NIO es8

Nio hat nach wie vor mit anhaltenden Verlusten und fehlendem Eigenkapital zu kämpfen. So musste das chinesische Startup-Unternehmen im vergangenen Jahr etwa die Pläne für den Bau eines eigenen Werks in Shanghai fallen lassen. Bild. Nio

| von Stefan Grundhoff

Die Gesamtinvestition, einschließlich der eigenen Finanzierung und der eingeworbenen Mittel, soll 150 Millionen US-Dollar nicht überschreiten. In der Zwischenzeit veröffentlichte Nio eine Erklärung, wonach „Finanzierungsmöglichkeiten und strategische Möglichkeiten mit der Guangzhou Automobile Group geprüft wurden und die gesamte kommerzielle Diskussion noch vorläufig ist und zwischen den Parteien keine endgültige Vereinbarung getroffen wurde“.

Nach Nios jüngstem Quartalsbericht hat das Jungunternehmen aus Shanghai nach wie vor mit anhaltenden Verlusten und fehlendem Eigenkapital zu kämpfen. Die Finanzmittel reichen demnach nicht aus, um das für den fortlaufenden Geschäftsbetrieb in den nächsten zwölf Monaten erforderliche Betriebskapital und die Liquidität bereitzustellen.

Der operative Verlust von Nio belief sich im dritten Quartal 2019 auf umgerechnet 350 Millionen Dollar, was einem Rückgang von 25,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.