• Die nicht allzu üppige Modellpflege des 4,97 Meter langen Audi A7 beschränkt sich auf leichte Modifikation an der Front und am Kühlergrill. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Die nicht allzu üppige Modellpflege des 4,97 Meter langen Audi A7 beschränkt sich auf leichte Modifikation an der Front und am Kühlergrill. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • BMW wird die Neuauflage seiner Verkaufsschlagers X6 nunmehr wohl nicht in Russland, sondern erst auf dem Pariser Autosalon zeigen. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    BMW wird die Neuauflage seiner Verkaufsschlagers X6 nunmehr wohl nicht in Russland, sondern erst auf dem Pariser Autosalon zeigen. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Äußerlich kaum sichtbar sind diverse Aerodynamik-Verbesserungen beim BMW X6. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Äußerlich kaum sichtbar sind diverse Aerodynamik-Verbesserungen beim BMW X6. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Optisch orientiert sich der BMW X6 am Basis-Bruder X5. An der Front machen lediglich große Lufteinlässe den Unterschied. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Optisch orientiert sich der BMW X6 am Basis-Bruder X5. An der Front machen lediglich große Lufteinlässe den Unterschied. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Preisbrecher: Der Dacia Logan bekommt ein aufgefrischtes Design. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Preisbrecher: Der Dacia Logan bekommt ein aufgefrischtes Design. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  •  Der Kia GT4 Stinger nimmt Anleihen an amerikanischen Muscle Cars -zumindest in der Heckansicht...
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Der Kia GT4 Stinger nimmt Anleihen an amerikanischen Muscle Cars -zumindest in der Heckansicht... Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • ...von Vorne wirkt der Kia GT4 Stinger futuristisch.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    ...von Vorne wirkt der Kia GT4 Stinger futuristisch. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Kia Quoris: Der Name Quoris leitet sich aus den englischen Begriffen  Core (Kern oder Herzstück) und Qualitiy (Qualität) ab.
 ...von Vorne wirkt der Kia GT4 Stinger futuristisch.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Kia Quoris: Der Name Quoris leitet sich aus den englischen Begriffen Core (Kern oder Herzstück) und Qualitiy (Qualität) ab. ...von Vorne wirkt der Kia GT4 Stinger futuristisch. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  •  Verantwortlich für das Design des Kia Quoris zeichnet Ex-VW-Designer Peter Schreyer.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Verantwortlich für das Design des Kia Quoris zeichnet Ex-VW-Designer Peter Schreyer. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Auch zu sehen auf der Moskau Motor Show der Kia Soul EV.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Auch zu sehen auf der Moskau Motor Show der Kia Soul EV. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Die Formen des Crossovers wurden von der Studie Trackster inspiriert, die Kia 2012 auf der Chicago Auto Show vorgestellt hat.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Die Formen des Crossovers wurden von der Studie Trackster inspiriert, die Kia 2012 auf der Chicago Auto Show vorgestellt hat. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Lada enthüllt den Vesta, der den in die Jahre gekommenen Priora ersetzen soll. 
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Lada enthüllt den Vesta, der den in die Jahre gekommenen Priora ersetzen soll. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Spielzeug für große Jungs: Das S 65 AMG Coupé mit 630 PS.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Spielzeug für große Jungs: Das S 65 AMG Coupé mit 630 PS. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Vom Feinsten ist das Interieur des S 65 AMG Coupés.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Vom Feinsten ist das Interieur des S 65 AMG Coupés. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • 244.009 Euro kostet das Privileg, ein S 65 AMG Coupé sein Eigen zu nennen.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    244.009 Euro kostet das Privileg, ein S 65 AMG Coupé sein Eigen zu nennen. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Pfadfinder im Business-Anzug: Der Nissan Pathfinder.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Pfadfinder im Business-Anzug: Der Nissan Pathfinder. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Auch von Hinten macht der Nissan Pathfinder eine gute Figur.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Auch von Hinten macht der Nissan Pathfinder eine gute Figur. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Auch Nissans Mittelkasse Modell Sentra ist auf der Moskau Motorshow zu sehen.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Auch Nissans Mittelkasse Modell Sentra ist auf der Moskau Motorshow zu sehen. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Mit dem Adam Rocks will Opel die Frauenherzen erobern.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Mit dem Adam Rocks will Opel die Frauenherzen erobern. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Der Opel Adam Rocks soll einmal durch die Moskauer City flitzen.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Der Opel Adam Rocks soll einmal durch die Moskauer City flitzen. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Ein 550-PS-V8-Kompressor-Motor katapultiert den RangeRover Sport SVR in 4,7 Sekunden von null auf 100 km/h. 
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Ein 550-PS-V8-Kompressor-Motor katapultiert den RangeRover Sport SVR in 4,7 Sekunden von null auf 100 km/h. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Rennwagen: Der Renault Sport R.S.01.
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Rennwagen: Der Renault Sport R.S.01. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

