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Bereits im vergangenen Jahr hat der britische Luxuswagenbauer ein Minus von knapp 63 Millionen Pfund eingefahren. Bild: Aston Martin

| von Roswitha Maier

Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen ein Minus von knapp 63 Millionen Pfund eingefahren. Der Umsatz sackte in der Corona-Krise um 64 Prozent auf 146 Millionen Pfund ab. Aston Martin schwächelt schon länger bei den Auslieferungen, im ersten Halbjahr waren es mit 1.770 Autos rund 63 Prozent weniger.

Aston Martin setzt große Hoffnungen in den ersten SUV, genannt DBX. Er soll die Wende bringen, im Juli wurden die ersten Exemplare ausgeliefert. Mit ihm wollte das Unternehmen die Gesamtproduktion bis 2023 mehr als verdoppeln. Eines der Vorbilder ist der erfolgreiche SUV Urus vom Nobel-Konkurrenten Lamborghini.

Für den Produktionsstart des Autos hatte das Unternehmen viel Geld in die Hand genommen. Am Jahresanfang musste Aston Martin über eine Finanzspritze von Investoren rund um den Formel-1-Milliardär Lawrence Stroll gerettet werden, der mittlerweile Verwaltungsratschef ist. Zuletzt holten die Briten Tobias Moers von der Mercedes-Sportwagentochter AMG als Vorstandschef an Bord, der Anfang August startet.

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