Volkswagen will Präsenz in Südostasien ausbauen
Europas größter Autobauer Volkswagen erwägt, die Präsenz im strategisch wichtigen südostasiatischen Automarkt deutlich auszubauen. [weiter...]
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Der japanische Autobauer Mitsubishi und der malaysische Hersteller Proton führen Verhandlungsgespräche über einen Ausbau der Zusammenarbeit. [weiter...]
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Gerade hat sich VW aus Verhandlungen mit dem malaysischen Hersteller Proton verabschiedet, da springt der Kooperationen vorantreibende Autobauer Mitsubishi ein. Die Japaner wollen ihre 2004 aufgelöste Beteiligung an der Perusahaan Otomobil Nasional Bhd wiederbeleben. Vereinbart wurde zunächst eine Belieferung mit Fahrzeugteilen wie Motoren seitens der Japaner, die bereits vor zwei Jahrzehnten bei der Gründung des Staatsunternehmens mitgewirkt hatten. Proton musste 2005 einen Rückgang seines Marktanteils im Heimatmarkt von 44 auf 41 Prozent hinnehmen und steht aufgrund eines weniger abgeschotteten Marktes weiter unter dem Druck ausländischer Wettbewerber.
Gemeinsam mit dem malaysischen Hersteller Proton will VW nach Angaben von Focus einen Kleinwagen entwickeln. Die Herstellungskosten liegen laut VW-Chef Dr. Bernd Pischetsrieder bei 2300 Euro pro Auto und das Fahrzeug soll im Proton-Werk gebaut werden. Zusätzlich will VW auch eine Passat-Version als malayische Staatslimousine sowie den in Brasilien gebauten Kleinwagen Fox anbieten.