Karl-Thomas Neumann, Opel

“Der nächste Astra muss strahlender Kern der Marke werden”, so Karl-Thomas Neumann, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG und President GM Europe im Interview. Bild: Opel

AUTOMOBIL PRODUKTION: Herr Neumann, hat Opel die Trendwende auf der Imageseite geschafft, wenn Karl Lagerfeld seine Lieblingskatze Choupette auf dem Corsa fotografiert?
Karl-Thomas Neumann: Ich glaube, das ist ein wichtiges Zeichen. Es zeigt nämlich, dass wir ganz bewusst wieder das Thema Lifestyle angehen und in der Szene aktiv sind. Mit Choupette und Lagerfeld sind wir zum Beispiel vielen Frauenzeitschriften eine Story wert. Das ist vielleicht untypisch für einen Automobilhersteller. Aber ich glaube, dass das zum Corsa hervorragend passt, zumal das Auto ja auch sehr viele weibliche Käufer hat. Ich kannte Choupette vorher auch nicht. Mittlerweile ist mir klar, was das für eine Riesennummer ist.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Würden Sie sagen, Teil 1 der Mission ist erfüllt, Opel wieder positiv ins Bewusstsein zu rücken? Die Kampagne “Umparken im Kopf” erzielt – ob sie einem gefällt oder nicht – hohe Aufmerksamkeit.
Sie muss ja auch nicht jedem gefallen. Wir wollen mit unserer Werbung auch bewusst anecken. Insofern ist das Zwischenziel erreicht. Wir haben immer von der Mauer im Kopf gesprochen, die wir einreißen wollen. Ich glaube nicht, dass wir schon am Ziel sind. Aber ich bin sicher, dass wir die Wahrnehmung von Opel deutlich verbessert haben.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Ist das eine Vermutung oder gibt es dafür Belege?
Die gibt es. Wir sind die Marke mit der am stärksten wahrgenommenen Werbung in Deutschland. Und das mit einem Budget, das nicht halb so groß ist wie das unserer größeren Wettbewerber.

Zur Person
Als Karl-Thomas Neumann am 1. März 2013 seinen Job als Opel-Chef in Rüsselsheim antrat, ging ein Raunen durch die Szene. Was will der hoch gehandelte Topmanager, der schon Chef bei Conti war und als CEO das China-Geschäft von VW leitete, bei dem darbenden Traditionsunternehmen in Rüsselsheim? Die Antwort gab der promovierte Elektrotechniker seitdem häufig: „Opel retten“. Quasi von Hesse zu Hesse. Denn der 53-jährige Manager ist zwar in Niedersachsen geboren, sieht sich aber selber als Hesse. Zur Erreichung seines Zieles ist „KT“, wie der Vater von drei Söhnen in der Branche genannt wird, mit der Zähigkeit eines Marathonläufers ausgestattet.

