Mercedes-Benz GLA breit

Wegen technischer Beschränkungen der aktuellen Plattform soll der Mercedes GLA eine neue Basis bekommen. Bild: Daimler

Nach Informationen der Zeitschrift auto motor und sport will Mercedes die noch gemeinsam mit Chrysler entwickelte Frontantriebs-Architektur ab Ende 2016 durch eine neue, gut zehn Prozent leichtere Plattform ersetzen. Grund für den frühen Wechsel seien die technischen Beschränkungen der aktuellen Plattform. So sei sie für Innovationen wie Fahrerassistenzsysteme und alternative Antriebe nicht geeignet.

Doch vom GLA soll es künftig weitere Modellvarianten geben, so das Blatt. So plane Mercedes einen Plug-in-Hybrid und eine Coupé-Variante im Stil des 2014 in Peking vorgestellten M-Klasse-Coupés. Damit hätte Mercedes künftig zwei Kompakt-SUV im Programm. Für diese Modelle braucht Mercedes die neue Plattform, von der es auch eine Hocharchitektur geben wird, in der Erdgastanks und größere Batteriepacks für Elektro- und Plug-in-Modelle Platz finden.

Die neue Plattform will Mercedes allerdings ganz allein nutzen. „Diese neue Architektur werden wir nicht mit Renault teilen“, kündigte ein Insider gegenüber der Zeitschrift an. Ein Einsatz bei der Nissan-Premiumtochter Infiniti sei aber nicht ausgeschlossen. Erstes Modell auf der neuen Basis wird die B-Klasse.

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auto motos sport/ks