Ford-Werk Koeln Fiesta-Montage

Zusammenarbeit von Mensch mit Maschine in der Ford Fiesta-Fertigung: Ausgestattet mit Schrauben und Stoßdämpfer fährt der Leichtbauroboter automatisch in Richtung des Radhauses der Fahrzeug-Karosserie. Dort kontrolliert der Mitarbeiter noch einmal die Position, geführt über einen Haltegriff am Roboter, und gibt das Signal zum Schrauben. Bild: obs/Ford-Werke GmbH/Friedrich Stark

Wie man bei Ford betont, handelt es sich bei dieser vollständigen Integration der neuen Automatisierungstechnik in die bestehende Fahrzeugmontage industrieweit um eine der ersten ihrer Art. Das neue System in der Ford Fiesta-Fertigung übernimmt beim Einbau der Stoßdämpfer die Überkopf-Arbeit. Damit sorge man für mehr Ergonomie und entlaste die Mitarbeiter, heißt es. "Die Kölner Ford Fiesta-Produktion ist weltweit das erste Ford-Werk, das auf diese innovative Technologie setzt. Die Fahrzeugproduktion in Köln gehört zu den effizientesten der Welt. Dies erreichen wir, in dem wir immer wieder versuchen, das bestehende System zu optimieren sowohl von Seiten der Fertigungstechnik als auch von den Arbeitsabläufen", sagte Karl Anton, Director Vehicle Operations bei Ford Europa.

 

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Diese neueste Generation der Leichtbauroboter unterstützt die Mitarbeiter, die im Bereich der Stoßdämpfer-Montage arbeiten. Bisher mussten sie an ihrer Station Handgriffe über Kopf ausführen. "Schwierig dabei war nicht nur das Arbeiten über Kopf. Gleichzeitig hatten die Mitarbeiter auch ein luftbetriebenes Schraubwerkzeug und den Stoßdämpfer in der Hand, die durch ihr Gewicht noch zusätzlich belastet haben. Beides fällt durch das neue System nun weg und ist damit aus ergonomischer Sicht ein deutlicher Fortschritt für die Mitarbeiter", erklärte René Zimmermann, Leiter Fabrikations- und Werktechnik der Ford-Werke GmbH in der Kölner Endmontage.

Die kollaborierenden Leichtbauroboter verfügen über modernste Sensorik und keinerlei Kanten. Ein leichtes Berühren durch den Mitarbeiter genügt und der Roboterarm weicht zurück. Daher ist im Gegensatz zu bisherigen automatisierten Systemen weder ein Schutzgitter, noch zusätzliche Sicherheitsbekleidung notwendig.