Der Dacia Duster (englisch für Staubwedel) ist für den Renault-Konzern eine Erfolgsgeschichte. In hundert Ländern wurde das Preisbrecher-SUV als Dacia oder Renault Duster seit seiner Premiere mehr als zwei Millionen Mal verkauft. Die kompromisslose „No-Nonsense“-Attitüde des SUVs, bei dem auf überflüssigen Schnickschnack weitgehend verzichtet wurde, ohne den Komfort komplett zu vernachlässigen kommt bis heute bei den Autofahrern an. Zumal der Vorgänger mit einem Einstiegspreis von zunächst 11.900 Euro beziehungsweise 13.700 Euro (für die Allradversion) im Segment der kompakten Crossovern das untere Ende des Preissegments darstellte.

Mehr Sportlichkeit

Es ist nicht zu erwarten, dass die zweite Generation des Duster mit dieser Positionierung bricht. Auch eine Allradversion wird es mit Sicherheit geben. Die Optik des Dacia-SUV folgt dem Trend zu mehr Sportlichkeit mit mittlerweile bewährten Designmitteln: Durch weiter nach außen platzierte Scheinwerfer, die bis in die Kotflügel hineinreichen, wirkt die Front breiter und stämmiger. 

Mittlerweile hat der Dacia-Crossover ein dreigeteiltes LED-Tagfahrlicht, das eine stämmigere Optik betont, genauso wie die Kanten auf der Motorhaube und der Kühlergrill mit acht verchromten Viereckelementen, die nun die Fläche des Grills komplett ausfüllen.

Die breiter ausgestellten Radhäuser beherbergen 17-Zoll-Räder und auf dem Dach ist wieder eine Reling montiert: Die ist jetzt silbern und hat eine etwas geschwungenere Form. In der Silhouette des Dacia Duster fällt auf, dass die Windschutzscheibe merklich nach vorne gewandert (zehn Zentimeter) und stärker nach hinten geneigt ist. Dieser Kniff sorgt für optische Dynamik und ein besseres Raumgefühl für die Insassen. Die dürften sich jetzt noch wohler fühlen. Denn die Zeiten der öden Plastikwüste sind auch im Dacia Duster vorbei: Der Innenraum erhält wertigere Materialien und mehr Ausstattung. Dazu gehört auch ein modernes Infotainmentsystem mit mehr Konnektivität und ein Armaturenbrett mit unterschäumte Flächen.

Besonderheiten aus der ersten Generation

Die seitliche, ansteigende Fensterlinie zitiert typische Duster-Besonderheiten der ersten Generation inklusive des Knicks in der C-Säule. Im Heck setzen sich die Designmerkmale der Front fort. Die Leuchten sind deutlich nach außen gewandet und die typische Signatur bestehend aus vier Leuchtsegmenten wurde modifiziert, bleibt aber soweit erhalten, um, den Wiedererkennungswert zu gewährleisten. Um diese Elemente weiter zu unterstreichen ist auch der Unterbodenschutz breiter und dadurch deutlich auffälliger als bisher. Bei der überschaubaren Motorenpalette werden wohl wieder Aggregate aus dem Renault-Konzernregal zum Einsatz kommen. Mehr als 1.6 Liter Hubraum werden es wohl kaum werden. Moderne Benziner und Diesel mit Aufladung und Direkteinspritzung sind jedoch gesetzt. Das Leistungsspektrum dürfte zwischen 90 und rund 140 PS liegen.