Das aCar von EVUM Motors in einer Anwendung in einer Fabrikhalle

Am 16. Juni 2020 startet EVUM den Vertrieb seines Elektrotransporters. (Bild: EVUM Motors)

Ursprünglich wurde die Idee zum aCar vor sieben Jahren im Rahmen eines Forschungsprojekts der Technischen Universität München (TUM) geboren“, sagt Sascha Koberstaedt. Gemeinsam mit Martin Šoltés sind sie Geschäftsführer und gründeten 2017 die EVUM Motors GmbH, um dieses Konzept marktreif zu entwickeln. Ab sofort kann man das aCar bestellen. Wie EVUM mitteilt, können Kunden das aCar ab dem heutigen 16. Juni über die EVUM-Website (www.evum-motors.com) ordern. Vertriebsmitarbeiter stehen laut Hersteller dazu telefonisch oder persönlich in der Zentrale in München und in Bayerbach mit Rat und Tat zur Seite.

 

Fertigung im niederbayerischen Bayerbach

Wie die EVUM Motors GmbH mitteilt, ist der Aufbau der Produktion im niederbayerischen Bayerbach bei Ergoldsbach inzwischen so weit fortgeschritten, dass nun der Vertriebsstart des aCar erfolgt. Mit der limitierten Sonderedition „First Mover“, einem aCar mit umfangreicher Sonderausstattung, biete man dazu ein besonderes Angebot.

Beim aCar handelt es sich um ein Elektronutzfahrzeug mit Allradantrieb. Das gezielt auf geringe Komplexität und maximalen Nutzen hin entwickelte Konzept ist laut EVUM der entscheidende Grund für die Wirtschaftlichkeit des aCars. So verzichte man auf teure Hochvolttechnik. Das Fahrzeug wird mit 48 Volt betrieben. Die beiden Motoren sind die Basis für den permanenten Allradantrieb. Das aCar lässt sich an jeder Steckdose laden. Da das EVUM aCar lokal keine Abgase erzeuge, eigne es sich sehr gut für den Einsatz in der Logistik, heißt es von Seiten des Herstellers. Mit einer Zuladung von bis zu 1.000 kg und seiner Anhängekupplung soll das Fahrzeug auch größere Lasten bewältigen können. Zugelassen in der Klasse N1, ist es mit dem normalen PKW-Führerschein fahrbar. Für den Bereich Agrar und Forst soll vor allem der permanente Allradantrieb einen großen Vorteil bieten. Der Akku der First Mover Edition mit einer Kapazität von 16,5 kWh soll eine Reichweiten von bis zu 100 km ermöglichen.

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