Der e-tron quattro concept ist laut Audi von Grund auf als Elektroauto konzipiert. Er verfolgt das “Aerosthetics”-Konzept des Ingolstädter Premiumherstellers: Das soll technische Maßnahmen zur Verringerung des Luftwiderstands mit kreativen Designlösungen verbinden. Bewegliche Aerodynamik-Elemente an der Front, an den Flanken und am Heck verbessern die Umströmung des Autos. Der aerodynamisch optimierte Unterboden ist komplett geschlossen. Mit einem cw-Wert von 0,25 setzt das Auto eine neue Bestmarke im SUV-Segment. Dies trägt zur hohen Reichweite von mehr als 500 Kilometern bei.

Die Studie basiert auf dem Modularen Längsbaukasten der zweiten Generation, der bei Antrieb und Package große Spielräume ermöglicht. In der Länge liegt sie zwischen dem Audi Q5 und dem Q7. Mit seiner SUV-typischen Karosserie und der flachen, coupéhaften Kabine wirkt das e-tron quattro concept sehr dynamisch. Der Innenraum bietet Platz für vier Personen.

Die große Lithium-Ionen-Batterie liegt zwischen den Achsen und unter der Fahrgastzelle. Diese Einbaulage sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und eine ausgewogene Achslastverteilung. Das soll dem Wagen eine im Segment überlegene Fahrdynamik und Fahrsicherheit ermöglichen.

Beim Antrieb nutzen die Ingenieure ihre Erfahrung mit dem elektrisch angetriebenen Sportwagen R8 e-tron. Drei E-Maschinen ? eine an der Vorderachse, zwei an der Hinterachse ? treiben den Audi e-tron quattro concept an. Damit wird er zum elektrifizierten quattro, zum e-tron quattro ? er soll effizient und dynamisch zugleich sein.

Wie dynamisch ist bislang noch unklar. Angeblich soll es aber sogar eine Version mit über 700 PS geben, um dem Tesla-Topmodell mit ebenfalls mehr als 700 SP Paroli bieten zu können.

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gp