Viele Fans britischer Motorenbaukunst wünschen sich seit langem einen neuen Sportwagen aus Gaydon. Der viertürige Aston Martin Rapide war das letzte wirklich neue Modell, während Vanquish und Vantage schon ein paar Sommer zu viel auf dem Buckel haben, um technisch ernsthaft gegenüber der Konkurrenz zu bestehen. Auf dem Genfer Salon gibt es wieder kein neues Serienmodell, sondern mit dem spektakulären Kleinseriensportler Vulcan einen Rennwagen, der einmal mehr die lange Zeit bis zu einer Neuauflage überbrücken soll. Doch mit einer Auflage von gerade einmal 24 Stück allein für die Rennstrecke zugelassener Aston Martin Vulcan ist der Karbonsportler nicht mehr als eine Fingerübung, was technisch im Hause der Briten derzeit möglich ist.

„Der Vulcan ist von seiner Herkunft ein extrem seltenes und begeisterndes Supercar“, unterstreicht der seit November amtierende Aston-Martin-CEO Andy Palmer, „entwickelt und designt um eine einzigartige Fahrperformance aus dem Herzen unserer Geschichte. Dieses Auto passt sich mit seiner Leistung und den Handling-Eigenschaften perfekt an seinen Fahrer und die Rennstrecke an.“ Angetrieben wird der Aston Martin Vulcan von seinem sieben Liter großen V12-Saugmotor, der über 800 PS leistet und über ein sequentielles Sechsganggetriebe mit der Hinterachse verbunden ist. Besonders stolz sind die Aston Martin Entwickler dabei auf das Leistungsgewicht, das auf dem Niveau der GTE-Fahrzeuge in der World Endurance Championship liegt. So werden die 24 Einzelstücke für die Rennstrecke mit einem speziellen Rennfahrerprogramm angeboten, an dem die Kunden an das Fahrzeug herangeführt werden.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern reportage Aston-Martin

Stefan Grundhoff