• GM-Chefin Mary Barra präsentierte höchstpersönlich den Chevrolet Bolt Bild: press-inform / Chevrolet

    GM-Chefin Mary Barra präsentierte höchstpersönlich den Chevrolet Bolt Bild: press-inform / Chevrolet

  • Das Cockpit des Chevrolet Bolt Bild: press-inform / Chevrolet

    Das Cockpit des Chevrolet Bolt Bild: press-inform / Chevrolet

  • Der Kofferraum des Chevrolet Bolt fasst 450 Liter Bild: press-inform / Chevrolet

    Der Kofferraum des Chevrolet Bolt fasst 450 Liter Bild: press-inform / Chevrolet

  • Der Chevrolet Bolt hat einen Radstand von von knapp 2,60 Metern Bild: press-inform / Chevrolet

    Der Chevrolet Bolt hat einen Radstand von von knapp 2,60 Metern Bild: press-inform / Chevrolet

  • Der Chevrolet Bolt kommt noch dieses Jahr auf den Markt Bild: press-inform / Chevrolet

    Der Chevrolet Bolt kommt noch dieses Jahr auf den Markt Bild: press-inform / Chevrolet

  • Die Reichweite beträgt rund 320 Kilometer Bild: press-inform / Chevrolet

    Die Reichweite beträgt rund 320 Kilometer Bild: press-inform / Chevrolet

  • Das Cockpit wirkt geräumig Bild: press-inform / Chevrolet

    Das Cockpit wirkt geräumig Bild: press-inform / Chevrolet

  • Das Smartphone wird in das Infotainment-System eingebunden Bild: press-inform / Chevrolet

    Das Smartphone wird in das Infotainment-System eingebunden Bild: press-inform / Chevrolet

  • Im Fond ist genug Platz Bild: press-inform / Chevrolet

    Im Fond ist genug Platz Bild: press-inform / Chevrolet

  • Der Chevrolet Bolt kostet rund 30.000 Dollar inklusive Vergünstigungen vom Staat Bild: press-inform / Chevrolet

    Der Chevrolet Bolt kostet rund 30.000 Dollar inklusive Vergünstigungen vom Staat Bild: press-inform / Chevrolet

  • Das Design hat eine aufsteigende Fensterlinie Bild: press-inform / Chevrolet

    Das Design hat eine aufsteigende Fensterlinie Bild: press-inform / Chevrolet

  • Der 10,3-Zoll-Monitor ist kapazitiv Bild: press-inform / Chevrolet

    Der 10,3-Zoll-Monitor ist kapazitiv Bild: press-inform / Chevrolet

  • Typische Chevrolet-Front Bild: press-inform / Chevrolet

    Typische Chevrolet-Front Bild: press-inform / Chevrolet

  • Standardmäßig ist ein 120-Volt-Ladekabel an Bord Bild: press-inform / Chevrolet

    Standardmäßig ist ein 120-Volt-Ladekabel an Bord Bild: press-inform / Chevrolet

  • Die Scheinwerfer haben ein geschwungenes LED-Tagfahrlicht Bild: press-inform / Chevrolet

    Die Scheinwerfer haben ein geschwungenes LED-Tagfahrlicht Bild: press-inform / Chevrolet

  • Markante Rückleuchten Bild: press-inform / Chevrolet

    Markante Rückleuchten Bild: press-inform / Chevrolet

  • Der Chevrolet Bolt erreicht in weniger als sieben Sekunden die 100-km/h-Marke Bild: press-inform / Chevrolet

    Der Chevrolet Bolt erreicht in weniger als sieben Sekunden die 100-km/h-Marke Bild: press-inform / Chevrolet

  • Durch die flachen Batterien, die am Unterboden angebracht sind, hat der Bolt einen tiefen Schwerpunkt Bild: press-inform / Chevrolet

    Durch die flachen Batterien, die am Unterboden angebracht sind, hat der Bolt einen tiefen Schwerpunkt Bild: press-inform / Chevrolet

Mit dem Bolt setzt Chevrolet ein Ausrufezeichen bei der Elektromobilität. Der kompakte reinrassige Stromer ist mit einem Preis von 30.000 Dollar deutlich billiger als die meisten anderen E-Mobile und bietet dazu noch eine Reichweite von rund 320 Kilometern.

