Absatz deutscher Autohersteller

Bei den deutschen Autoherstellern geht es wieder aufwärts. Das liegt vor allem daran, dass zuletzt die Geschäfte in China wieder anzogen. Bild: Pixabay

| von Roswitha Maier

Bei den deutschen Autoherstellern geht es wieder aufwärts. Das zeigen die jüngsten Verkaufszahlen von Daimler, Volkswagen und Porsche. Mercedes-Benz lieferte von April bis Juni weltweit 457.711 Autos aus, das waren gut 20 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das lag vor allem an Europa und Nordamerika. In China fand Mercedes bereits wieder in die Wachstumsspur zurück und erzielte im größten Automarkt der Welt ein Auslieferungsplus von fast 22 Prozent. Auch inklusive des schwachen ersten Quartals hat der Autoproduzent dort seit Jahresanfang wieder eine positive Bilanz vorzuweisen.

Im Volkswagen-Konzern fingen sich die Verkaufszahlen ebenso, weil die Geschäfte in China anzogen. Im Juni gingen die Auslieferungen weltweit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 17,5 Prozent auf etwa 804.000 Fahrzeuge zurück. Für das gesamte erste Halbjahr steht eine Abnahme um 27,4 Prozent auf knapp 3,9 Millionen Wagen in der Verkaufsbilanz. Während sich das chinesische Geschäft im Juni weiter erholte (minus 3,9 Prozent) und für die gesamte übrige Region Asien-Pazifik sogar eine leichte Steigerung von 0,2 Prozent zustande kam, blieben die Verkaufsrückgänge im Heimatmarkt Westeuropa (minus 29,9), sowie in Südamerika (minus 27,0) und Nordamerika (minus 22,8 Prozent) beträchtlich.

Der Sportwagenbauer Porsche lieferte im ersten Halbjahr knapp 117.000 Fahrzeuge an Kunden weltweit aus. Das waren zwölf Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. In Deutschland gingen die Auslieferungen um 25 Prozent zurück. In Europa insgesamt lag das Minus bei 18 Prozent. In den USA, dem zweitgrößten Einzelmarkt, waren es 20 Prozent. In China, wo Porsche weltweit die meisten seiner Autos verkauft, zog der Markt bereits wieder so sehr an, dass für das Halbjahr lediglich ein Minus von sieben Prozent stand.

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