BMW Z4_Nachfolger

So langsam läuft die Maschine warm bei mit Spannung erwarteten Nachfolger des BMW Z4. Vorgestellt werden soll der Roadster im August in Pebble Beach. Bild: BMW

Den Präsentationstermin bei der großen US-Show der Autoschönheiten im August veröffentlichte nun die britische Autocar. Offiziell bestätigt ist das nicht, wann immer aber in den vergangenen Jahren wichtige Fahrzeuge aus der Spaßecke vorgestellt wurden, war Pebble Beach eine der ersten Adressen. Unter welchem Namen der Z4 antritt, ist immer noch offen, sicher ist, dass er nicht Z5 heißen wird. Von dem Wagen sind inzwischen einige Erlkönig-Aufnahmen in Umlauf. Diese lassen einen sehr sportlichen Roadster erahnen.

Angesichts deutlich schrumpfender Absatzzahlen im Roadster-Segment stand lange auf der Kippe, ob es überhaupt einen Nachfolger für den Z4 geben würde. Erst die Entscheidung für eine Kooperation mit dem japanischen Autobauer Toyota, der seinerseits den Supra wiederbelebt, machte den Weg frei für eine Neuauflage zweisitzigen Sportlers.

Produktion bei Magna in Graz

Warum diese Zusammenarbeit essentiell war, um den Roadster im Programm zu halten, zeigt eine aktuelle Absatzprognose von IHS Markit. So erwarten die Marktexperten für den Anfang 2019 in den Verkauf kommenden Z4-Nachfolger im Spitzenjahr 2020 rund 22.500 verkaufte Einheiten. Das ist  weniger als die Hälfte des Absatzes, den der aktuelle Z4 in seinem besten Jahr erzielte. Vom Supra, der ebenfalls 2019, aber deutlich nach dem Z4-Nachfolger kommen wird, erwartet IHS Markit ebenfalls rund 22.000 Einheiten im besten Jahr. Gebaut werden soll der Z4-Nachfolger hartnäckigen Gerüchten zufolge bei Magna in Graz, ebenso wie die Toyota-Variante des Sportlers. Bestätigt ist das aber noch nicht.