Fahrzeugstudien von BMW und Daimler

Ein von BWM und Daimler gemeinschaftlich entwickeltes autonomes Fahrzeug wird es vorerst nicht geben. Bild: BMW

| von Yannick Tiedemann

Beide Unternehmen hätten sich nach „intensiver Prüfung und im besten partnerschaftlichen Einvernehmen“ darauf geeinigt, sich auf ihre „eigenen Entwicklungspfade“ zu fokussieren und den Austausch zur Fortentwicklung des automatisierten Fahrens ruhen zu lassen, heißt es aus Stuttgart und München.

Sowohl BMW als auch Daimler betonten, dass eine Zusammenarbeit zu einem späteren Zeitpunkt „weiterhin möglich“ sei. Man habe erst nach erfolgter Vertragsunterzeichnung im vergangenen Jahr detaillierte Gespräche auf Expertenebene führen und gemeinsam mit Lieferanten über Technologieroadmaps sprechen können, heißt es. Durch diesen Austausch sei man zu der Erkenntnis gelangt, dass angesichts des „hohen Aufwands für eine gemeinsame technologische Basis“ und der „gesamtunternehmerischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen“ die Kooperation momentan nicht erfolgreich umgesetzt werden könne.

 

Erst im Sommer 2019 kam die Entwicklungspartnerschaft der beiden süddeutschen Premium-OEMs beim Zukunftsthema autonomes Fahren zustande. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollten unter anderem Technologien für Fahrassistenzsysteme und hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen sowie automatisierte Parkfunktionen entstehen. Die Kooperation sollte darüber hinaus offen für andere Player sein. So wurde gemutmaßt, dass sich auch Premium-Konkurrent Audi dem Duo anschließen könnte.

Nachdem BMW und Mercedes-Benz bei selbstfahrenden Autos nun wieder getrennte Wege gehen, blieben die Kooperationen auf anderen Technologiefeldern von der neuerlichen Entscheidung unbeeinflusst, betonen beide OEMs. Dazu gehört die Zusammenarbeit beim Kartendienst Here sowie die in einem Joint Venture gebündelten Mobilitätsdienste unter der Dachmarke „Your Now“.

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