Bei den Namen Ihrer Elektro-Mobile sind die Chevrolet-Verantwortlichen nicht besonders einfallsreich. Nach dem nur mäßig erfolgreichen Volt soll jetzt der Bolt (deutsch: Blitz) der Elektromobilität neuen Schwung verleihen. Das Datenblatt liest sich verheißungsvoll: Der Kompaktwagen verspricht eine Reichweite von 320 Kilometern, kostet lediglich rund 30.000 Dollar (inklusive Zuschüsse durch den Staat) und soll Ende dieses Jahres auf den Markt kommen. Diese Werte dürften den BMW-Verantwortlichen nicht gefallen, denn der Bolt fährt rund doppelt so weit, wie der aktuelle i3, ohne dass er an die Steckdose muss und ist dabei auch noch billiger als das Münchner Carbon-Mobil. Allerdings bekommt der hochstelzige BMW im Laufe dieses Jahres neue Batterien, die die Reichweite deutlich erhöhen sollen.

Smartphone als Kommunikationszentrale

Auch bei der Konnektivität legen die Amerikaner nach. Beim Bolt EV kann das Smartphone per Apple Car Play oder Android Auto in das Infotainment-System mit dem 10,3-Zoll kapazitiven Touchscreen eingebunden werden. Mithilfe einer neuen App hat der Besitzer Zugriff auf alle relevanten Daten seines Autos, darunter den Ladestatus. Immerhin können die Batterien des Bolt innerhalb von einer Stunde zu 80 Prozent aufgeladen werden. Standardmäßig hat der Bolt ein 120-Volt-Ladekabel an Bord. Auf Wunsch können die Besitzer eine 240 Volt Ladestation bei sich zuhause installieren lassen.

Per Smartphone erfährt der Fahrer, wann das Auto zu einer Inspektion muss und kann seine Navigationsdaten laden. Dabei bietet das Navigationssystem besonders batterieschonende Routen an und weist bei Bedarf auch den Weg zu nahegelegenen Ladestationen. Auch die Klimaanlage kann bequem vom Sofa aus gesteuert werden. So kann der Fahrer die Wunschtemperatur im Auto einstellen und das Auto vorheizen oder kühlen. Beim Rückspiegel geht Chevy neue Wege: Statt Glas besteht dieser aus einem Monitor, der das Bild einer Weitwinkel-Kamera wiedergibt, die sich im Heck des Fahrzeugs befindet. Damit hat der Pilot beim Zurückstoßen die Umgebung im Blick.

Flache Batterien

Technik wird bei dem Kompaktwagen groß geschrieben. “Der Bolt ist mehr als ein Auto, es ist eine upgradefähige Plattform”, strahlt Mary Barry. Durch die andauernden Verbesserungen der Software sollen die Besitzer nie das Gefühl haben, ein altes Auto zu besitzen. Dabei kommt auch der Spieltrieb nicht zu kurz: Die Fahrer können ihre Reichweiten-Ergebnisse veröffentlichen und eine Rangliste zeigt dann den Stromer-König an.

Da die sehr flachen Batterie-Packs von LG am Unterboden des Fahrzeugs platziert sind, müssen die Passagiere keine Kompromisse beim Platz eingehen, was durch den Radstand von knapp 2,60 Metern deutlich wird. Auch der Kofferraum ist mit einer Kapazität von 450 Liter groß genug, um mehr als eine Golftasche darin verstauen zu können. Mit diesem tiefen Schwerpunkt verspricht GM auch eine ansprechende Dynamik. Laut Chevrolet Marketing-Manager Steve Majoros soll der Bolt in weniger als sieben Sekunden aus dem Stand die 100-km/h-Marke knacken.

Unlängst hat GM bekanntgegeben, dass der amerikanische Autobauer 500 Millionen Dollar in das Car-Sharing Lyft investiert. Obwohl die Manager auf dieses Geschäftsmodell angesprochen sich schmallippig gaben, liegt es nahe, dass der Bolt ein wichtiger Teil dieses Geschäftsmodells wird.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern E-Mobility GM