AUTOMOBIL PRODUKTION: In Verkaufszahlen schlägt sich die positivere Wahrnehmung aber noch nicht adäquat nieder…
Der Trend ist eindeutig positiv, auch wenn wir noch nicht da sind, wo wir hin wollen. In Europa haben wir laut ACEA im Oktober um 8,2 Prozent zugelegt, in Deutschland um 6,2 Prozent. Jetzt werden Sie gleich sagen, „das habt ihr euch alles mit Incentives gekauft.“ Aber das ist absolut nicht der Fall. Wir haben zwar ein Auto, den Corsa, bei dem wir wegen des Modell-Auslaufs einiges mit Tageszulassungen gemacht haben. Aber das ist gerade in diesem Segment sehr häufig so. Und unser Corsa wird jetzt durch eine tolle Neuauflage ersetzt. Für die fünfte Generation unseres Klassikers haben wir schon 50.000 Bestellungen – noch bevor er beim Händler steht.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Klar trifft das Incentive-Thema alle Marken in Europa. Aber Sie müssen ja die Wende schaffen, und wenn Sie starken Preisdruck haben in Ihrem Kernmarkt, dann ist es schon ein großer Stein auf dem Weg zurück in die Gewinnzone.
Ist es auch. Aber was viele übersehen: Wir haben neue attraktive Autos wie den Mokka, die in neuen Segmenten antreten. Mit dem kompakten SUV sind wir sogar in ein Segment eingetreten, das von deutschen Marken vorher noch gar nicht besetzt war. Der Mokka ist jetzt unser drittstärkstes Modell. Auch der neue Insignia schlägt sich hervorragend. Wir erwirtschaften, obwohl wir den Einstiegspreis gesenkt haben, mit jedem Insignia mehr Geld als mit dem alten Modell. Und das zeigt, dass die Marke wieder erstarkt ist, dass wir wegkommen vom Preiskampf und die Käufer auch wieder bereit sind, Mehrausstattung zu kaufen. Wir haben in diesem Jahr unseren Umsatz spürbar gesteigert, obwohl der Marktanteil nur leicht zulegen wird und die Märkte kaum wachsen. Das heißt, pro Auto machen wir einen besseren Umsatz, und das ist für mich ganz entscheidend. Besonders wichtig für den Turnaround ist der neue Corsa – den wir übrigens einige hundert Euro günstiger produzieren als den Vorgänger.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Wodurch kommt das?
Dadurch, dass wir konsequenter auf Architekturen setzen und neue Wege der Entwicklung gehen. Nehmen Sie das Beispiel Infotainment. Wir bauen nicht mehr die komplette Elektronik rein, um alles und jedes zu haben. Sondern wir machen das relativ einfach: Bildschirm, Bluetooth-Interface fürs Handy und die Intelligenz des Mobiltelefons. Die Daten werden auf das große Touchscreen übertragen. Eine perfekte Lösung zu niedrigen Kosten für den Kunden.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Ist das das Ziel: Mehr Nutzen, ohne dass dies zwingend mit Mehrkosten verbunden ist?
Ja, ganz klar. Nochmal das Beispiel Corsa. Wir ändern für das neue Modell den Einstiegspreis nicht wesentlich. Aber wir wollen mehr Corsa mit höheren Ausstattungslinien und -optionen verkaufen. Und wir haben ja hier ein Auto, das Innovationen bietet, die man sonst nur aus höheren Klassen kennt: Kamera nach vorne, Verkehrszeichenerkennung, Kollisionswarnung, Spurhaltung, Totwinkelassistent, Rückfahrkamera, Lenkradheizung und so weiter. Aber es ist nicht nur das. Durch cleveres Engineering und die Nutzung von Produktionssynergien mit dem Adam in Eisenach liegt beim Corsa der variable Gewinn pro Auto um rund 900 Dollar höher als beim Vorgängermodell.

Karl-Thomas Neumann, Opel

Im Renntrimm hat sich der Manager nicht nur zu Showzwecken ablichten lassen: Neumann nimmt regelmäßig an Tests neuer Modelle teil. Bild: Opel

