Audi A4 Avant 2014

Mit der Limousine und dem Avant schickt der Ingolstädter Premiumautobauer Audi den neuen A4 schon im nächsten Jahr ins Rennen gegen die Konkurrenz aus Stuttgart und München. - Bild: Auto Test/Avarvarii

Das berichtet die Zeitschrift “Auto Test” (Mittwoch). Limousine und Avant starten im Sommer 2014, das A5 Coupé folgt im Jahr darauf. 2016 bringt Audi das A5 Cabrio ? und ein gänzlich neues Modell: den A4 Vario, der auf dem verlängerten Radstand der Langversion aus China basiert und sich eher als Gran Turismo mit opulentem Fond denn als geräumiges Familienauto versteht.

Neues Crossover-Modell kommt 2016

Die Designer wagen beim neuen A4 schärfere Linien. So betonen etwa eine markante Sicke unter der Fensterlinie und ein weiter Einzug an der Unterseite die neue A4-Taille. Die strengen LED-Leuchten am Heck ziehen sich nicht mehr so weit in das nun kantigere Heck, welches sich mit klarer Abrisskante und integrierten Auspuffrohren aerodynamisch ausgefeilt präsentiert. Das Platzangebot im Innenraum soll effektiver genutzt werden. Dafür wächst der Radstand um einige Zentimeter. Mit dem neuen Leichtbaukonzept “Ultra” spart Audi zudem bis zu 100 Kilogramm Gewicht ein.

Dreiliter-V6 nur noch in der S-Variante

Der 1.8 TFSI-Motor fliegt aus dem Programm und macht dem aus Golf und A3 bekannten 1400er Platz, der im A4 auch in den Leistungsstufen mit 122 und 180 PS im Teillastbereich zwei Zylinder stilllegen kann. Darüber rangiert der 2.0 TFSI mit 225 oder 286 PS, wobei Letzterer den Dreiliter-V6 ersetzt, der künftig nur noch in der S-Variante mit dann 340 PS zum Einsatz kommt.

Bei den Selbstzündern fällt der Schnitt nicht ganz so dramatisch aus: Es bleibt beim 2.0 TDI, der in jüngster Ausbaustufe 150 oder 184 PS leistet und am unteren Ende durch eine Spritsparversion mit 122 PS ergänzt wird. Der V6-TDI mit drei Liter Hubraum rundet die Palette mit 218 oder 272 PS nach oben ab.

Ingolstädter planen Allrad-Plug-in-Hybrid E-quattro

Aus technischer Sicht interessant dürfte der E-quattro genannte Plug-in-Hybrid werden. Hierbei nutzt Audi die Technologie des Q5 hybrid, bei dem E-Motor und Achtgangautomatik mit einem 2.0 TFSI verknüpft sind. Ergänzt um einen zweiten Elektromotor an der Hinterachse, ergibt sich ein Allradantrieb ohne mechanische Verbindungsteile. Während der Verbrenner wie in der normalen Variante 225 PS leistet, bringt es das Elektroduo zusammen auf 100 kW.

Ein weiteres großes Thema ist die multimediale Vernetzung. Hierzu verfeinert Audi sein MMI-Bedienkonzept durch einen zentralen Drehregler mit berührungssensitiver Oberseite, die in neuester Generation sogar Gesten mit mehreren Fingern beherrscht und dem Nutzer mittels Vibration Rückmeldung gibt. Dazu kommen allerhand Sicherheitssysteme sowie ein erweitertes Head-up-Display und programmierbare Digitalanzeigen.

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Auto Test/Guido Kruschke