mit dem Vorgang vertraute Personen.</p>
<p>Die Fahrzeuge sollen aus Bausätzen (CKD) in einer Produktionslinie montiert werden, die Gaz 2006 von Chrysler übernommen hat. VW fertigt in Russland bereits Automobile. Seit 2007 betreibt der Konzern ein Werk in Kaluga, südwestlich von Moskau. Von Januar bis September setzte die Volkswagen AG laut Zahlen der Association of European Businesses (AEB) in Russland nahezu 92.000 Fahrzeuge ab, 28 Prozent mehr als in der Vorjahresvergleichszeit.</p>
<p>Gaz hatte bereits Anfang September mitgeteilt, dass mit den Deutschen sowie mit mehreren Partnern über gemeinsame Montagearbeiten gesprochen werde. VW sagte der Zeitung, das Unternehmen wolle in Russland, das als strategischer Markt betrachtet werde, weiter expandieren. Am Mittwochmorgen war bei dem Konzern zunächst niemand für weitergehende Informationen zu erreichen, Gaz wollte sich laut <em>FT</em> nicht zu den Gesprächen äußern.</p>
<p><em>Dow Jones Newswires </em></p>
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		<title>New Opel erobert Russland</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 11:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Gottwald</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img  src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-anlauf-300p-180x180.jpg" alt="Illustration" style="float: left; margin-right: 15px;" />Die Zukunft von Opel gerät zum Schachspiel: Nachdem Ripplewood, Fiat und BAIC ausschieden, spricht alles dafür, dass General Motors die Marke Opel an Magna verkauft. Zusammen planen Magna und Opel den russischen Markt mit einem ‚VOLKSAUTO‘ zu erobern.
<a href="http://www.automobil-produktion.de/2009/11/new-opel-erobert-russland/">weiter...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zukunft von Opel gerät zum Schachspiel: Nachdem Ripplewood, Fiat und BAIC ausschieden, spricht alles dafür, dass General Motors die Marke Opel an Magna verkauft. Zusammen planen Magna und Opel den russischen Markt mit einem <span style="color: #ff0000;"><strong>‚VOLKSAUTO‘</strong></span> zu erobern.</p>
<p><span id="more-7149"></span></p>
<p><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-anlauf-300p.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7151" title="apr-11-2009-titelstory-anlauf-300p" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-anlauf-300p.jpg" alt="apr-11-2009-titelstory-anlauf-300p" width="300" height="197" /></a></p>
<p>Seinen Auftritt begann Siegfried Wolf mit einem freundlich gemeinten Seitenhieb: „Zeit ist ein kostbares Gut. Ich habe wenig Zeit, weil Herr Forster mir nämlich Stress macht.“ Forster konterte gleich im Anschluss: „Wir brauchen eine Lösung, so kann es nicht weitergehen.“</p>
<p>Die Vorträge der beiden Automobil- Größen beim 11. AUTOMOBIL-FORUM in Graz Ende Oktober sollten eigentlich schon Aufschluss geben, wie sich die Traditionsmarke Opel unter dem Einfluss des kanadisch-österrischen Zulieferers Magna entwickeln könnte. Schließlich sollte die Restrukturierung von General Motors und Opel schnell gehen. Bis Ende September hätten die Übernahmeverträge zwischen General Motors, Magna und der deutschen Bundesregierung unter Dach und Fach sein sollen. Denn schließlich werden zwischen 70 und 100 Millionen Euro pro Monat verbrannt, besagt die Buchhaltung von GM. Doch das Geschachere um Opel und die Steuer-Milliarden zieht sich inzwischen durch allerlei Manöver in die Länge.</p>
