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Im September letzten Jahres hatte der zum VW-Konzern gehörende Lastwagenhersteller MAN angekündigt, 9.500 Stellen in Deutschland und Österreich streichen zu wollen. Bild: MAN

| von Roswitha Maier

Betriebsratschef Saki Stimoniaris sagte: "Das Unternehmen ist keinen Millimeter von seinen Kahlschlag-Plänen abgerückt. So verhandelt man nicht, das ist unanständig. Wir lassen uns nicht vorführen und kehren erst an den Tisch zurück, wenn das Unternehmen ernsthaft zu Verhandlungen bereit ist."

Der zum VW-Konzern gehörende Lastwagenhersteller hatte im September angekündigt, 9.500 Stellen in Deutschland und Österreich zu streichen, Teile der Produktion zu verlagern und einzelne Standorte zu schließen. Mit der Aufkündigung der bis 2030 geltenden Standort- und Beschäftigungssicherungsvereinbarungen seien auch betriebsbedingte Kündigungen möglich, erklärte der Betriebsrat.

Jürgen Kerner, Hauptkassierer der IG Metall und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bei MAN Truck & Bus, sagte: "Die IG Metall wird es nicht tolerieren, dass der MAN Unternehmensvorstand - offensichtlich ohne tragfähiges Zukunftskonzept für die Belegschaft - die Abwicklung eines der letzten Nutzfahrzeugherstellers in Deutschland kompromisslos vorantreibt." Stimoniaris sagte, die Unternehmensvertreter "sollen selbst erklären, warum diese stolze MAN abgewickelt werden soll - denn nichts anderes stellen die Pläne des Unternehmens dar."

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