Borgward SUV BX7

Das SUV BX7, das bereits seit zwei Jahren in China verkauft wird, ist nun in begrenzter Stückzahl auch in Deutschland erhältlich. Bild: Borgward

| von Andreas Karius

Den Service übernimmt als Partner der Borgward Group AG mit Sitz in Stuttgart die Werkstattkette A.T.U. Angeboten wird ab sofort eine limitierte Ausgabe des Geländewagens BX7, der bereits seit zwei Jahren in China verkauft wird. Borgward setzt auf dem Heimatmarkt unter anderem auf den Nimbus, den sich die Marke in den Wirtschaftswunderjahren der Bundesrepublik erworben hat. Das damals in Bremen ansässige Unternehmen produzierte Autos, die als besonders elegant und innovativ galten. 1961 ging Borgward nach einer zu ausgreifenden Modellstrategie jedoch in den Konkurs und wurde aufgelöst.

Wiederbelebt worden war die Marke vor einigen Jahren vom Enkel des Gründers, Christian Borgward. Als CEO für das Projekt gewann er den früheren Daimler-Chef für China, Ulrich Walker. Die drei Borgward-Geländewagen werden von Beiqi Foton Motor gebaut, einer Tochter des Autokonglomerats BAIC, Kooperationspartner von Daimler in China. Foton ist Chinas größter Hersteller von Bussen und Lkw. Ihm gehört auch die Marke Borgward. Mittelfristig sollen auch wieder Borgward-Modelle in Bremen montiert werden - mit Elektromotor sowie als Plug-in-Hybrid.

Um auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen, wirbt Borgward für den BX7 mit einer vierjährigen Garantie sowie einem "erheblich günstigeren" Preis "als vergleichbar ausgestattete Wettbewerber", wie Marketingchef Tom Anliker betont.