<p>Mehr als eine Absichtserklärung der Parteien ist bis Ende Oktober jedoch nicht drin gewesen. Ein Überbrückungskredit von 1,5 Milliarden Euro hält die Marke Opel und deren Mitarbeiter derzeit über Wasser – theoretisch noch bis Mitte Januar. Erzielt General Motors bis Ende November keine Lösung, könnte die deutsche Bundesregierung gar die ausgezahlten Tranchen zurückfordern. Opels Insolvenz wäre damit besiegelt. Und dann? Der verzwickte Poker wird ein Dutzend Kapitel in den Geschichtsbüchern füllen – das letzte Kapitel auf dem Weg zu New Opel bleibt bis dato aber offen.</p>
<p><strong>New Opel setzt auf Russland </strong></p>
<p>Der russische Markt soll für Opel und Magna zum Schlüsselmarkt werden: Der Plan sieht vor, schon 2010 in Russland Gewinne einzufahren. Bis 2014 plant der Zulieferer gar, den Umsatz mit Opel-Fahrzeugen dort verdoppeln zu können. Laut Wirtschaftswoche plant Magna 566 Millionen Euro in die Modernisierung der vier russischen Werke zu investieren.</p>
<p>Vom Einstieg bei Opel erhofft sich Russland den Zugang zu deutschem Know-how und erhob ihn zur „Investition von nationaler Bedeutung.“</p>
<p><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-grafik-2-300p.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-7154" title="apr-11-2009-titelstory-grafik-2-300p" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-grafik-2-300p.jpg" alt="apr-11-2009-titelstory-grafik-2-300p" width="300" height="368" /></a>Magna-Chef Wolf lässt durchblicken, dass der Zulieferer schon längst ein Auge auf Russland geworfen hatte. „Wir haben uns vor drei Jahren entschlossen gemeinsam mit Opel, beziehungsweise mit General Motors, ein spezielles Fahrzeug für den russischen Markt zu entwickeln. Wir haben mit der AvtoVAZGruppe diesen ‚2116‘ Mittelklassewagen für den russischen Markt entwickelt. Dann ist uns aber der Logan, sprich Renault, dazwischen gekommen, die sofort in eine Finanzierung eingestiegen sind.“</p>
<p>Das Projekt scheint aber nicht begraben, sondern nur aufgeschoben. „Bis zum letzten Monat hat es den Wunsch gegeben, dass es bei dem Konzept bleibt, das man mit uns entwickelt hat“, verriet Wolf. „Wir hatten ein klares Konzept in Russland und wir hatten einen unterschriftsreifen Vertrag, der 350.000 Fahrzeuge für den russischen Markt gemeinsam mit unserem russischen Partner und mit General Motors vorgesehen hat. Denn wir wussten, dass für diesen Markt ein spezielles, um jetzt nicht zu sagen Volksauto, fällig ist.“ Der Mittelklassewagen speziell für das russische Straßennetz besitzt laut Wolf in Sachen Robustheit, Kraftstoffverträglichkeit und vor allen Dingen auch hinsichtlich der Reparaturfreundlichkeit lokales Niveau. „Man hat in Russland kein Netz, wo man ein Diagnosegerät dranhängt und dann sagt ‚das ist es jetzt’. Das wird es sicherlich einmal geben, aber das dauert noch.“</p>
<p>Für die Verbindung von Magna und Opel steht nach Wolfs Plan jedenfalls fest: „Wir sehen Russland als ersten Markt.“ Auch der designierte New- Opel-Chef Carl-Peter Forster deckt uneingeschränkt Magnas Pläne.</p>
<p>Das Fahrzeug gerät jedenfalls zum ersten Projekt im Rahmen der zukünftigen Allianz. Sollte das Konzept in Russland klappen, ließ Wolf durchblicken, „dann sollte auch einem Wachstumsmarkt außerhalb Russlands nichts entgegenstehen.“</p>
<p>In Nischni Nowgorod, sechs Autostunden östlich von Moskau, soll in der „Automobilfabrik Gorki“, kurz GAZ, die neue Ära eines modernen, russischen Automobilbaus entstehen. Bevorzugt per deutscher Opel-Technologie und mit Unterstützung durch die deutschen Opel-Ingenieure. Die Produktionsstra ßen dort gleichen einer Museumsfabrik. Roboter kennt man hier noch nicht sehr lange; bisher wird vorwiegend per Hand montiert. Das modernste Instrumentarium kaufte GAZ vor zwei Jahren bei Chrysler in Detroit ein. Bald könnte hier der Opel Corsa vom Band laufen. Der hier bis dato produzierte ‚Siber‘, eine Mittelklasse-Limousine, erwies sich in Russland als unverkäuflich. Nur ein Grund, warum GAZ auf einem Schuldenberg von mehr als einer Milliarde Euro sitzt und seine Rechnungen aktuell nicht mehr bezahlen kann.</p>
