| von Stefan Grundhoff

Ab Juli geht es auch mit dem BMW X2 auf Wunsch an die Steckdose, denn nach verschiedenen anderen Modellen ist auch der Einsteiger-SUV der Bayern nunmehr als Plug-in-Hybride zu bekommen. Der Antriebsstrang ist dabei weitgehend mit dem des Mini Countryman sowie des BMW 225xe Active Tourer identisch. So wird der 1,5 Liter große Dreizylinder-Turbobenziner mit seinen 92 kW / 125 PS / 220 Nm von einem Elektromotor an der Hinterachse unterstützt, der 70 kW / 95 PS / 165 Nm maximales Drehmoment beisteuert. Die Leistung an die Vorderräder wird über eine Sechsstufenautomatik übertragen. Die Systemleistung von 162 kW / 220 PS / 385 Nm sorgt dafür, dass der BMW X2 xdrive 25e aus dem Stand in 6,8 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt; jedoch nur überschaubare 195 km/h schnell ist. Nicht viel für einen kleinen SUV mit deutlich mehr als 200 PS. Rein elektrisch ist der technische Zwilling des Mini Countryman PHEV maximal 135 km/h schnell und kann eine Distanz von mindestens 53 Kilometern ohne Nachladung zurücklegen. Der Normverbrauch liegt bei 1,7 bis 2,0 Litern Super bzw. 13,7 bis 15,0 kWh. An der Wallbox erstarkt die 10-kWh-Batterie im Heck des Fahrzeugs in etwas mehr als drei Stunden auf ihre volle Leistungsfähigkeit.

Zusammen mit der Einführung des neuen Hybriden bekam der BMW X2 eine überaus dezente Modellpflege. Nunmehr sind Selbstverständlichkeiten wie LED-Scheinwerfer und eine Durchladeeinrichtung im Verhältnis 40:20:40 serienmäßig an Bord und die bisher verfügbaren Nebelscheinwerfer wurden wie bei Audi oder Mercedes durch ein in die LED-Scheinwerfer integriertes Schlechtwetterlicht ersetzt. Die mindestens 47.250 Euro teure Hybridversion ist serienmäßig zudem mit einer Zwei-Zonen-Klimaautomatik sowie einer Standheizung und 17-Zoll-Alurädern ausgestattet. Das Ladevolumen blieb zwischen 410 und 1.290 Liter. Das weitere Motorenportfolio blieb weitgehend unverändert. Topmodell bleibt insofern der BMW X2 xDrive 35i mit seinem 225 kW / 306 PS starken Zweiliter-Turbo.

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