AUTOMOBIL PRODUKTION: Trotzdem würde es Ihnen deutlich helfen, wenn der europäische Markt ein bisschen flotter liefe. Wie sind denn da Ihre Erwartungen?
Wir rechnen nicht damit, dass im nächsten Jahr viel passiert. Die letzten Planungen zeigten zwar immer noch, dass es leichtes Wachstum geben würde. Aber mittlerweile bezweifeln wir das. Wir rechnen ja in unsere europäische Gesamtplanung Russland immer mit ein. Dort werden wir kurzfristig keine Wende sehen. Es wird in ein paar Ländern Wachstum geben, in anderen nicht. Zusammen wird das in Europa ein Nullsummenspiel werden. Europa ist ein reiner Verdrängungsmarkt.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Europa ein Verdrängungsmarkt, extreme Incentives und Russland fällt als Wachstumsmotor aus. Wie wollen Sie in diesem Milieu die angekündigte Rückkehr in die schwarzen Zahlen bis 2016 schaffen?
Wir haben konservativ geplant. Natürlich konnte niemand mit einer so schwierigen Entwicklung in Russland rechnen. Trotzdem halten wir an unserem Ziel fest. Wir wollen 2016 schwarze Zahlen schreiben. Und wir haben andere Felder, wo es besser als erwartet läuft. Dass wir jetzt schon 50.000 Bestellungen für den Corsa haben, ist sensationell. Auch die positive Resonanz in den Medien stimmt uns glücklich. Zudem läuft der Mokka prima. Und durch die Produktionsverlagerung nach Saragossa können wir in Zukunft sogar Wartezeiten verkürzen.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Kein Plan B?
Wir kämpfen jeden Tag um unser Ziel. Und wir sehen Fortschritte. Wir haben sehr gute Chancen, mit den neuen Produkten, die jetzt kommen, höhere Umsätze pro Auto zu erwirtschaften.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Mit welchen Modellen oder auch Varianten wollen Sie denn den Schwung unterfüttern?
Mit 27 neuen Autos bis 2018 und 17 neuen Motoren. Das bedeutet: In jedem Jahr wird es jetzt mindestens zwei signifikante Modelleinführungen geben. Über den Corsa haben wir schon gesprochen. Das ist für uns ein ganz wichtiges Auto und steht für rund 25 Prozent unseres Volumens. Wir bauen die Adam-Familie aus. Mit Corsa, Adam und dann dem Karl, der 2015 kommt, sind wir im Kleinwagenbereich so stark aufgestellt wie nie zuvor. Ganz wichtig: Mit dem Adam haben wir ein Lifestyle-Auto, das uns ganz neue Kunden bringt. Die Eroberungsquote liegt bei mehr als 50 Prozent. Und jetzt geht es natürlich weiter. Irgendwann kommt der neue Astra, der genauso wichtig ist wie der Corsa. Das nächste Astra-Modell ist ein entscheidender Schritt für uns. Er muss wieder zum strahlenden Kern der Marke werden. Und das Potenzial hat dieses Auto auch. Es wird ein emotional designtes Fahrzeug mit großartigen Motoren und einem komplett neuen Interieur. Es wird neue Maßstäbe setzen.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Was passiert über die Opel-Klassiker hinaus?
Die große strategische Frage war ja, was wir mit unseren MPVs machen, in denen wir mit dem Zafira und dem Mervia stark sind. Aber: Das Segment schmilzt wie das Eis in der Sonne. Wir haben die Konsequenz gezogen und ein Konzept entwickelt, das wir CUV nennen, Cross Utility Vehicle. Dabei erhalten wir die Haupteigenschaften unserer MPVs – also Raum und etwas höheres Sitzen –, gehen aber deutlich Richtung Lifestyle, Crossover, SUV. Mehr kann ich noch nicht verraten. Aber wir versuchen auch da wieder, etwas Eigenständiges zu machen. Beide Fahrzeuge werden jetzt ganz neu, ganz frisch. Ich erwarte, dass sie sehr wichtig für die Marke werden.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Also Zafira und Meriva werden umgetrimmt auf Lifestyle.
Aber so, dass die Familie das auch kaufen kann. Und es geht weiter. Wir haben ja kürzlich bekanntgegeben, dass es neben dem Insignia mit einem größeren SUV Ende der Dekade ein zweites Flaggschiff der Marke geben wird. Das wird ein Traum. Made in Rüsselsheim. Dieses Modell wird auch extrem emotional sein und voll für das stehen, wie wir als Opel gesehen werden wollen: als eine Marke mit tollen Innovationen, mit emotionalem Design, aber erreichbar.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Teil der Opel-Strategie abseits der Modelle war, Chevrolet in Europa vom Markt zu nehmen…
Richtig. Wir haben damit Klarheit in unsere Showrooms bekommen. Da soll nicht ein Trax neben einem Mokka stehen und ein Cruze neben einem Astra. Und wir wollten unsere Händler überzeugen, die Chevrolet und Opel hatten, dass sie den frei werdenden Platz für Opel nutzen. Das ist uns zu mehr als 80 Prozent gelungen. Ein wichtiger Schritt dafür war, dass wir den Karl ins Portfolio genommen haben. Das ist unser Einstiegsauto mit einem psychologisch wichtigen Preis von unter 10.000 Euro. Aber Karl wird kein Billigauto, sondern ein richtig vollwertiges, viertüriges kleines Einstiegsmodell.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Wie haben Sie es geschafft, GM davon zu überzeugen, Chevrolet aus Europa raus zu nehmen?
Das ist ein Zeichen dafür, dass es heute im GM-Konzern anders läuft als in der Vergangenheit. Früher hat man gesagt, Chevrolet ist eine globale Marke, die muss jetzt überall sein. Da gehen wir eben heute komplett anders ran. Es gibt nur ein gemeinsames Ziel: Wir wollen als GM in Europa erfolgreich sein. Und wir sind gemeinsam zu der Erkenntnis gekommen, dass uns das nur mit Opel gelingen kann.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Wie würden Sie das Verhältnis zwischen Opel und GM heute beschreiben?
Konflikte sind Vergangenheit. Inzwischen herrscht Konsens darüber, dass GM für den Erfolg in Europa Opel braucht. Und wir brauchen GM, weil wir mit einem Volumen von einer Million Autos pro Jahr alleine kein vollständiges Portfolio anbieten können. Opel kann nur erfolgreich funktionieren, wenn wir uns in ganz engem Schulterschluss mit GM aufstellen, auf globale Architekturen setzen und die Synergien im Konzern nutzen. Diese Sichtweise herrscht im neuen Management. Das war für mich das entscheidende Gespräch, das ich geführt habe, bevor ich gekommen bin.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Und auf welche wirtschaftlichen Ziele haben Sie sich eingeschworen?
Ich habe mich zur Rückkehr in die schwarzen Zahlen im Jahr 2016 bekannt. Aber nicht nur ich. Auch Mary Barra und Dan Ammann haben gesagt, dass wir 2016 in Europa die Gewinnschwelle erreichen werden. Und wir erwarten, dass wir bis 2022 fünf Prozent Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern erwirtschaften. Übrigens nicht neun oder zehn Prozent, die GM weltweit erwirtschaften will, sondern fünf Prozent. GM erkennt an, dass Europa ein Verdrängungsmarkt ist.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Sie haben kürzlich die Produktion des SUV in Rüsselsheim verkündet, Bochum ist im Prinzip abgewickelt, Saragossa ist durch die Hereinnahme des Mokka gestärkt. Reichen diese Maßnahmen, um die Produktionsauslastung in den Opel-Werken entscheidend zu verbessern?
In Rüsselheim produzieren wir ja ab Ende der Dekade nicht nur das SUV. Ab Januar 2015 fertigen wir hier auch den Zafira – zusätzlich zum Insignia in allen seinen Varianten. Alleine für die SUV-Produktion nehmen wir 245 Millionen Euro in die Hand, in Eisenach haben wir allein für den Adam 200 Millionen Euro investiert. Ein Drittel des Holden-Volumens wird künftig aus unseren europäischen Werken kommen. Das spanische Werk Saragossa wird dann voll ausgelastet sein. Wir investieren auch in die Motoren- und Getriebeproduktion – in Kaiserslautern, Rüsselsheim und im polnischen Tichy. Auch mit Blick auf die Werksauslastung orientieren wir uns am Ziel von acht Prozent Marktanteil. Wir wollen unsere Werke bis 2022 möglichst komplett dreischichtig auslasten.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Hört sich nach einem klaren Bekenntnis zu den Standorten an.
Das ist es auch. Wir haben in jedem Werk in Deutschland die Weichen für die Zukunft gestellt. Unabhängig davon haben wir ja schon einen Standortsicherungsvertrag mit der Zusage, dass bis 2018 die Arbeitsplätze sicher sind. Das ist nicht selbstverständlich, wie Sie wissen…

