Bernd Bohr

Bernd Bohr: "Bosch setzt bereits heute rund fünf Milliarden Euro im Bereich Sicherheits- und Fahrassistenzsysteme um. - Bild: Bosch

Bereits bis 2016 will der Technologiekonzern zehn Millionen Radarsenoren ausliefern.

Wie der Chef der Autosparte, Bernd Bohr, bei der Bilanzpressekonferenz in Stuttgart sagte, macht das Unternehmen bereits heute rund fünf Milliarden Umsatz im Bereich Sicherheits- und Fahrassistenzsysteme, die Wachstumsrate in diesem Bereich lag bei rund zehn Prozent. Damit stehe die Entwicklung aber erst am Anfang.

Zweistellige Wachstumsrate im Bereich der Sicherheits- und Fahrassistenzsysteme

Die Erwartungen gründet Bohr auf das neue Ratingschema für die Fahrzeugsicherheit. Nach diesem bekommen ab 2014 nur noch die Neuwagen Höchstnoten bei der der Sicherheit, wenn mindestens ein Fahrassistenz-Sensor an Bord ist: “Wir stehen vor einem starken Anstieg bei den Einbauraten”. Wie stark, untermauern aktuelle Zahlen: So stieg Bosch im Jahr 2000 in die Fertigung von Radarsensoren ein, in diesen Wochen überspringt das Unternehmen die Zahl von einer Million gefertigter Sensoren. Die zweite Millionen an Radarsensoren wird dann allerdings bereits Ende 2014 ausgeliefert und bis Ende 2016 rechnet Bosch mit zehn Millionen ausgelieferten Radarsensoren.

Stereokamera für das räumliche Sehen

Aber nicht nur die Zahl der gefertigten Sensoren steigt, auch das Angebot wird breiter. So So kündigte Bohr an, dass Bosch 2014 eine Stereovideokamera in Serie bringt, die räumlich sehen kann. Damit werde erstmals möglich, über den Einsatz von nur einem Sensor eine automatische Notbremsung für den Fußgängerschutz durchzuführen.

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Frank Volk