Photovoltaik-Anlage im ungarischen Audi-Werk Győr

Die Photovoltaik-Anlage wurde auf den Dächern der beiden Logistik-Hallen installiert. Bild: Audi

| von Claas Berlin

Nach dem Werk in Brüssel, das 2018 umgestellt wurde, hat nun der zweite von fünf Audi-Standorten dieses Ziel erreicht. Alle Maßnahmen zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks an den Standorten, in der Produktion und der Logistik werden unter der Mission:Zero gebündelt. Im Fokus stehen die Herausforderungen Dekarbonisierung, Wassernutzung, Ressourceneffizienz sowie Biodiversität. Ein wichtiges Etappenziel im Handlungsfeld Dekarbonisierung hat die VW-Tochter bereits erreicht: Seit Jahresbeginn beziehen alle Audi-Werke ausschließlich grünen Strom.

„Für Audi Hungaria ist Nachhaltigkeit essentiell. Der Solarpark trägt dazu bei, dass wir bilanzielle CO2-Neutralität erreicht haben. Wir legen großen Wert darauf, unsere Produkte immer umweltfreundlicher zu entwickeln und den ökologischen Fußabdruck unserer Tätigkeit kontinuierlich zu verringern”, sagte Alfons Dintner, Vorstandsvorsitzender von Audi Hungaria.

2019 sparte Audi Hungaria durch zahlreiche Effizienzmaßnahmen mehr als 18.000 Megawattstunden Energie und vermied CO2-Emissionen in Höhe von knapp 5.750 Tonnen. Derzeit nicht vermeidbare Emissionen, wie etwa aus den Motorenprüfständen, kompensiert der Premiumhersteller durch international anerkannte und zertifizierte Carbon Credits.

Der Eintrag "freemium_overlay_form_apr" existiert leider nicht.