• Volkswagenstand auf der Peking Auto Show 2014

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  • Peking Auto Show 2014

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  • Mini Paceman

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  • Nissan Llannia Concept

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  • MG auf der Auto China 2014

    MG auf der Auto China 2014

  • Mercedes-Benz auf der Auto China 2014 in Peking. Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars und Hubertus Troska, Vorstandsmitglied der Daimler AG verantwortlich für China bei der Weltpremiere des Mercedes-Benz Concept Coupé SUV.

    Mercedes-Benz auf der Auto China 2014 in Peking. Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars und Hubertus Troska, Vorstandsmitglied der Daimler AG verantwortlich für China bei der Weltpremiere des Mercedes-Benz Concept Coupé SUV.

  • Lexus NX 200T

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  • Honqi H5 3

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  • Citröen DS6 WR

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  • Citröen DS 5LS

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  • Bugatti Black Bess und Typ-18

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  • BMW Vision Future Luxury

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  • Bentley Hybrid Concept

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  • Auto China Peking 2014

    Auto China Peking 2014

  • Audi Offroad Concept

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  • Auto China Peking 2014

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  • VW Golf R400 Concept

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  • Volvo-S60l Plug-in-Hybrid

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  • Porsche-Cayman GTS

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  • Porsche Boxster GTS

    Porsche Boxster GTS

Wer schon einmal auf dem Hamburger Fischmarkt oder einem orientalischen Basar unterwegs war, kann sich ein Bild von den gewaltigen Messehallen der Auto China in Peking machen. Überfüllte Gänge, gleißend helle Scheinwerfer und brüllende Chinesen – in Peking ist alles etwas anders als in der westlichen Welt. Die Auto China hat sich in den vergangenen Jahren zur wohl wichtigsten Automesse der Welt aufgeschwungen. Doch länger als ein paar Stunden hält man es inmitten dieses Informations-Tsunami nicht aus. Dabei spielt die große Autoshow vor den stauverseuchten Toren Pekings eine immer größer werdende Rolle. Längst steht ein Ausblick auf den nächsten 7er BMW nicht mehr in Deutschland oder den USA. BMW will der Mercedes S-Klasse hier zeigen, dass der Kampf längst noch nicht gewonnen ist. Gleiches gilt für die realitätsnahe Studie des Mercedes MLC. Die gibt es nicht wenige Tage zuvor in New York, sondern in Peking zu bestaunen. Marktstart ebenso wie beim neuen 7er: zweite Jahreshälfte 2015.

Die Gründe liegen auf der Hand. Jeder Automobilkonzern weiß um das gigantische Kundenpotenzial Chinas. Europa steht längst im düsteren Schatten; allein die USA können noch mithalten. Doch gegen zweistellige Zuwachsraten haben auch die Amerikaner kaum noch Gegenargumente auf vier Rädern. Dabei sind sich alle bewusst, dass das ertragreiche China-Geschäft gewaltige Risiken birgt. Mittlerweile haben sieben Distrikte wegen überfüllter Straßen Zulassungsbeschränkungen für neue Autos erlassen. Weitere drei sollen folgen, und in Peking gibt es mittlerweile eine Kennzeichenlotterie. Die Analysten von IHS Automotive rechnen trotzdem in diesem Jahr mit einem Zuwachs von knapp neun Prozent. 2013 gab es 17 Millionen Neuzulassungen – Tendenz steigend. „Ein wesentlicher Markttreiber war die starke Nachfrage nach Offroad-Fahrzeugen“, ergänzt Henner Lehner von IHS.

Hier und da zählen in diesem Jahr auch Elektrokreationen einiger Hersteller zum Premieren-Stamm. Fahrende grüne Daumen von Denza, VW, BMW oder Audi tun sich in China ebenso schwer wie in der restlichen Welt. Ursprünglich sollten in China bis 2015 500.000 Elektromobile unterwegs sein. Aktuell sind gerade einmal 70.000. Chinesische Hersteller wie SAIC, Dongfeng, Roewe oder FAW haben es abseits der internationalen Kooperationen auf dem Heimatmarkt unverändert schwer gegen die ebenso innovative wie imageträchtige Konkurrenz. Wer etwas auf sich hält, fährt ein deutsches Importmodell – am besten mit langem Radstand und Luxusausstattung. Für den Antrieb interessieren sich die chinesischen Kunden nicht einmal am Rande. Viel wichtiger für die Autohersteller: 75 Prozent aller Autofahrer wollen sich in den nächsten zwei Jahren einen Neuwagen kaufen. In den USA sind das knapp 70, in Europa nicht einmal 50 Prozent.

Wenn in China etwas zählt, ist es Image und Komfort. Da kommen spektakuläre Sportler wie der 1.200 PS starke Bugatti Veyrin Black Bess genauso Recht wie das 585 PS starke Mercedes S 63 AMG Coupé und selbst der Golf R donnert hier mit 400 PS auf die Bühne. Genauso schnell fahren die beiden neuen GTS-Modelle aus dem Hause Porsche. Sowohl der Cayman als auch der Boxster sind nun 15 PS und zehn Newtonmeter stärker als ihre S-Versionen. Sie sollen den Chinesen beibringen, dass Porsche eigentlich eine Sportwagenmarke ist. Auf den überfüllten Straßen von Peking, Shanghai oder Guangzhou sind fast ausschließlich Panamera und Cayenne unterwegs. Keine Frage, dass der neue Porsche Macan hier zu einem Bestseller wird. In diese Kerbe soll auch das Audi TT Offroad-Concept schlagen. Doch der ist ebenso erst einmal Zukunftsmusik wie Mercedes MLC und BMW Vision Future Luxury, während der aufgefrischte VW Touareg ebenso wie die Neulinge BMW X4 und die Mercedes C-Klasse mit langem China-Radstand schon bald in autobegeisterte Kundenhände gehen. Wer auf Premium verzichten kann, steigt in den neuen Volvo S60 L Plug-In-Hybrid oder den aufgefrischten Ford Focus.

Bereits vor einem halben Jahr hatte Lexus auf der IAA mit dem Konzeptfahrzeug LF-NX einen Ausblick auf einen kompakten SUV gewährt, der nun in Peking in voller Serienreife zu bestaunen ist. Der NX ist 4,63 Meter lang und rangiert sich somit unter dem RX ein. Der Citroen DS6 WR liegt mit seinen 4,55 Metern zwar noch darunter, doch macht dies sein 4,70 Meter langer Bruder DS 5LS wieder wett. Die wankenden Franzosen haben scheinbar endlich auch in China eine Fährte aufgenommen und wollen die von allen umworbenen Premiumkunden in exklusiven DS-Shops für sich gewinnen.

Volkswagen, seit Jahrzehnten überaus erfolgreich in China, will die Marke emotionalisieren. Das soll mit Autos wie dem New Midsize Coupe gelingen, das einen Ausblick auf ein Jetta Coupé gibt. Der Viertürer greift auf einen 220 PS starken Turbobenzinmotor zurück und fährt bis zu 244 Kilometer pro Stunde schnell. Pünktlich zum 40. Geburtstag ist eigens für China eine Editions-Version des VW Golf gefertigt worden. In dem auf 19 Zoll Leichtmetallrädern fahrenden Urahn des bis heute mehr als 30 Millionen Mal verkauften VW-Bestsellers, sind erstmals Holzapplikationen in den Türverkleidungen und auf der Beifahrerseite der Schalttafel im Einsatz.

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Marcel Sommer / Stefan Grundhoff; press-inform