AUTOMOBIL PRODUKTION: Bleibt das Problem Russland. Die Fortschritte bei Opel werden durch den Einbruch in Russland zunichte gemacht…
Was dort passiert, ist schon hart. Unser Absatz ist in diesem Jahr bis dato um gut 27 Prozent eingebrochen. Vergessen Sie nicht: Russland war 2013 unser drittgrößter Markt. Opel hat dort rund 100.000 Autos verkauft, Chevrolet etwa 200.000 und dann kam noch Cadillac dazu. Zum Absatzeinbruch kommt mit dem Rubel-Absturz ein weiteres Riesenproblem hinzu – nicht nur für uns, sondern für alle. Jetzt herrscht große Zurückhaltung bei Investitionen. Damit stockt auch die Lokalisierung, Teile müssen importiert werden, und deshalb schlägt der Währungseinbruch voll durch.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Und wie wollen Sie das Thema angehen?
Wir sind sehr vorsichtig mit Investitionen. Zudem haben wir eine Schicht in St. Petersburg herausgenommen. 500 Menschen sind davon betroffen. Wir haben Preise erhöht, um auf die Schwäche des Rubels zu reagieren. Ich muss zugeben, dass uns das beim Marktanteil nicht gerade geholfen hat. Aber auf der anderen Seite versuchen wir jetzt im Rahmen dessen, was wir dort tun können, unser Ergebnis zu verbessern. Keine Frage: Das wird eine Belastung sein, die wir durch Erfolge auf anderen Märkten kompensieren müssen.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Inwieweit wird zu dieser Kompensation die Kooperation mit PSA beitragen? Es ist noch kein Auto auf der Straße. Aber Kooperation scheint schon wieder eine Geschichte von gestern.
Keinesfalls. Wir fertigen die CUVs zusammen, und wir kooperieren im Bereich Stadtlieferwagen. Und diese Projekte laufen bereits, wie im Zeitplan vorgesehen. Wir machen diese Projekte deshalb mit PSA, weil das genau die Autos sind, die wir nicht im Konzern haben. Wir haben keine Architektur, auf die wir aufsetzen können. Deshalb werden wir Skaleneffekte mit PSA schaffen.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Das heißt, die Kooperation wird auch weiterlaufen.
Erst einmal machen wir diese genannten Modelle. Die werden dann ja viele Jahre zusammen gefertigt. Es ist also genügend Zeit zu überlegen, wie es weitergeht.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Wir haben mit Image angefangen, lassen Sie uns damit aufhören. Was sind denn ihre wesentlichen Erkenntnisse aus der Twitter-Geschichte?
Ich sehe das als Erfolg. Denn ich glaube, damit kann ich rüberbringen, dass wir anders sind, dass wir nahbar sind. Es scheint für mittlerweile einige Tausend Menschen sehr interessant zu sein, was der Chef eines Automobilunternehmens den ganzen Tag so macht. Mir bereitet das auch viel Spaß, zumal ich eine hohe Affinität zum Internet habe. Es ist einfach faszinierend, wie und auf was die Leute reagieren.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern Opel Europa General Motors

Das Interview führte Frank Volk