<p><strong>Umstellung auf New Opel </strong></p>
<p>Mit einem Investment von 30 bis 40 Millionen Euro könnte die Produktionsstraße binnen 18 Monaten für ein Opel-Modell umgerüstet werden. Die Einrichtung einer zweiten Linie würde womöglich mehr als 50 Millionen Euro verschlingen, errechnete Ewald Kreid, Partner bei der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) in Moskau. Laut GAZ-Produktionsleiter Andrej Slepuschkin ginge die Umstellung vom ungeliebten ‚Siber‘ auf eines der Opel-Modelle innerhalb von neun Monaten.</p>
<p>Wie GAZ allerdings mit Opel-Modellen und eigenen Neuentwicklungen in ein paar Jahren das angestrebte Ziel von einer Million Einheiten erreichen will, bleibt offen. Laut Berechnungen von BCG und den Beratern von Roland Berger werden in Russland 2012 wieder drei Millionen Fahrzeuge verkauft.</p>
<p><strong>Chevrolet: Freund oder Feind?</strong></p>
<p>Welche Rolle wird die GM-Tochtermarke Chevrolet spielen? GM positionierte Chevrolet als preiswerte Einstiegsmarke und plant mit ihr in volumenträchtigen und populären Wachstumsmärkten zu punkten. Chevrolet ist in Russland mit einem Anteil von acht Prozent bereits Marktführer bei importierten Fahrzeugen. Die US-Marke investierte in den vergangenen Jahren kräftig in seine Produktionsstätten in Europa: In Warschau/ Polen wird seit 2007 der kompakte Viertürer Chevrolet Aveo gefertigt. Die Produktion kann auf 150 000 Fahrzeuge pro Jahr ansteigen. Das Warschauer Werk wird vom Ukrainer Chevrolet- Partner UkrAvto geführt und gehört auch dieser Gesellschaft, die bereits eine weitere Chevrolet-Montage in der Ukraine besitzt.</p>
<p>Ähnlich verfährt Chevrolet in Ust- Kamenogorsk in Kasachstan. Dort werden mit dem lokalen Partner Azia Avto seit 2008 Chevrolet Captiva, Epica und Lacetti montiert.</p>
<p><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-bild-3-570p.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7155" title="apr-11-2009-titelstory-bild-3-570p" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-bild-3-570p.jpg" alt="apr-11-2009-titelstory-bild-3-570p" width="570" height="353" /></a>In das neueste Werk investierte General Motors 115 Millionen Dollar: In Shushary, im Bezirk St. Petersburg, laufen seit Ende 2008 vornehmlich Chevrolet Captiva vom Band. Durch die neue Fabrik erhöhte Chevrolet seine Fertigungskapazitäten in Russland auf über 100 000 Einheiten pro Jahr. New Opel soll die Produktion seines neuen Opel Astra in St. Petersburg für 2010 planen. Momentan befindet sich der Opel-Marktanteil bei mageren drei Prozent und sollte nach Magnas strategischem Konzept in absehbarer Zeit auf bis zu 20 Prozent steigen. Welche Kapazitäten Magna und Opel im künftigen Verbund mit dem Partner GAZ in Russland umsetzen kann, bleibt bis zu den endgültigen Verträgen aber offen.</p>
<p><strong>Opels ‚Tabu-Märkte‘ </strong></p>
<p>Chevrolets Kernmärkte USA und Korea sind für New Opel tabu. Opel darf laut der bisherigen Vereinbarung keine Fahrzeuge in den USA verkaufen und in China nur in eingeschränktem Maße. Im Klartext: nicht alle Fahrzeuge und diese nur über bestimmte Kanäle. Erst ab 2016 dürfen die aktuellen Opel- Modelle Astra und Insignia in China auf den Markt. Dort verkauft GM seine Fahrzeuge unter der Marke ‚Buick‘. Ab 2012 darf Opel dann auch in Kanada auf den Markt gehen. Diese Regelungen könnten sich noch ändern, sagte Magna-Gründer Frank Stronach im Juni, wenn es sich für General Motors als ökonomisch sinnvoll erweisen würde.</p>