  • Die Wolfsburger zeigen keine Weltpremieren, sondern setzen auf die bekannten Modelle, wie etwa den Golf Sportsvan. 
Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

    Die Wolfsburger zeigen keine Weltpremieren, sondern setzen auf die bekannten Modelle, wie etwa den Golf Sportsvan. Bild: Wolfgang Gomoll; press-inform

Die Moskau Motor Show steht in diesem Jahr unter keinem guten Stern. Die Spannungen zwischen Russland und der EU verschärfen sich beinahe täglich. Dennoch präsentieren Mercedes, VW & Co. ihre Neuheiten.

Russland und die EU ? das ist im Moment keine Hochzeit im Himmel. Fast kein Tag vergeht, an dem nicht eine neue Sanktions-Eskalationsstufe verkündet wird. Dennoch halten die Strategen bei BMW, Volkswagen oder Mercedes nach wie vor an dem Auftritt beim “Moscow International Automobile Salon (MIAS)” fest. Fast unisono lautet die Antwort aus den Konzernzentralen: “Die Moskau Motor Show ist eine wichtige Regionalmesse, an der wir teilnehmen werden.” Zu wichtig ist der russische Markt trotz aller Schwankungen. Also heißt die Devise business as usual, Augen zu und durch.

Verkaufszahlen in Russland rückläufig

Der russische Automarkt gilt als einer der wichtigsten weltweit. Bis Ende des Jahrzehnts soll er mit mehr als vier Millionen verkauften Neuwagen pro Jahr der größte europäische Markt werden und spätestens bis dahin Deutschland als Europas Nummer eins überholen. Doch die aktuellen politischen Schwierigkeiten legen einen Schatten über die Nachfrage auf dem russischen Automobilmarkt. Im angelaufenen Monat Juli gab es im Vergleich zum Vorjahr erneut einen Rückgang um fast ein Viertel. Nach den schwierigen Zeiten am Ende des vergangenen Jahrzehnts ist die russische Regierung gewarnt und denkt nicht zum ersten Mal über eine Art Abwrackprämie nach um besonders die Modelle der Einstiegs- und Mittelklasse für die russischen Käufer interessant zu machen. Den positiven Impuls, den die alle zwei Jahre stattfindende Moskau Motorshow auf den Markt abgeben sollte, wird es wohl kaum geben. Mehrere internationale Hersteller zogen ihre Modellpremieren aus Moskau zurück und lassen nach aktuellen Nachrichten auch die Konzernverantwortlichen nicht nach Russland reisen.

