Das SUV-Modell Kia Mohave

Kia möchte die heimische Produktion der Modelle Mohave und Seltos erhöhen. Die eigene Belegschaft muss jedoch noch zustimmen. Bild: Kia

| von Stefan Grundhoff

Kia plant, mit der eigenen Gewerkschaft im nächsten Monat Verhandlungen über die Steigerung der Produktionskapazitäten des neuen SUV vom Typ Mohave im südkoreanischen Werk Hwaseong zu führen. Wir die Wirtschaftszeitung Maeil Business Newspaper berichtet, soll das Volumen von derzeit 1.700 Fahrzeugen auf 2.000 bis 2.300 Einheiten pro Monat gesteigert werden.

Der koreanische Autohersteller hat dazu seine Produktionslinien aufgerüstet, um die Leistung im Werk Hwaseong und das Volumen des neuen Kia Seltos zu steigern. Um die Produktionseinheiten pro Stunde zu erhöhen, benötigt der OEM die Zustimmung der Gewerkschaft. Der Mohave wird in der Produktionslinie in Hwaseong gefertigt, die auch für den neuen Sorento verantwortlich sein wird, der sein Debüt im März 2020 feiern soll. Der Seltos teilt sich hingegen eine Linie im Werk Gwangju mit anderen SUVs wie dem Sportage und dem Soul.

Im letzten Jahr hat Kia Facelifts vom Mohave und dem Seltos auf den Markt gebracht. Nach Herstellerangaben lag der Mohave-Absatz in Südkorea zwischen September und Dezember 2019 bei rund 7.200 Einheiten, verglichen mit rund 2.000 Einheiten zwischen Januar und August. Die enorme Nachfrage nach den Modellen hat zu langen Wartezeiten geführt. Durch die Steigerung der Produktion will Kia die wachsende Nachfrage nach beiden Fahrzeugen befriedigen und die Wartezeiten merklich verkürzen.