VW E-Up breit Video

Mit dem E-Up will Volkswagen im noch jungen Markt der Elektrofahrzeuge kräftrig mitmischen. - Bild: VW

“Wir positionieren den E-Up auch ganz gezielt gegen den BMW i3″, sagte der Konzernbeauftragte für die Elektroantriebe bei VW, Rudolf Krebs, am Mittwoch in Wolfsburg. Volkswagen wird die Elektrovariante seines Kleinwagens Up nächste Woche auf der Weltleitmesse IAA vorstellen – dort ist auch der i3 von BMW zu sehen.

Der Elektromotor des viersitzigen E-Up bringt es auf 60 kW / 82 PS. Aus dem Stand heraus wuchtet dieser Motor 210 Nm auf die angetriebene Vorderachse. Der Sprint auf 100 km/h ist in 12,4 Sekunden erledigt, die tachonadel bleibt bei einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h stehen.

Markteinstieg mit Kampfpreis

Der E-Up kostet mit einem Einstiegspreis von rund 27.000 Euro fast dreimal so viel wie die günstigste Variante des Ups mit herkömmlichem Verbrennungsmotor. Und trotzdem ist diese Marke eine Art Kampfpreis. Der i3 startet erst bei 35.000 Euro. Daimlers Smart ist zwar ab knapp 24.000 Euro zu haben, hat aber nur zwei Sitze.

In Zeiten des endlichen Öls und immer strikterer EU-Abgasvorgaben für die Hersteller ist die E-Mobilität ein Top-Zukunftsthema für die Autobauer hierzulande, an denen Hunderttausende Arbeitsplätze hängen. Doch wie groß der Markt für E-Autos wird, ist noch völlig unklar. Die teuren Batterien und relativ geringe Reichweiten sind Hemmschuhe. So schafft der kleine E-Up höchstens 160 Kilometer mit einer Ladung.

Start in die Elektromobilität

Zur Markteinführung in Deutschland bietet der Wolfsburger Konzern auch gleich den passenden Strom an. Die Energie im neuen “BluePower”-Tarif wird CO2-frei erzeugt und stammt ausschließlich aus Wasserkraftwerken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Fahren des ersten rein elektrisch angetriebenen Großserien-Modells von Volkswagen soll damit noch umweltfreundlicher werden. Kooperations- und Vertriebspartner sind die LichtBlick SE aus Hamburg und die Volkswagen Bank.

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dpa/VW/Guido Kruschke