GM Factory Lordstown Ohio

General Motors hat den Verkauf seines Montagewerks in Lordstown/Ohio abgeschlossen. Bild: General Motors

| von Stefan Grundhoff

Finanzielle Details des Verkaufs wurden bisher nicht bekannt gegeben. Steve Burns, jetzt CEO von Lordstown Motors, widmet sich Berichten zufolge derzeit der Kapitalbeschaffung. „Wir werden für eine Weile Gelder sammeln. Wir müssen als Autounternehmen bestehen“, so Steve Burns gegenüber Automotive News. Lordstowns erstes Produkt mit dem neuen Namen Endurance richtet sich speziell an Käufer von professionellen Fuhrparks. Die Workhorse Group, zu der im Wesentlichen LMC gehört, bietet derzeit für einen Großauftrag für künftige Posttransportfahrzeuge. Nach Aussagen von Steve Burns könnte das Werk in Lordstown diese Posttransporter bauen, wenn man sich diesen Auftrag sichern würde.

Darüber hinaus sollen die 6.000 Vorbestellungen, die Workhorse für seinen Prototyp W-15 bisher erhalten hat, in die Fertigung gehen. Dabei will Lordstown mit der Gewerkschaft UAW zusammenarbeiten, um Mitarbeiter einzustellen, die nach dem Ende der GM-Produktion gekündigt wurden. „Wir werden unser Hauptquartier im Werk in Lordstown aufbauen und planen, den Endurance-Pick-up-Truck unter Einsatz erfahrener Mitarbeiter zu bauen, die Millionen von Fahrzeugen im selben Werk produziert haben“, so Steve Burns. Der Endurance ist ein Elektro-Allradler, der über Radnebenmotoren angetrieben wird.