<p>Auf dem US-Heimatmarkt hat General Motors in den ersten sieben Monaten diesen Jahres 687 000 Fahrzeuge (38 Prozent) weniger verkauft als im Vorjahr. In den 27 EU-Staaten büßte GM „nur“ 18 Prozent im Absatz ein. Allein China bleibt die Ausnahme: Dort verkaufte GM im ersten Halbjahr 224 000 Fahrzeuge mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Deshalb plant General Motors intensiver als zuvor mit der Stärke des chinesischen Marktes und will sich konsequenterweise dort durch New Opel nicht unnötig Konkurrenz machen lassen.</p>
<p><strong>Magna macht Opel-Produktion ‚lean‘ </strong></p>
<p><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-grafik-1a-500p.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7152" title="apr-11-2009-titelstory-grafik-1a-500p" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-grafik-1a-500p.jpg" alt="apr-11-2009-titelstory-grafik-1a-500p" width="500" height="436" /></a><a href="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-grafik-1b-500p.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7153" title="apr-11-2009-titelstory-grafik-1b-500p" src="http://www.automobil-produktion.de/uploads/2009/11/apr-11-2009-titelstory-grafik-1b-500p.jpg" alt="apr-11-2009-titelstory-grafik-1b-500p" width="500" height="394" /></a>Magna erwirtschaftete 2008 weltweit 23,7 Milliarden Dollar Umsatz. Allein in Nordamerika unterhält der nach Bosch und Denso weltweit drittgrößte Zulieferer 128 Produktionsstandorte und 31 Produktentwicklungszentren mit 40 550 Mitarbeitern. Die Abhängigkeit von der US-Automobilindustrie könnte für Magna nicht größer und dramatischer sein. Fest steht: Die Kosten müssen runter und die Auslastung in den Opel-Werken steigen. Rund 11 000 Stellen will Magna bei Opel streichen, zirka 4 000 davon in Deutschland. Die Auslastung der deutschen Werke soll von derzeit 56 Prozent auf 92 Prozent steigen. Ein Wert, wie er bislang nur vom einstigen Branchenhelden Toyota bekannt ist. Die höhere Auslastung soll durch den weitreichenden Umbau des Opel-Produktionsnetzes erfolgen. So wird Bochum beispielsweise alleiniger Zafira-Produktionsort. Die Getriebeherstellung wird stillgelegt. Das spanische Werk in Saragossa soll die Herstellung von Karosserieteilen an Eisenach abgeben. Ab 2010 fokusiert sich Eisenach auf den Corsa. Opel Stammsitz Rüsselsheim wird einziger Produktionsstandort für den Insignia. Ab 2011 leistet ihm der neue Astra dort Gesellschaft. Die Getriebeproduktion wird ins Ausland verlagert. Antwerpen soll schließen.</p>
<p><strong>General Motors blufft </strong></p>
<p>GM will laut Expertenmeinung Opel nicht mit Magna teilen, muss es aber. „Russland bleibt für GM ohne Magna verschlossen“, prophezeit Professor Ferdinand Dudenhöffer von der Uni Duisburg- Essen. Durch die ungeschickten Verhandlungen würde der Kreml der Paarung GM/Opel wohl einige unüberwindliche Hürden in den Weg legen. Zudem werden Opel, Magna und GAZ ein Modulsystem aufbauen, das auch anderen OEMs „außerhalb der VW-Welt“ Technologie- und Kostenvorteile eröffnet, so Dudenhöffer. Alle Vorteile des Techniktransfers einer GM-Opel- Lösung stünden auch der Opel-Magna- Lösung offen. Dies gilt seiner Meinung nach für die Zusammenarbeit bei Modulbaukästen und den Austausch von GM-Plattformen gleichermaßen.</p>
<p style="text-align: right;"><em><strong>Bettina Mayer</strong></em></p>
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