Oberklasse-Modelle im Fokus

Audi hat seinen überarbeiteten A7 im Gepäck. Die nicht allzu üppige Modellpflege des 4,97 Meter langen Luxus-Coupés beschränkt sich auf leichte Modifikation an der Front und am Kühlergrill sowie neue Rücklichter. Die serienmäßigen LED-Scheinwerfer können jetzt auf Wunsch mit der Matrix-Technik ausgestattet werden. Mercedes lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen und kontert mit dem Mercedes S 65 AMG Coupé. Der 630-PS-Zwölfzylinder-Dampfhammer hat ein maximales Drehmoment von 1.000 Newtonmetern. Das reicht für einen Sprint von null auf 100 km/h in 4,1 Sekunden. Allerdings hat so viel Spaß auch seinen Preis: 244.009 Euro kostet das Privileg, ein solches Auto ein Eigen zu nennen. Allerdings spielt der Kaufpreis bei der einheimischen Zielgruppe nicht zwingend die entscheidende Rolle.

BMW wird die Neuauflage seiner Verkaufsschlagers X6 nunmehr wohl nicht in Russland, sondern erst auf dem Pariser Autosalon zeigen. Optisch weniger brachial aber genauso kräftig wirbt der Range Rover Sport SVR um die russischen Kunden. Der 550-PS-V8-Kompressor-Motor katapultiert den Briten in 4,7 Sekunden von null auf 100 km/h. Opel will mit dem Adam Rocks die weiblichen Herzen erobern. Außerdem zu sehen: Neben dem Adam S eine weitere Studie, über die sich die Rüsselsheimer noch ausschweigen. Citroën zeigt den neuen Jumper und den DS 3 mit einer überarbeiteten Lichtgraphik. Porsche zaubert kein neues Modell für die alle zwei Jahre stattfindende Messe aus dem Hut, sondern präsentiert mit dem Hybrid-Renner 918 Spyder, dem Macan Turbo und den Macan S die für den russischen Markt relevanten Neuheiten.

Hyundai Limousine für russischen Markt

Bei Hyundai steht die Genesis Sportlimousine im Mittelpunkt. Der schicke Viertürer wurde speziell für Märkte, wie Russland entworfen. Die Designsprache “Fluidic Sculpture 2.0″ zeichnet sich bei der Oberklassen-Limousine durch einen lange Radstand und kurze Karosserieübergänge aus. Außerdem an Bord: Die Luxuslimousine Equus mit um 28 Zentimeter verlängerten Radstand. Die Schwestermarke kommt mit einem Dreigestirn bestehend aus dem Kia Soul EV, den überarbeiteten Kia Quoris und den GT4 Stinger. Während der Quoris ein Ableger der Limousine K9 ist, zeigt die schnittige Studie GT4 Stinger Kias sportliche Ambitionen. Der 2+2-Sitzer hat einen Vierzylindermotor, der 315 PS mobilisiert.

Renault beziehungsweise Billigtochter Dacia kommen in Russland gut an. Die Franzosen zeigen auf der Messe zwei Automobile, wie sie Gegensätzlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite ist der rustikal-preiswerte Dacia Logan und auf der anderen der Renault Sport R.S.01, ein Rennwagen, der im Rahmen der internationalen Rennserie “World Series by Renault” eingesetzt wird. Die Zutaten lesen sich geschmackvoll: 500 PS, Kohlefaser-Monocoque und ein Gesamtgewicht von rund 1,1 Tonnen. Mit Lada hat der gallische Autobauer noch ein weiteres Eisen im Feuer. Lada enthüllt den Vesta, der den in die Jahre gekommenen Priora ersetzen soll. Mazda zeigt die russischen Modelle, nicht aber den Mazda 2. Ebenso zurückhaltend präsentiert sich Volkswagen. Die Wolfsburger zeigen keine Weltpremieren, sondern setzen auf die bekannten Modelle, wie etwa den Golf Sportsvan. Dem Vernehmen nach zieht Nissan erstmals in Europa das Tuch von seinem neuen Pathfinder. Das Familien-SUV gibt es auch mit Hybrid-Antrieb bestehend aus einem 2,5-Liter-Vierzylinder und einem 15-kW-Elektromotor. Außerdem zu sehen: Der Nissan Sentra.

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Wolfgang Gomoll; press-inform